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Langsam greift die Dunkelheit um sich, der Abend dämmert schon.
Du schaust dich suchend um. Alles was du siehst ist ein einsame Weg der zwischen diesen gespenstisch wirkenden Bäumen hindurch führt und den du jetzt sicher schon eine halbe Stunde gegangen bist. Hättest du nur nicht auf diesen alten Draik gehört, den du nach dem richtigen Weg gefragt hast. Er kam dir ja gleich etwas merkwürdig vor. Du läufst weiter. Deine Schritte werden immer schneller. Du glaubst überall um dich herum seltsame Geräusche zu hören und hast das ungute Gefühl beobachtet zu werden. Bildest du dir das nur ein? Plötzlich bleibst du stehen. Oh nein! Der Weg den du gegangen bist führte dich auf eine Kreuzung. Links entlang? Oder rechts? Oder doch lieber geradeaus? Du drehst dich im Kreis und schaust in alle Richtungen. Was hatte der Alte gesagt? Verzweifelt versuchst du dich zu erinnern.

Nach einigem Hin und Her entscheidest du dich schließlich den rechten Weg entlang zu gehen. Irgendwie hast du den Eindruck als wäre der Wald  in dieser Richtung nicht ganz so beängstigend. Nachdem du ein ganzes Stück gegangen bist, umgeben von seltsamen Geräuschen, siehst du ein paar Meter vor dir etwas das aussieht wie ein altes, verlassenes Haus. Du gehst näher. Mit jedem Schritt kannst du es deutlicher erkennen. Ein altes, sehr runtergekommenes Haus. Die Fenster sind mit Brettern vernagelt und es ist an einigen Stellen bis zum Dach mit Kletterpflanzen bewachsen. Auch drum herum hat es der Wald schon sehr in seinen Besitz genommen. Vor dem Haus entdeckst du Teile einer zerfallenen Steinmauer, in der noch das alte schmuckvoll gearbeitete Eisentor zu sehen ist. In längst vergangenen Tagen muss es einmal ein wunderschönes Anwesen gewesen sein. Aber diese Zeit scheint schon lange vorbei zu sein. Vielleicht solltest du dir das Haus mal etwas näher ansehen oder besser nicht? Schließlich hast du nicht einmal eine Ahnung davon wo du bist. Geschweige denn wie du an dein eigentliches Ziel kommst. Aber es wäre doch sicher sehr interessant zu sehen, ob sich im Haus noch Reste des alten Glanzes vergangener Tage finden lassen.

Noch zögernd und das Für und Wieder abwägend, stehst du vor dem Haus. Als plötzlich ein markerschütterndes Geheul die Stille zerbricht und dir fast dein Blut in den Adern gefrieren lässt. Ohne darüber nach zu denken  und einfach aus einem Reflex heraus rennst du ins Haus und schließt hastig die Tür hinter dir. Du wolltest nur noch weg und dieser Ausweg schien dir in diesem Moment der einzig Richtige zu sein. Oh Gott, was in aller Welt war das? Du fühlst wie dein Herz bis zum Hals schlägt. Du hast den Eindruck es klopft so laut, das es noch meilenweit zu hören ist. Deine Hände zittern. Nachdem du dich wieder etwas beruhigt hast und sich deine Augen an das schummrige Licht gewöhnt haben, fängst du an dich umzusehen wo du eigentlich gelandet bist. Erstaunlicher Weise sieht es hier drin gar nicht so heruntergekommen aus, wie es der äußere Anblick des Hauses hätte vermuten lassen.

Mitten im Eingangsbereich führt eine große Treppe nach oben. An den Wänden hängen hier und da einige alte Bilder und Spiegel. Du gehst vorwärts, direkt auf eine große Flügeltür zu. Unter jedem deiner Schritte knarrt der alte Dielenboden. Als du die Tür erreichst, bleibst du stehen und öffnest sie vorsichtig. Du betrittst den Raum und schaust dich um. Weil noch etwas Licht durch die vernagelten Fenster dringt, kannst du ganz gut sehen. In dem Raum befinden einige Möbelstücke die mit weißen Laken bedeckt sind. Gegenüber steht ein großes Bücherregal. An der linken Wand befindet ein wunderschöner großer Kamin. Wieder findest du auch einige Bilder an den Wänden. Du kannst dir sehr gut vorstellen wie es gewesen sein muss. Eine gemütliche Runde vor dem prasselnden Kaminfeuer, ein Gläschen guter Wein und man erzählte sich vom Tag oder man las in den alten Büchern. Jetzt ist deine Neugier geweckt und du beschließt dich mal in den oberen Zimmern umzusehen.

Du betrittst die Stufen der Treppe, die unter deiner Last bedrohlich knarren. Oben angekommen gehst du den Flur entlang und bleibst dann etwas verwundert stehen. Scheint da Licht durch den kleinen Spalt der angelehnten Tür? Aber wo sollte das herkommen? Draußen war es schon zu dunkel. Du gehst zur Tür und versuchst durch den Spalt zu schauen. Du kannst nichts genaues sehen. Du öffnest vorsichtig die Tür etwas weiter, bis du etwas erkennen kannst. Im Raum stehen angezündete Kerzen. Wie kann das sein? Wie kommen dir hier her? Und vor allem wer hat sie angezündet? Du schaust noch mal hinein. Es ist aber niemand zu sehen. Zögernd und ganz langsam trittst du in das Zimmer. Überall stehen große Bücherregale, die bis an die Zimmerdecke reichen, gefüllt mit wundervollen Büchern. In einer Ecke stehen zwei große bequeme Sessel. Auf der anderen Seite ein riesiger antiker Standspiegel. Du gehst näher zu den Büchern und betrachtest einige davon. Sie müssen schon sehr alt sein. Du läst deinen Blick über die Titel schweifen. Dann gehst du  zum Spiegel. Ein wunderschönes Stück. Du betrachtest ihn näher und schaust hinein.

Plötzlich starren dich im Spiegel zwei große, gelbe Augen an. Du zuckst erschrocken zusammen. "Wer bist du? Und was hast du hier verloren?" hörst du eine Stimme sagen. Du bist wie gelähmt vor Schreck. "Ich habe dir eine Frage gestellt und erwarte eine Antwort!"  hörst du es wieder. Du drehst dich langsam um und schaust das Wesen an, das dich angesprochen hat. Es ist ein Darigan Hissi, dessen Augen dich böse anfunkeln. "Ich warte immer noch auf eine Antwort oder bist du stumm?" Schnell erzählst du von dem alten Draik, deinem Irrweg durch den Wald und wie du in dieses alte Haus geraten bist. "Und wie heißt du?"  fragt das Hissi. Oh ja. Du hattest in der Aufregung ganz vergessen dich vorzustellen. "Ich heiße guest." antwortest du schnell. Das Hissi mustert dich von oben bis unten. Dann wird seine Miene etwas freundlicher und es lächelt dich an. "Gut guest, schön dich kennen zu lernen."

"Setz dich doch." Das Hissi deutet auf einen der beiden Sessel in der Ecke und gleitet hinüber. Du folgst ihm und setzt dich. "Da ich jetzt weiß wer du bist, sollte ich mich mal vorstellen." 

 

Mein Name: vampirababe
Spitzname: vampira
Geschlecht: weiblich
Spezies: Hissi
Farbe: Darigan

Alter: kein Kommentar
Größe: 50 cm
Gewicht: das verrät eine Dame nicht...

 

Du wirst etwas ruhiger und deine Angst verfliegt langsam. "Keine Sorge, ich bin längst nicht so gefährlich wie ich auf dem ersten Blick erscheine."  versucht dich Vampirababe etwas zu beruhigen. "Außer du lügst mich an. Unehrlichkeit und Falschheit sind Dinge, die ich überhaupt nicht leiden kann. Oder du kommst mir mit diesem Wackelpudding-Zeugs, dann lernst du mich mal kennen."
Du musst grinsen und bist gleich um einiges erleichterter.

"Kann ich dich etwas fragen?" Du siehst die Hissidame an und wartest auf ihre Reaktion. "Fragen kannst du mich alles guest. Erwarte aber nicht auf jede deiner Fragen auch eine Antwort.

"Was machst du eigentlich hier und wo kommst du her? Lebst du hier? Ich hoffe das ist nicht zu persönlich." fügst du noch schnell hinzu.
"Na ja, etwas persönlich ist es schon, aber das ist schon ok. Nein ich lebe nicht hier. Wo ich herkomme, also geboren bin, kann ich dir nicht genau sagen. An meine frühere Vergangenheit kann ich mich leider nicht erinnern. Ich weiß nur, das ich eines Tages in einem Heim zu mir gekommen bin. Nach einiger Zeit wurde ich von einer netten Familie aufgenommen. Damals war ich allerdings noch eine blaue Acara."

"Und warum bist du jetzt eine Hissi?" fragst du schnell.
"Wie das halt so ist wenn man jung ist. Ich habe einige Sachen gemacht, um aus meinem Leben auszubrechen und mich vielleicht auch wieder an meine Vergangenheit zu erinnern. Dabei bin ich an so einen Professor geraten. Er versprach er könne mir helfen. Er hat mich dann einige Zeit lang mit so einem seltsamen Ding bestrahlt. Ich merkte zwar, das ich mich veränderte. Als ich eines Tages in den Spiegel schaute, sah ich, das ich nicht mehr ich selbst war. Von da an war ich ein Hissi. Meine Familie half mir, von dem verrückten Professor los zu kommen und wieder ein eigenständiges Leben zu führen. Irgendwann wurde ich dann Darigan bemalt. Wie ich es mir schon immer erträumt hatte."

"Und dieses Haus? Wie kommst du hier her und was machst du hier?"
"Ich habe dieses Haus durch einen  Zufall gefunden. Wie kann ich dir gar nicht mal genau sagen. Es war irgendwie ganz seltsam, als ob mich etwas mit diesem Haus verbindet. Seither komme ich oft hier her und lese in den alten Büchern. Sie erzählen von Feen, längst vergangenen Kriegen, neu entdeckten Welten und vielem mehr. Oder ich schaue mich im Haus um. Du glaubst gar nicht was man hier zum Teil  noch findet. Alte wundervolle Schmuckstücke, Karten und so einiges mehr. Komm mit, ich zeig dir mal ein bisschen was."

Vampirababe nimmt einen Kerzenleuchter und verschwindet aus dem Raum. Du hast Mühe ihr zu folgen. Ihr geht den Flur entlang. In einem anderes Zimmer, steht eine große, alte Truhe. Die Hissidame öffnet sie. "Ich denke einige Stücke sind Andenken an weite Reisen oder so etwas, schau einfach mal."

 

Kleine Fundstücke

                   

         

 

 

Auf dem Tisch, neben der Truhe, entdeckst du einige alte Blätter und Federn. Du bemerkst nicht das Vampira dich beobachtet. "Gefällt dir etwas davon?" fragt sie dich und nimmt etwas vom Tisch.

"Das ist mein Free-Award. Er kann von jedem mitgenommen werden, der sich viel Mühe mit seiner Petpage, seinem Lookup oder ähnlichem gegeben hat. Aber beachte du darfst ihn nicht nehmen, wenn du irgendwelche gestohlenen Dinge verwendet hast. Wenn du meinst, du hast ihn verdient, kannst du  ihn gern als kleine Erinnerung mitnehmen."

"Es gibt auch einen Award den du dir verdienen kannst. Aber bitte lese dir zuerst einmal meine Regeln durch." Vampirababe gibt dir ein Blatt das du aufmerksam liest.

Regeln / Wichtiges

Als aller erstes solltest du wissen, das ich ziemlich streng und nach meinen Vorstellungen bewerte. Besonders bei Grafikseiten, da ich selbst eine habe und gewisse Vorstellungen von guten Grafiken habe. Also überleg dir bitte genau, ob du das möchtest. Aber bitte denke auch dran, ich bewerte die Seite und nicht dich. Also nimm es nicht persönlich. Ach und Geduld ist eine Tugend...

~ Gib die Awards nicht als deine aus.
~ Entferne den Link zu dieser Seite nicht.
~ Falls du dich bewerben möchtest, schreib bitte die Spezies meines Petpets in deine Anfrage.  Ansonsten wird sie ohne Kommentar oder Nachfrage gelöscht.
~ Wenn du deinen Award abgeholt hast, gib mir bitte bescheid damit ich den Link entfernen  kann.

Nicht bewertet werden Bewerbungen, unfertige Seiten und Seiten die nur ein paar Daylis oder 3 Grafiken enthalten.

 

vergebene Awards

     
     
     

 

 

Plötzlich kratzt etwas an der Tür. Vampirababe geht rüber und öffnet sie. Kurz darauf steht etwas bedrohlich knurrend vor dir. Was ist das? Das Ding sieht aus, als würde es nur aus Knochen bestehen. Vampirababe ermahnt das knurrende Etwas sich zu benehmen und dirigiert es in eine Ecke. Du schaust sie fragend an. So etwas hattest du noch nicht gesehen. "Das ist Rippchen, mein Petpet. Er ist ein Sklyde." erklärt sie dir. "Er ist ganz harmlos, keine Sorge. Er streift meist im Haus  oder im Wald umher wenn ich hier bin."  Vampirababe schaut zum Fenster. "Ich denke wir sollten jetzt besser gehen. Es ist schon fast dunkel. Ich bring dich noch  zum Waldrand und erkläre dir den restlichen Weg. Du solltest um diese Zeit nicht allein durch diesen Wald gehen. Hier gibt es einige Wesen, denen du besser nicht begegnen solltest." Die Hissidame löscht die Lichter und du holst deine Sachen. Gemeinsam verlasst ihr das Haus.

Wieder sind überall seltsame Geräusche zu hören. Du schaust dich immer wieder um. "Was meintest du vorhin damit es würde hier Wesen geben, denen man besser nicht begegnen sollte?" fragst du Vampira.  "In diesem Wald leben einige magische und mystische Geschöpfe. Andere durchstreifen ihn von Zeit zu Zeit. Wie zum Beispiel die Feen oder Sophie die Hexe. Aber die wären nicht so schlimm. Auf keinen Fall solltest du  einem Gespenster Lupe oder Balthazar über den Weg laufen."  Noch während die Hissidame erzählt, bemerkst du das ihr am Waldrand angekommen seit. Vampirababe erklärt dir noch kurz den Rest des Weges.  Eigentlich ganz einfach. Wie konntest du dich nur so verlaufen.

"So, nun trennen sich unsere Wege. Es war sehr nett dich getroffen zu haben guest. Ich habe noch ein paar Kleinigkeiten für dich. Als erstes dieses Bild. Wenn du je Lust darauf hast mich wieder zu sehen, betrachte es und du bist im Handumdrehen wieder hier..."

"... und dieses Buch aus meiner Sammlung. Es bringt dich zu vielen sehenswerten Orten. Aber nimm dich in acht, es sind auch einige dunkle Gegenden und Gestalten dabei."
Vampirababe überreicht dir ein dickes Buch. Es muss schon einige Jahre alt sein und man sieht ihm an das es oft benutzt wurde. Du blätterst ein wenig darin herum und entdeckst viele interessante Bilder. Du möchtest dich noch gern bedanken und siehst auf, aber weit und breit ist niemand mehr zu sehen...

 

 

     
         
         

 

 

Meine Awards für diese Page. Vielen Dank!

 

 

Ein besonders dickes Danke schön für diesen wundervollen Award. Ich liebe diese tollen, individuell gestalteten Awards und bin besonders stolz einen dieser sehr schwer zu bekommenen "Preise" erhalten zu haben.
Bekommen am 09.04.2007
   

Noch ein wunderschöner Award. Und noch dazu ein Special-Award. Wow, vielen lieben Dank.
   


Ist der nicht süß?! Vielen lieben Dank dafür.
Bekommen am 14.06.07
   

 

Wow, Gold.
Ich liebe solch kleine süße Awards. Ein dickes Dankeschön!
Bekommen am 17.06.07
   

 

wunderschöne Free-Awards

 The Rainbow Cloud Award- for all who have worked hard on their petpages! Clicky here to get your own! XD

 

 

Idee, Grafiken, Umsetzung und Gestaltung geht auf das Konto von kaleo1811. Also Finger weg.
Ein dickes Danke schön geht an sternburg für die Grammatik Hilfe beim Text. Vor allem aber für vampirababs Farbe. *knutsch*

 

Besucher seit 06.April 2007

 

 

 

 


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