Majalis
name: Majalis (Maj oder Jal)
age: einige hundert Jahre, keier weiß es genau.
skin colour: dunkelgrün
eye colour: milchig weiß (in seiner Kindheit rot)
hair colour: dunkelgrau bis schwarz

Geschichte
Majalis war von Anfang an nicht wie die anderen.
Schon immer war er ein Einzelgänger und hatte nie viel Kontakt zu anderen Lebewesen.
Er hasste jeden Lichtstrahl, am liebsten wollte er für immer in der Dunkelheit leben.
Dieser Wunsch erfüllte sich an seinem 12. Geburtstag
Es war Vollmond und die Nacht war still.
Majalis saß wie bei jedem Vollmond am Fenster und beobachtete die langen Schatte die die Bäume warfen.
Plötzlich fühlte er sich anders.
Er schaute an sich herunter und bemerkte dass sein Fell immer dünkler wurde,
seine Hufe wurden glühend heiß, Er fühlte sich stärker als je zuvor.
Er blickte noch einmal zum Vollmond.
Dann verschwamm alles, seine Augen fühlten sich wie glühende Kohlen an.
Alles wurde dunkler.
Er konnte die Schmerzen nicht mehr ertragen,
und in der Sekunde wo er sich den Tod wünschte war der Schmerz vorbei.
Er zitterte am ganzen Leib
und hatte große Angst dass der Schmerz wieder kommen würde.
Die Sekunden verstrichen. Er öffnete seine Augen,
doch er sah den Vollmond nicht mehr,
er sah keine Schatten mehr, er sah garnichts...
Plötzlich fühlte er wie etwas warmes seine wange hinunter rann.
Er wusste dass es Blut war,
und in dieser Sekunde war ihm bewusst dass der Vollmond
das letzte war dass er in seinen ganzen Leben gesehen hatte.
Es überraschte ihn selbst, doch er war nicht traurig.
Er fühlte sich besser als je zuvor.
Er wusste zwar nicht woher aber in diesem Moment wurde ihm klar
dass er nie mehr in seinem Leben Schmerzen ertragen musste.
Und so vergingen hunderte von Jahren in denen Majalis alleine im Wald lebte.
Er hörte jedes Geräusch und roch jedes Lebewesen dass sich 50 meter in seiner Umgebung befand.
Das Jagen war leicht. Doch die kleinen Kreaturen des Waldes stillten seinen Blutdurst bald nicht mehr.
Majalis kam einmal im Monat.
In der Nacht des Vollmonds.
Jeder kannte und fürchtete ihn.
Alles was er mit seinen Hufen berührte ging in Flammen auf.
Am Anfang erbeutete Majalis nur Katzen und Hunde,
doch seine Beute wurde immer größer.
Bald waren auch Ziegen und Schafe verschwunden.
Einses Tages entschlossen sich die Dorfleute dem ein Ende zu machen,
sie wussten dass sie Feuerkreatur Majalis irgendwo im Wald war.
Alle Männer des Dorfes machten sich auf den Weg in den Wald.
Sie waren mit Pfeilen, Speren und Fackeln bewaffnet.
Sie gingen immer weiter in den Wald hinein und nach einigen Stunden machten sie eine Pause.
Gerade als sich die meißten der Männer
auf den nassen Boden des Waldes niederließen
hörten sie ein Schnaufen.
Majalis stand hinter ihnen.
Er war viel größer als jedes normale Pferd,
ein ausgewachsener mann ging ihn gerade einmal bis zur Schulter.
Die Flammen an seinen Hufen verströmten eisige Kälte und spendeten kein Licht.
Seine Augen waren mit alten Bandagen verbunden,
unter denen noch immer frisches Blut hervortrat.
Die Männer brauchten einige Sekunden bis sie begriffen dass Majalis wirklich vor ihnen stand,
Dann erfriffen sie ihre Spere und rannte auf ihn zu.
Plätzlich stieß Majalis einen so Ohrenbetäubenden Schrei aus,
dass alle Männer mit schmerzverzerrtem Geschicht zu Boden sanken.
Doch einer der Männer war taub.
Er nutzte die Gelegenheit und warf den Sper.
Dann war es still. Majalis hatte aufgehört zu schreien.
Der steckte tief in seiner Brust.
Dieser Wurf musste ihn einfach getötet haben.
Alle Männer starrten auf den Sper.
Jeder war sich sicher dass Majalis jede Sekunde tödlich verletzt niedersinken würde.
Doch er tat es nicht.
Majalis riss den Sper aus seiner Brust und rannte davon.
Seit diesem Tag weiß jeder im Dorf dass Majalis ein Herz hat.
Und eines Tages wird es jemanden geben
der auch bis zu seinem Herz durchdringen kann...
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