Einleitung

Du betrittst einen von diffusem Licht beleuchteten Raum. Die Luft ist erfüllt von ewigem Ticken. Tick, tack, tick, tack. Als deine müden Augen sich langsam an die schäbigen Lichtverhältnise gewöhnen, erkennst du Unmengen von Regalen an den Wänden, jedes einzelne bis oben hin vollgestopft mit alten Büchern und Schwarten. Außerdem hängen, liegen und lehnen an und in jeder Ecke verschiedenste Uhren. Von einer modernen Taschenuhr zu einer antiken Wanduhr. Das erklärt auch das ständige Ticken.
Vorsichtig streifst du durch den merkwürdigen Raum, kriechst unter hängenden Uhren her und passt auf, nichts kaputt zu machen, was gar nicht so einfach ist. Bei jedem Schritt poltert und knarrt der alte Holzboden unter deinen Sohlen und die Uhren ticken noch hektischer, als wären sie erzürnt über den Eindringling. Plötzlich erkennst du das Ende des Raumes, der ähnlich wie eine Kirche aufgebaut ist - einen riesigen Chor in dessen Mitte ein von mattem Kerzenlicht beleuchteter Altar prangt.
Angespannt und mit hölzernen Schritten näherst du dich dem Altar, auf dem ein kleiner, traurig aussehender Kater sitzt. Er scheint dich noch nicht bemerkt zu haben.
»So, so...«, murmelt er plötzlich mit seiner seidigen Stimme. Du fragst dich, ob er das auf das Blättern in seinem Buch bezieht, oder ob er mit dir geredet hat.
»Verzeihung«, sagst du und räusperst dich, um deine Vermutungen zu überprüfen.
Der Kater schweigt. Nur das Ticken der Uhren erfüllt den Raum.
»Ich, äh.. hallo?«, fragst du unsicher und hörst deine verzweifelte Stimme widerhallen. Die Uhren ticken hektisch auf, fast so, als wäre das Ticken wie das Pochen eines Herzens.
»Es gibt keine Zeit des Lebens - Es gibt nur das Leben der Zeit...« wispert der Kater und blättert eine Buchseite um. »Was verlangst man denn, guest?« Noch immer ist sein Kopf gesenkt.
Du bist für einen Moment lang geschockt. Wo bist du hier gelandet? »Ich komme vorbei.. weil.. Na ja, man sagte mir, es würde sich lohnen, mal einen Blick auf Ihr Sortiment zu werfen«, stotterst du.
»So, sagt man das?« fragt der Kater neugierig und hebt zum ersten Mal seinen Kopf, sodass du in seine strahlend blauen Augen blicken kannst. »Mein Name ist Time. Wenn du unbedingt einen Blick darauf werfen willst, folge mir.«
Time - was für ein passender Name für ihn, denkst du dir.
Er springt auf und marschiert, mit einer Kerze in der großen, kräftigen Tatze voran. »Dieses Gebäude, wo wir uns befinden, ist eine alte verrottete Kirche. Ich kam hier her, auf meinem Weg durch die Wüste. Ich sah zum ersten Mal den Wald und ich zog hier ein. Mein Interessengebiet beschränkt sich auf Uhren und Bücher, wie man unschwer erkennen kann. Also klapperte ich sämtliche Antiquariate und Uhrhandlungen des Dorfes ab und schuf so meine eigene Welt. Ich nenne es das Timosorium.« Time schaut dich einen Moment lang an, als denke er angestrengt nach. Auch die Uhren begannen wieder aufgeregt zu Ticken.
»Und warum, wenn ich fragen darf, interessieren dich Uhren so sehr? Ich meine, sie zeigen einem doch bloß die Zeit« wagst du zu fragen.
»Um meine Vorlieben und Traditionen gegenüber der Zeit nachvollziehen zu können, müsste ich wohl etwas weiter ausholen«, sagt Time. »Wenn du möchtest, erzähle ich dir meine Vergangenheit.«
»Sicher!« antwortest du und bist gespannt darauf, was er dir nun wieder für Märchen erzählt. Du bist auf alles gefasst.
Time holt eine alte, verworrene Schwarte aus einem der Regale und führt dich zu einem Stuhl. »Das ist mein Leben - Meine Zeit - in Worten. Jeden falls die, die ich schon erlebt habe.«
Time schlägt das Buch behutsam auf und beginnt zu lesen...

Steckbrief

.{Name}.: Time Fjuo
.{Alter}.: Unbekannt
.{Geburtstag}.: 21. August
.{Wohnhaft}.: Verlorene Wüste
.{Volk}.: ehemalig Shizuka, die Wanderer
.{Mag}.: Bücher, dicke Schwarten, Uhren aller Art, Sand, die Wüste, glänzende Sachen, alte antike Möbel, interessante Geschichten, Sandkuchen & Tee bei Trinaji
.{Mag nicht}.: Regen, zu viel Trauer, den Tod, wenn ihn Leute als emo bezeichnen °_°, wenn Dinge kaputt gehen

Adoptables

Standartfarben











































-to be continued- x3

baby, camouflage, desert, disco, faery, leuchtend, gold, helloween, ice, insivible (8D), island, jelly, orange, pirate, plushie, purple, rainbow, robo, royal, royal, silver, sketch, skunk, snow, fleck, star, striped, white

Customs (offen)




-to be continued-

Story

I. Tod
Der Sand knirschte unter meinen mageren Pfoten, kleine Böen wehten mir um die Schnauze und manchmal hörte man sogar eine giftige Schlange durch den Sand gleiten. Sonst war alles leergefegt, öde und monoton.
Mein Großvater, Kantei Fjuo, und ich waren auf dem Weg durch die besagte Ewige Wüste. Kantei hatte mir nicht erzählt, wieso wir uns überhaupt auf den langen Weg gemacht hatten. Manchmal nuschelte er etwas von dem Sinn des Lebens, aber ansonsten wusste ich nicht viel über unsere Unternehmung und er schwieg.
Ich genoss die pralle Sonne, die glühend am Himmel stand und das flackernde Licht, das auf den Dünen lag, wie ein lauerndes Raubtier. Mir gefiel die Wüste sehr.
»Kibo! Kibo!« rief mein Großvater plötzlich und war den Tränen nahe. »Wir sind da!«
Ich drehte meinen Kopf in alle Richtungen. Wo da? Wo wollten wir denn überhaupt hin? Sah er schon Fata-Morganas? Doch auch einmal sah auch ich in der Ferne viele schwarze Punkte am Horizont. Das war unser Ziel?
»Es sind die Shizuka - Man nennt sie auch Die Ewigen Wanderer. Sie sind ein Wandervolk der Wüste und suchen nur eines: Das Leben und dessen Sinn.« Kantei strich über seinen weißen Kragen, um den an einer ledernen Kordel eine Sanduhr baumelte.
»Und was suchen wir bei ihnen?« vergewisserte ich mich unsicher. Die Punkte am Horizont wuchsen zu größeren Flecken, ja, beinahe schon kleinen Bäumen, heran.
»Das Leben und dessen Sinn«, sagte Kantei einsilbig.
Ich verstand zwar kaum etwas, aber ich wollte nicht weiter nachhaken. Also folgte ich meinem Großvater mit großen Schritten, da er sein Tempo um einiges beschleunigt hatte und ich Mühe hatte, mitzukommen.
Doch nach einigen Schritten hielt Kantei inne. Er fasste sich an sein Herz und seine Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen.
»Was ist, Großvater Kantei?« fragte ich besorgt und musterte ihn von oben bis unten. Mir fiel auf, dass fast alle Sandkörner in seiner Sanduhr bereits hinab gestürzt waren. Darauf hatte ich zuvor noch nie geachtet. »Großvater! Was ist los?«
»Geh… Geh zu den Shizuka!«, hauchte er kühl und schien mit jedem Atemzug sein Leben auszuatmen.
»Aber... aber Großvater!«, ich schüttelte verständnislos den Kopf. »Sag mir doch bitte, was los ist!« Der Sand in Kanteis Uhr ronn so schnell wie nie zuvor hinab.
»Versprich es mir, mein Sohn...« stöhnte Kantei herzzerreißend und keuchte laut. Sein Gesicht wurde kreidebleich. »Wie sagt man doch so schön? Meine Zeit ist gekommen. Ich habe meinen Teil getan, meinen Sinn des Lebens erfüllt.«
»Großvater...« stammelte ich und kämpfte mit den Tränen. »Warum musst du sterben? Warum? Kann ich nichts dagegen tun? Bitte, sprich mit mir! Großvater! Bitte!«
Kantei lächelte und schloss die Augen. Er wankte umher und ich eilte zu ihm, um ihn zu stützen. Doch es war bereits zu spät.
»Großvater...?« jammerte ich noch einmal, diesmal leise und ängstlich.
Plötzlich glitt er mir aus den Pfoten und sein kalter Körper sank leblos in den Sand. Ich brach in Tränen aus, und konnte nichts dagegen tun. Kanteis Sanduhr zerplatzte in tausende Glasscherben und eine graue Nebelwolke, die aussah, wie Kanteis Geist stieg empor.
»Leb wohl, mein Sohn!« sagte das Phantom und glitt in den Himmel.
Ich war erstarrt. Ich hatte jemanden verloren. Jemanden, den ich ganz besonders gern hatte - den einzigen, den ich ganz besonders gern hatte. Nun hatte ich niemand mehr. Und alles ging so schnell.
Plötzlich wehte ein kalter, nebliger Wind an mir vorbei und versperrte mir die Sicht. Meine Tränen flossen wie aus einem Wasserhahn und ich konnte nichts dagegen unternehmen. Als die Böe sich aus dem Staub machte und am Horizont verschwand, standen die Shizuka vor mir - das Wandervolk der Ewigen Wüste.
Es waren vermummte Gestalten, die ich nicht so recht zuordnen konnte - gerade in meinem Zustand -, denn man sah schließlich nur ihre Umrisse unter den bräunlichen Bandagen. Manche trugen auch lumpenähnliche Gewänder, die meist am Hals zusammen gebunden waren. Die Shizuka standen vor mir. Und es waren Tausende. Abertausende.
Die Shizuka kommunizierten miteinander in einer mir unbekannten Sprache. Sie schienen ziemlich aufgeregt. »Er ist reif« hörte ich es plötzlich, allen Stimmen voraus, jemanden sagen. Das war meine Sprache. Eindeutig. Kein Zweifel.
Mit Gedanken war ich immer noch bei meinem Großvater, ich hatte noch nicht realisiert, dass er nun nicht mehr bei mir sein würde, darum machte ich mir auch keinen großen Kopf darüber. Ich war nur eines, und zwar: Verwirrt.
»Komm« sagte ein Shizuka zu mir, der erahnen ließ, dass es sich um eine wolfähnliche Kreatur handelte. »Komm mit zu den Shizuka.«
Mir blieb keine andere Wahl, hier war ich alleine mit der Leiche meines geliebten Großvaters und hatte keinerlei Hilfe, wer weiß, was mich bei den Wanderern erwarten würde - aber einen Versuch, ihnen zu folgen, war es immerhin wert. Widerwillig, aber im Namen meines Großvaters, wandelte ich hinter ihnen her.

II. Schmerzen
»Wir suchen das Leben« krähte ein Shizuka, als wir uns ringsherum um ein Lagerfeuer versammelt hatten.
»Und dessen Sinn!« ergänzten die anderen wie hypnotisiert im Chor.
Die Shizuka fassten sich allesamt an ihre glänzenden Sanduhren, die um jeden einzelnen Hals der Gestalten baumelten. Sie waren größtenteils schon fast abgelaufen. Was darauf schließen ließ, wie ich ja jetzt wusste, dass ihre Zeit fast gekommen war. Ich schluckte bedrückt.
»Zeit ist Leben! Leben ist Zeit! Wir wissen, wann unsere Zeit kommt. Wann welche Zeit kommt - und wann sie geht. Wir wissen, wozu wir da sind, wir finden den Sinn des Lebens. Den Sinn der Zeit« verkündete der Shizuka feierlich und hielt seine Sanduhr in die Höhe, dass sie nur so im Feuer blitzte.
»Kibo!« sagte er plötzlich und warf seinen strengend Blick auf mich. »Willst du, Kibo, den Sinn deiner Zeit erfahren? Willst du ihn bei dir tragen und ihn hüten, wie dein Leben?«
Zu meiner Verwunderung blieb ich sehr gelassen, obwohl es mir ein Rätsel war, woher er meinen Namen kannte, und was es damit auf sich hatte. »Ja« antwortete ich, so klar und deutlich, wie ich noch nie etwas gesagt hatte.
Der Shizuka winkte mich zu ihm und fuhr lange mit seiner kalten Hand über meinen Körper. Bis er gefunden hatte, was er suchte - Mein Herz. Er bohrte seine Kralle tief hinein in meine Haut und mich durchzuckte ein stechender Schmerz. Ich war so betäubt durch die Schmerzen, dass ich gar nicht mal hinterfragte, was er tat, und weshalb. Er krallte seine Hand gnadenlos tiefer und tiefer und ich spürte wie das Blut sich seinen Weg über mein Fell bahnte, doch er bohrte weiter. Plötzlich verschwanden alle Shizuka aus einem Blickfeld, das Feuer und der Sand wurden in ein kleines Loch hinein gesogen, sodass nur noch ich alleine im Nichts stand. Ja, ich sah mich selber. Als kleiner winziger Kater. Ich tollte herum und dann war da plötzlich ein Licht, ein helles, strahlendes Licht und eine wunderhübsche Katzendame betrat das Nichts. Sie zwinkerte mir zu und wir standen noch sehr lange da, sagten nichts, und musterten uns schweigend.
Plötzlich verschwomm wieder alles um mich herum, das Kätzchen war fort und ich befand mich wieder in der Ewigen Wüste. Die Shizuka durchbohrten mich mit neugierigen Blicken. »Er ist wach« krähte einer der Meute.
»Na?« fragte mich einer mit eiserner Stimme. »Hast du ihn gesehen? Den Sinn der Zeit?«
Ich ergriff mein Herz. Doch da pochte nichts mehr. Es war fort. Stattdessen hing eine goldglänzende Sanduhr um meinen Hals und funkelte im Licht des Feuers. Noch mehr als die Hälfte des Sandes befand sich in der oberen Form der Uhr. Ich atmete erleichtert auf.
»Ja«, beantwortete ich die Frage des Shizuka. »Ich habe ihn gesehen.«
Ein lautes, zufriedenes Raunen ging durch die Menge und dann wurde es plötzlich still. Ganz still. Das Feuer erlosch und nur die Glut tanzte noch in der Asche, bis auch diese langsam verkohlte. Ein Windstoß fegte durch die Luft und ehe ich mich versah waren die Shizuka fort.

III. Sand
Mein Blick wand sich in alle Richtungen, doch überall bot sich mir derselbe Anblick. Goldene, weite Dünen, flach auf der ewigen Weite; und in der Ferne der strahlend blaue Horizont.
Ich dachte nach und überlegte, wie es nun weiter gehen sollte. Die Shizuka waren fort und sie hatten mich lediglich den Sinn meines Lebens belehrt. Doch wann und wo dieser eintreffen würde, blieb mir ungewiss.
Meine Tatzen hatten sich schon längst an die kochendheißen Sandkörner gewöhnt, die knirschend unter ihnen zu Grunde gingen und sich noch tiefer in die Sandmassen hineindrückten. Doch heute war der Sand irgendwie anders. Er hatte eine seltsame weiche, nachgiebige Konsistenz, die ich nicht deuten konnte. Ob es daran lag, dass ich seit Tagen nichts weiter als Wüste sah, und erst jetzt merkte, wie der Sand sich eigentlich anfühlte oder ob ich Recht hatte und mich tatsächlich in einer anderen Wüstengegend befand.
Ich versuchte die verzweifelten Gedanken zu verdrängen und nahm mir vor weiter zu gehen. Doch ich konnte es nicht vergessen. Nicht, wo meine Pfoten sich nach und nach im Sand verloren.
Panik stieg in mir auf, als ich plötzlich spürte, wie ich mich nicht mehr rühren konnte. Meine Tatzen waren allesamt fest verankert im körnigen, brennend heißen Sand. Ich versuchte mich mit meinem Oberkörper heraus zu wälzen, doch ich versank immer tiefer. Es dauerte nicht lange, da konnte ich nur noch meinen Kopf heraushalten. Ich schwitzte und zitterte am ganzen Körper. Bald würde es mit mir aus sein – ich würde versinken, im Sand. Ja, der Rest verlief sehr schnell, die großen Sandmassen sogen mich nahezu ein, sodass nun alles von Sand bedeckt war.
Ich weiß nicht, wie lange es war, doch mir kam es vor wie Wochen, vielleicht sogar Monate, die ich unter dem Sand verbrachte. Ich konnte mich nicht rühren, war erdrückt vom Sand, konnte nichts sehen. Meine Ohren, meine Nase, alles war voll Sand. Lange Zeit ohne Essen, ohne Trinken, ohne sich auch nur einen winzigen Millimeter zu rühren, ohne etwas zu sehen, zu riechen, zu schmecken – außer Sand.
Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Sandmassen. Ich spürte, wie der Sand an meinem Körper vorbeiglitt, ich hörte das leise Rascheln – ja, ich konnte meine Sinne wieder fühlen. Und dann, irgendwo unter dem Sand, ertasteten meine Hinterpfoten das Freie. Und dann begriff ich.
Ich begann weiter zu sinken, unter mir befand sich irgendetwas, ein riesiger Hohlraum, eine unterirdische Oase oder sonst etwas, in das ich jeden Moment hineinklatschen würde. Vielleicht war es eine Höhle voll spitzer Steine und ich würde gnadenlos aufgespießt werden. Was eben noch Erleichterung gewesen war, verwandelte sich nun in Hilflosigkeit und Angst. Jeden Moment könnte ich mich im freien Fall befinden und irgendwo auf hartem Boden aufklatschen. Vielleicht war es nur eine einzige Höhle, in der nichts war, kein Ausgang – nur die Leichen Verstorbener, die dasselbe Schicksal getroffen hatte, wie mich. Mein Körper, jedenfalls der Teil, der sich schon im Freien befand, fing an zu zittern. Was war mit dem Sinn des Lebens? War das alles nur dämlicher Hokuspokus, was die Shizuka da erzählten? Wut, Angst und ungebändigte Panik überfiel mich. Was sollte ich jetzt tun? Nur noch mein Oberkörper befand sich im Sand.
RAAATSCH. Und da war es schon geschehen, Sand fegte an mir vorbei, mein Körper flog hinab, immer weiter und weiter. Meine Augen hatte ich fest zugepresst. Den letzten Moment meines Lebens musste ich mir nicht noch mehr vermiesen, als er so schon war. WAMM. Und mein Körper lag reglos am Boden. Alles wurde still und schwarz.

IV. Das Dorf
Meine Augen öffneten sich und mit Erleichterung stellte ich fest, dass es doch nicht vorbei war. Ich war am Leben und fühlte mich so gut wie nie zuvor. Was war es für eine schreckliche Zeit im ewigen Sand gewesen? Doch von nun an würde alles besser werden. Ich blickte mich um.
»Time?«, fragte eine besorgte, seidige Stimme und eine Katze beugte sich über mich. Es war sie.
»Time?«, gab ich erschrocken zurück. Was meinte sie damit?
»Oh Gott, du bist wach!«, ihr Blick senkte sich und sie legte ihren Kopf an meinen. »Dein Name ist Time.«
»Oh«, machte ich entzückt. »Von mir aus… Bin ich Time. Aber wirst du mir deinen Namen verraten?«
»Ich heiße Sun. Aber komm, ich will dir unser Dorf zeigen!«
Ich erhob mich. Mir ging es besser denn je, wie ich mit Freude feststellte. Kraft durchströmte in pulsierenden Zügen meine Adern. Ich blickte sich zum ersten mal, seit ich an diesem merkwürdigen Ort war, um.
Ich hatte Recht gehabt - dies war eine Höhle, die unter dem Treibsand lag. Doch keine gewöhnliche Höhle. Unter dieser Wüste befand sich ein blühendes, kleines Dorf. Zwischen Hütten aus verrotteten Zweigen, festem angerührtem Sand, lag ein friedlicher Markt, mit den verschiedensten Dingen, die sich auf schmalen Tischen übereinander stapelten. Time konnte sich von diesem Anblick nicht mehr losreißen.
TO BE CONTINUED...

Freunde

.{Rumo}.: Er ist fast wie ein Bruder für mich. Auch wenn er nicht gerade sehr wortgewand ist, bewundere ich ihn sehr für seine Stärke, die er in seine Vergangenheit gesteckt hat. Ich habe ihn mehrmals darum gebeten, mir seine Geschichte zu erzählen. Er ist wirklich ein sehr sehr guter Freund für mich, den ich um keinen Preis verlieren möchte..

.{Trin}.: Ja, die gute Trin, die mich immer gerne auf eine Tasse Tee und einen Sandkuchen (*0*) einlädt - sie backt soo tollen Sandkuchen. x3 Ich mag es, bei ihr zu sein und ihren Geschichten zu lauschen. Sie ist sehr offen und äußerst freundlich, das mag ich so an ihr..

Fanart

Pictures of Time







Adoptables for Time x3


Ende

Wirst du mich schon verlassen? Das ist schade, guest.. Möchtest du vielleicht ein kleines Andenken mitnehmen? Das würde mich sehr erfreuen. Also dann. Schau dich ruhig noch ein wenig um - ich widme mich wieder meiner Arbeit. Time schlendert davon, kriecht müde auf den Altar und vertieft sich wieder in seine Schriften.







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