Was gibt es hier zu glotzen?
Denkst du ich habe sonderlich große Lust dich hier Willkommen zu heißen? Und denke erst gar nicht daran, dass ich dich auch noch rumführe. Wenn du hier unbedingt etwas sehen willst, dann schau dich gefälligst selbst um und lass mich in Ruhe.
Ich kann Menschen nicht ausstehen.
Me
Habe ich dir nicht klar und deutlich zu verstehen gegeben, dass ich dich nicht hier haben möchte? Oder reicht dein bisschen Grips da oben nicht dafür, dass du dir zwei Wörter merken kannst? Hau ab!
Du scheinst es wirklich nicht zu begreifen, oder? Dann hier, bitte, du hast es nicht anders gewollt…
Name: Zadrianki
Spitzname: Zadrian
Geschlecht: männlich
Spezies: Lupe
Farbe: Blau
Alter: 30762 Stunden
Größe: 69 cm
Gewicht: 57 kg
Likes
Was ich mag ist eine gute Frage und wohl eine der dämlichsten die du mir hättest stellen können. Es gibt außer meinem einzigen Freund wohl nichts was ich mag und ihn habe ich auch schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Du kannst also in Zukunft die Frage von deiner Liste streichen, Menschlein.
Dislikes
Ich habe geahnt, dass du nach einer dämlichen Frage mit einer noch dämlicheren weiter machst. Wenn ich schon nichts großartiges mag, werde ich wohl den Rest nicht mögen, aber das ist wohl zu hoch für dich, kann das sein? Damit du aber nicht dumm gehen musst…
Wie du schon merkst, kann ich Gäste nicht ausstehen. Ebenso kannst du mich mit niedlichen Festen jagen, die die anderen ja immer so gerne feiern. Was ich absolut nicht leiden kann ist allerdings jemand der nur die ganze Zeit am jammern ist. Ich mag kein Licht, keine Musik, keine Blumen…
Ach, vergiss es! Das wird lächerlich. Ich glaube du hast es verstanden…
Family
Sehe ich etwa so aus als ob ich eine hätte? Sei ehrlich, du würdest mich doch auch nicht freiwillig in deine Familie aufnehmen… Nein! Sag jetzt nichts! Ich habe nicht vor ein Teil deiner ach so tollen Familie zu sein. Ich bin alleine genervt genug.
Außerdem, wenn es jemanden gibt, den ich zu meiner Familie zähle, dann ist es Aeris.. Aber wie ich schon vorhin sagte, es ist lange her. Und mit jedem weiteren Tag verblassen die Erinnerungen an ihn. Aber ganz werde ich ihn mit Sicherheit nicht vergessen… Nur bei ihm war ich in einem Zustand, den man als glücklich bezeichnen konnte…
Story
Du willst wissen wieso wir uns nicht mehr begegnet sind, obwohl wir solch gute Freunde waren? Menschlein, hast du heute nicht schon genug über mich erfahren? Musst du jetzt auch noch in meiner Vergangenheit wühlen, die verborgen zwischen den Trümmern liegt…? Von mir erfährst du nichts… ich will nicht an den Tag erinnert werden… Aber damit du endlich ruhe gibst, hier ließ das und lass mich endlich in Frieden…
„Bist du wirklich sicher, dass er noch kommt?", knurrte Aeris Stimme leise und er legte beide Ohren an. Zadrian konnte sehen wie er unter dem nassen schwarzen Fell zitterte. Sein Freund und er waren den ganzen Tag im Regen gerannt, bis hierher, kein Wunder, das er fror. Er selbst fühlte sich wie bis auf die Knochen durchweicht und die Kälte wollte nicht verschwinden.
Die kleine Höhle in der sie sich befanden , von der es ab und zu von der Decke tropfte, war die vereinbarte Stelle an der sie ihren Meister treffen würden. Doch schon seit Stunden warteten sie vergebens auf ein Zeichen und langsam verlor Zadrian die Geduld. Lange würde er nicht mehr warten, allein schon wegen Aeris, der sich langsam auf den Boden legte und den Kopf auf die Pfoten bettete. Sein Blick war nach wie vor zum Höhleneingang gerichtet, in den rötlichen Augen lag Besorgnis und Angst.
„Er hat sich noch nie eine Gelegenheit durchgehen lassen, mir auf die Nerven zu gehen. Sicher wird er noch beikommen. Mach dir da keinen Kopf.", brummte Zadrian und ließ ebenfalls kurz den Blick durch den dichten Regen Wandern. Doch egal wie sehr er sich dabei anstrengte, er sah nichts was seine Worte bestätigt hätten. Noch gab es keine Spur von ihm.
Auch Aeris schien nicht überzeugt und ließ ein leises Brummen vernehmen.
Als niemand mehr ein Wort von sich gab, setzte sich Zadrian neben seinen Gefährten und fing an sich langsam die schmerzende Pfote zu säubern, um sich von der Stille um sie herum abzulenken. Das einzige Geräusch, das die feuchte Höhle erfüllte, war das dauerhafte Rauschen des Regens und ab und zu ein lautes Donnergrollen.
Nervös klappt auch Zadrian die Ohren zurück und schloss halb die eisblauen Augen, die im gräulichen Licht dumpf schimmerten. Die Stille war beängstigend.
Gerade als er irgendetwas sagen wollte, um dem Schweigen ein Ende zu bereiten richtete sich Aeris auf und gab ein leises Winseln von sich. Schnell folgte er seinem Blick und stand ebenfalls auf, als er die schemenhafte Gestalt auf sie zukommen sah. Viel konnte er durch den Regen nicht erkennen, aber das silbrige Fell, ließ jeden Zweifel erschlagen. Ihr Meister kam endlich zum Treffpunkt.
„Endlich seid Ihr da!", hörte Zadrian Aeris rufen als er hinaus in den Regen sprang und an die Seite der Gestalt lief, um sie zu stützen. Und tatsächlich, als die beiden sich der Höhle näherten, bemerkte er eine Wunde, die es ihrem Meister sicherlich nicht einfach machte zu ihnen zu gelangen. Doch er sah nicht ein, wieso er ihm helfen sollte. Wie lang haben sie jetzt schon auf ihn gewartet, in dieser kalten Höhle?
Mit mürrischem Blick hieß er seinen Gegenüber Willkommen und erntete einen bösen Blick von Aeris. „Endlich hältst du es auch für nötig einzutreffen. Tut es schön weh?", knurrte er und blickte stur in die goldenen Augen seines Meisters, dessen innerliche Kälte ihn fast zurückweichen ließ. „Nimm den Mund nicht zu voll, Zadrian.", hörte man nur die tiefe Stimme und schlagartig bereute er seine Worte, denn wieder brach in der ganzen Höhle eine unerträgliche Stille aus, die ihn immer nervöser machte.
„Wir haben schon vermutet, dass Euch etwas zugestoßen sein musste, Meister… Ich habe mir Sorgen gemacht." Aeris warf ihm einen kurzen Blick zu und Zadrian verstand. Es gab nur einen auf der Welt der ihn wirklich kannte und auch verstand. Aeris hatte ihn noch nie im Stich gelassen und wenn er dabei sein eigenes Leben aufs Spiel gesetzt hatte und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Sie waren Freunde, schon länger als sich jemand vorstellen konnte.
„Sie werden nicht mehr lange auf sich warten lassen." Die tiefe Stimme des Meisters erschien fast den Boden beben zu lassen. „Ich vermute sie werden jeden Moment hier ankommen können. Wir müssen weiter." Kurz schlossen sich die goldenen Augen, nur im nächsten Moment Aeris zu fixieren. Zadrian gefiel dieser entschlossene Blick gar nicht und wich langsam aber sicher doch ein Stück zurück, das Knacken eines dünnen Zweiges, der unter seiner Pfote zerbrach, ließ ihn kurz zusammenzucken.
„Weiter? Aber wohin sollen wir denn noch weiter? Wo soll dieser Weg denn enden…" flüsterte Aeris und man konnte die Verzweiflung heraushören, die ihn in diesem Moment zu erfassen schien. Doch er bekam keine Antwort. Stattdessen wendete sich der kalte Blick der goldenen Augen Zadrian zu und dieser sah ein leichtes Lächeln auf der Schnauze seines Gegenübers. Nur so kurz, dass er sich nicht einmal sicher war, dass es überhaupt da gewesen war. „Was ist…?", brach es aus ihm heraus und ging noch einen halben Schritt weiter zurück in die Dunkelheit der Höhle.
„Du bleibst hier." Die Worte trafen Zadrian wie eine Ohrfeige. Er konnte nur ungläubig den Blick erwidern und sah schnell Hilfe suchend in die erschrockenen Augen Aeris', der sich sofort zu seinem Meister drehte. „Wir können ihn doch nicht einfach hier lassen!", versuchte er Zadrian zu verteidigen, doch nichts war der Sturheit ihres Meisters gewachsen. Egal welches Argument sie ihm entgegenbrachten oder einfach nur betroffen schwiegen, er änderte seine Meinung nicht und drehte sich nach einiger Zeit einfach dem Ausgang zu. Mit einem kalten Blick sah er zu Aeris, der an Zadrians Seite saß und zu Boden blickte.
„Komm", hallte es durch den Raum und ihr Meister humpelte hinaus in den Regen. Aeris blickte traurig zu Zadrian auf und schüttelte dann verzweifelt den Kopf. „Wir sehen uns wieder. Ich werde dich suchen. Warte auf mich, mein Freund…" Dann richtet er sich auf und ohne eine Antwort abzuwarten verschwand auch er im Regen, ihn allein und mit einer unerträglichen Stille in der Höhle lassend.
Seid dem Tag hatte er ihn nie wieder gesehen..
Goal
Was willst du noch? Hast du mich denn nicht schon genug durchlöchert? Ziele? Wenn ich eines habe, dann ist es Aeris wieder zufinden, aber das sollte dir nach den ganzen nervigen Fragen, die du mir heute gestellt hast, wohl klar sein…
Links
Du möchtest mich verlinken? Damit noch mehr nervige Menschelein wie du hier auftauchen..? Bitte, tu was du nicht lassen kannst.
So, damit du mir nicht länger auf die Nerven gehst, folge einen dieser Links, Menschlein.
Du bist ja immer noch da? Waren dir diese Links nicht genug? Dann nimm diese hier und werde glücklich damit. Aber lass mich jetzt endlich in Frieden! Bitte…
Awards
Jetzt habe ich für das Geschwalle hier auch noch diesen Award bekommen. Dabei kann ich Licht nicht ausstehen...
Und noch einen… Sagt mal, haltet ihr hier das für ein Kaffeekränzchen?
Einen Spiegel... habe ich vielleicht irgendwo erwähnt, dass ich eitel bin? Nun mal ehrlich, würde ich einer von denen sein, die die Hälfte ihres Lebens vor dem Spiegel verbringen, wäre ich nicht hier und würde mich mit dir abgeben.
Auch wenn ich zugeben muss, dass mir die Farbe gefällt.
|