Name: Callum

Geschlecht: Männlich

Alter: 16

Haus: Ravenclaw

Charakter:
Callum kommt sich selbst sehr rebellisch vor, doch eigentlich ist er nur ein kleiner Möchtegern-Rockstar. Er kann die Gesellschaft, das Oberflächliche und das Schubladendenken, auf das man in Hogwarts wie in eben jedem Internat vermehrt stößt, nicht ertragen und behauptet stets, es sei ihm egal wie andere über ihn oder überhaupt über alles denken. Das stimmt allerdings nicht so ganz, denn manchmal findet er es äußerst Anstrengend rebellisch zu sein und würde auch ganz gern mal einfach „dazugehören" ohne sich Gedanken über die Hintergründe machen zu müssen. Die meiste Zeit ist er allerdings glücklich mit sich und seinem Leben.
Des weiteren vertritt Callum die Ansicht, dass früher alles besser war, die Jugend aufgeweckter, das Leben echter. Am liebsten würde er geradewegs wieder in die 70er hineinkriechen, die er allerdings nie erlebt hat. Wenn er allerdings davon erzählt, kommt es einem vor als hätte er selbst seine Jugend in dieser Zeit erlebt und hätte einfach aufgehört älter zu werden, wie immer aus Protest, und um weiter in dieser Zeit zu leben.
Gegenüber anderen ist Callum immer erstmal kritisch eingestellt und sieht ihre schlechten Seiten. Erst, wenn er jemanden näher kennen lernt, sieht er, dass die meisten Menschen garnicht so oberflächlich und scheußlich sind, wie er immer denkt, doch das kommt eher selten vor. Ein weiterer Tick ist das Erzählen über Amerika. Steif und fest behauptet er, dort einige Jahre verbracht zu haben, obwohl er eigentlich seit seinem 11. Lebensjahr nach Hogwarts geht. Keiner weiß genau, ob diese Erzählungen stimmen, doch für Callum scheint das egal zu sein, denn er ist sicher, dass er das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gesehen und gelebt hat, und in Unterhaltungen kommt öfter ein „Ja, damals in Amerika.." von seiner Seite.
Allgemein kann man sagen, dass Callum eher in einer Traumwelt, als im hier und jetzt lebt, doch damit scheint er auch ganz zufrieden zu sein, solange ihn niemand zu schnell und unsanft aus diesem Traum weckt. Zweifelt jemand zum Beispiel an, dass er Amerika je gesehen hat, wird Callum schnell agressiv oder sehr verletzt. Er hat sich sein Traumbild aufgebaut, und niemand darf daran kratzen und zerren. Fragt sich nur, wie lange das geht, denn irgendwann wird Callum der Wirklichkeit ins Gesicht schauen müssen.

Aussehen:
Ganz der Rebell trägt Callum seine braunen Haare lang und gescheitelt und ist des öfteren schlecht oder garnicht rasiert. Ansonsten ist er etwas kleiner als der Durchschnitt, und auch sonst ziemlich schmal und schmächtig.
Auf seine Kleidung legt er nach eigenen Angaben überhaupt keinen Wert, doch wenn man genauer hinsieht merkt man, wie sogarsam er die gemusterten Hemden, die bunten Schlaghosen und die weißen Schuhe zusammenstellt. Aber meistens trägt er ja ohnehin die Hogwarts-Roben.

Vorgeschichte:
Callum wurde als Reinblüter in einem kleinen Dorf an der Küste von Wales geboren, in dem recht viele Magierfamilien lebten. So hatte er schon früh Kontakt mit anderen Zauberern, doch oft sehnte er sich nach dem Zusammentreffen mit ganz normalen Kindern in seinem Alter. Das jedoch wurde durch seine Magierfamilie erschwert, denn auch wenn ihr Haus von Außen wie ein – bis auf den orangenen Anstrich – normales Reihenhaus aussah, konnte er doch nie jemanden mit in das Innere nehmen, da dort alles durchgängig magischer Gestalt war. Auch wurden seine Eltern des öfteren mit Umhängen oder Zauberhüten auf der Straße gesehen und somit als etwas.. Verquer.. abgestempelt.
Seine Eltern störte dies nicht besonders, da sie soviel Kontakt mit Magiern hatten, dass ihnen die paar Muggel, die sich über sie lustig machten, egal waren. Callum verkroch sich gerne in seinem Zimmer, hörte Musik, spann sich Geschichten über Amerika zusammen und machte sich nicht viele Gedanken über seine Zukunft als Zauberer. Ohne es zu merken versank er ganz in der Vergangenheit und in Amerika, wo er geistig bisher auch geblieben ist. Schließlich erhielt er mit elf den Brief, der ihn wie von seinen Eltern vorgesehen nach Hogwarts brachte. Die ganze Familie war prächtig stolz, während Callum die Wendung in seinem Leben eher gleichgültig hinnahm.

Schule:
Callums älterer Bruder Oliver kam ganz nach den Eltern, war erfolgreich in seinem Zaubererleben, kümmerte sich nicht um Muggel-Rockstars und die Gesellschaft und hat nun einen Job in der unteren Führungsebene des Zaubereiministeriums. Seine Eltern sind richtig stolz auf Oliver, während sie sich wünschen, dass Callum endlich mal seinem Bruder nachkommen würde.
Callum jedoch interessiert sich mehr für Fußball und Rockmusik als für Quidditch oder die schreienden Sägen. Nicht, dass er lieber ein Muggel wäre, doch die Zauberrei nimmt einfach eine ziemlich drittrangige Stellung in seinem Leben sein, weshalb er sich schulisch auch nicht übertrieben bemüht. Dennoch ist er ein ganz passabler Zauberer, den Talent hat er wohl, auch wenn er zu unmotiviert zum Üben und Lernen ist. Zumindest die Theorie ist bei ihm eine absolute Katastrophe.




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