Heute möchte ich euch Schweig vorstellen. Schweig wurde im Labor mittlerweile endlich zum Hissi, doch eines schönen Tages wird er Halloween bemalt. Oder Zombie, sollte TNT die hübsch gestalten. Vielleicht auch Transparent. *TNT kritisch beobacht*
Da ich mittlerweile weiß, dass mehr User Gems Geschichte gelesen haben, als ich gedacht hätte, jedoch niemals Feedback erhalte, möchte ich hier nochmals darum bitten, mir zu sagen, was ihr von der folgenden Geschichte haltet.
So, und bevor es jetzt los geht, möchte ich euch noch jemanden vorstellen. Das Wesen rechts ist unser diesmaliger Gast-Ersatz. Applaus, wenn ich bitten darf!



In letzter Zeit hattest du schon einige seltsame Gestalten in dem altertümlichen Haus auf dem Hügel gesehen. Eine große graue Katze schlich einige Male durch das Geäst der Büsche hinauf. Ein Gespenst mit rotem Haar schien dort zu leben. Man hörte von einem Werwolf und an allen Ecken gab es Gerüchte über seltsame Schlangenwesen aus diesem Haus. Und selbst die Hausinhaberin Tanja – diesen Namen hattest du im Bus aufgeschnappt – schien alles andere als normal zu sein.

Du siehst zum Himmel. Die Sichel des Mondes war hinter dunklen Wolken verschwunden und kaum ein Stern war zu sehen. Ein Schauer läuft dir über den Rücken als du wieder zum Haus auf dem Hügel hinauf spähst. Ein Grab steht unter einem abgelegenen Baum, dessen trockene Äste schlaff herunterhängen. Er träg kaum noch Blätter. Das Grab selbst ist schmucklos. Ein grauer Stein auf dem nur ein einziges Wort steht: SCHWEIG. Keine Daten, kein 'Ruhe in Frieden'. Nur dieses eine trostlose Wort. Schon öfter warst du um das Haus herumgeschlichen, das dich auf eine unheimliche Weise reizt. Mal um Mal blieb dabei dein Blick am Grabstein hängen.

Nervös siehst du dich um und versicherst dich, dass niemand in Sichtweite ist. Auch brennen keine Lichter mehr im Haus, also machst du dich still und heimlich auf den Weg zum Grab. Du gehst in die Hocke und streichst verwundert über die eingemeißelten Buchstaben und wisperst: „Schweig... Wieso Schweig?"
„Ist es denn nicht normal, seinen Namen auf den Grabstein zu schreiben?"
Erschrocken springst du in die Höhe und wendest dich der Stimme zu. „Wer-" Du verstummst. Dein Mund bleibt dir offen stehen und dir drohen die Augen aus dem Kopf zu fallen.

„Würden Sie bitte von meinem Heim herunter gehen? Es mag zwar unscheinbar sein, doch liegt es mir dennoch am Herzen." Dein Gegenüber lächelt und legt den Kopf schief. „Ist etwas nicht ok? Sie sehen aus, als hätten Sie einen Geist gesehen."

Zombie wäre treffender, denkst du. Vor dir steht – steht? Der Kerl hat doch noch nicht einmal Beine! Er hat den Unterkörper einer Schlange, grünlich graue Haut, schwarze in Strähnen herabhängende Haare. Sein Mund ist mit unsauberen Stichen zugenäht worden und seine dunkelgrauen Augen scheinen auf eine beängstigende Weise leer zu sein. Er trägt ein weißes Hemd, eine schwarze Krawatte, darüber eine tiefgraue Weste und einen schwarzen Frack. Die Kleider waren nicht mehr im Besten Zustand. An der linken Schulter prangt der auffallendste Riss. Der Riss verläuft sowohl durch Frack als auch Hemd, wodurch die seltsam gefärbte Haut wieder zu sehen ist. Es ist eine tiefe Narbe, die noch weiter unter dem Stoff in Richtung Brust und Rücken verläuft, doch du kannst Anfang und Ende nicht entdecken. Die Narbe wurde ebenfalls mit einigen hastigen, unschönen Stichen vernäht. Eine weitere Naht verläuft rund um seine Hüfte. Es scheint, als wäre der Schlangenkörper – der einen dunkleren Farbton hat, als der menschliche Teil – an seinen Korpus angenäht worden. Auf der Unterseite des Schlangenkörpers ist noch eine unsaubere Naht zu sehen.

„Entschuldigung?"
Langsam kehrst du wieder ins Leben zurück. Du schüttelst den Kopf, um die wirren Gedanken los zu werden. „Wer oder was bist du?", fragst du atemlos.
„Schweig, lebender Toter. Würden Sie nun bitte von meinem Zuhause herunter gehen?"
Du blinzelst irritiert. Schweig? Lebender Toter? Welches Zuhause? Langsam wandert dein Blick zu Boden. Alles was du dort siehst, ist frisch umgegrabene Erde. Verwirrt gehst du einen Schritt zur Seite und stellst dich dort in das kühle Gras. Mit zweifelndem Blick siehst du wieder zu deinem Gegenüber.

„Vielen Dank", antwortet er ohne die Lippen zu bewegen, verzieht sie jedoch kurz darauf zu einem zufriedenen Lächeln. „Es ist zwar nur ein schlichtes, doch ich könnte mir kein schöneres Heim vorstellen."
„Du...wohnst da drunten?"
Er nickt. „Ich hoffe, Sie können mir verzeihen, dass ich Sie nicht hereinbitten kann." Wieder hatte er seine Lippen nicht bewegt.
„Schon ok", entgegnest du und bist von seiner ehrlich klingenden Entschuldigung überrascht. „Aber ich hätte ein paar Fragen..."

Etwas in seinen leeren Augen funkelt auf was dich vor Schreck verstummen lässt. Ein leichter Hauch von Freude in den Augen eines Toten. „Oh, bitte stellen Sie mir Ihre Fragen. Es kommt nicht sehr oft vor, dass man mir die Zeit gibt, Fragen zu beantworten. Normalerweise laufen immer alle vor mir davon", erklärte er und sah etwas betreten zu Boden.

Was auch gar nicht so verwerflich ist, denkst du. „Du heißt also wirklich Schweig?" Er nickt. „Bist du... ein Zombie?"
„Manche mögen mich als solchen bezeichnen, ja. Doch ich bin kein normaler, müsst Ihr wissen." Er weist mit der einer Hand auf eine kleine Bank. „Wollt Ihr Euch setzen? Nur meinetwegen müsst Ihr nicht stehen."
„Gern", antwortest du und setzt dich auf die Bank. Der Zombie schnippt und ein kleiner Stuhl erhebt sich aus dem Erdreich, der komplett aus Knochen gebaut ist. Die Knochen sind jedoch nicht aneinander gebunden oder geklebt worden, nein. Die Knochen waren auf seltsamste Weise ineinander verschlungen, wie es eigentlich gar nicht möglich sein konnte. Welches Tier mag nur solche Knochen haben?

„Es gibt verschiedene Wege, ein Zombie zu werden", beginnt Schweig und lässt sich im Stuhl dir gegenüber nieder. „Manche werden von anderen Zombies gebissen,andere werden durch schwarze Magie verzaubert. Einige Magier, die sich dem Voodoo verschrieben, besitzen die Möglichkeit, andere nach ihrem Tod ins Leben zurück zu holen. Dadurch können sie entweder die Seele oder den Körper zurück bringen. Die Seele kann ihnen viele Fragen beantworten und unbemerkt Informationen beschaffen, der Körper kann ihnen auf ewig dienen. Bei mir ging etwas bei der Rückrufung schief. Ich will nicht sehr viel weiter ins Detail gehen, also mache ich es kurz: Eine Netzpython hatte meinen Körper verschlungen. Diese Tiere werden über sieben Meter lang, so war es kein sonderliches Problem für es, mich zu schlucken. Jedenfalls versuchte ein junger Magier mich wieder zurück zu rufen, als ich eben erst von dem Tier geschluckt worden war."

Der Zombie lässt seine Finger über die knöcherne Armlehne gleiten. „Der Magier war noch unerfahren und machte einen kleinen Fehler bei der Anrufung. Ich will Euch die Einzelheiten ersparen, also will ich es so sagen: Seele und Körper kamen zurück, jedoch unter großen Schmerzen. Ich wurde mit der Schlange verbunden, doch ich kehrte zurück unter die Lebenden. Der Magier floh aus Angst vor mir. Ich kann es ihm nicht verübeln", damit endet er.
Als er keine Anstalten macht, weiter zu sprechen, stellst du deine nächste Frage: „Was geschah mit der Seele der Schlange?"

„Eine Frage, die ich mir jeden Tag aufs Neue stelle. Ich hatte ja vermutet, dass wir uns jetzt irgendwie den Körper teilen würden oder dass die vielleicht meinen Unterkörper steuert – was mehr als unangenehm geworden wäre. Jedoch: ich kann die Seele der Schlange und auch ihr Bewusstsein nicht wahrnehmen."

Wieder schweigt er und wartet auf deine nächste Frage. „Woher stammen die Narben?"
„Die Menschheit versuchte mich zu töten und schlug dabei fehl", antwortet er direkt. „Man kann Untote nicht töten. Wir können nur von den Magiern erlöst werden, die uns riefen. Und mein Magier ist bereits vor langer Zeit gestorben. Ich werde also auf ewig leben. Ob ich will, oder nicht."
„Du hast dich selbst verarztet?", vermutest du.

„Dann würde ich heute nicht so aussehen." Aus seiner Kehle dringt ein Laut, der einem erstickten Lachen ähnelt. „Ich wurde nach einem Angriff von einem netten Wanderer aufgelesen. Er war blind. Ich erklärte ihm, was ich war und auch heute noch bin. Er lächelte mich an und erklärte mir, dass auch er von anderen Menschen gemieden würde, da er anders sei. Man glaubte zu jener Zeit noch, Blindheit sei potenziell ansteckend. Man hatte mir beide Arme gebrochen und wohl auch mehrere meiner weiter unten liegenden Rippen", erzählte er, mit einem Blick, der klar machte, dass er sich heute noch daran erinnerte, als wäre all dies erst gestern geschehen, und gab mit einer beiläufigen Bewegung zu verstehen, dass damit die Rippen seines Reptilienkörpers gemeint waren. „Er nahm mich mit sich und brachte mich in eine ärmliche Holzhütte mit einem Dach aus Stroh." Ein Lächeln huschte über seine zugenähten Lippen.

„Er hatte meine Wunden so gut wie es ihm möglich war verarztet, obwohl ich ihm immer und immer wieder sagte, sie würden von selbst verheilen. Dass es normal für Wesen wie mich wäre und wir daran nicht sterben könnten. Er jedoch lächelte nur mitleidig, sagte, ich würde vor lauter Fieber im Wahn sprechen und nähte die klaffenden Wunden. Eines Nachts hatte er mir den Mund zugenäht. Ich wusste nicht wieso und ich konnte ihn auch nicht fragen, da er daraufhin verschwunden war."
„Bist du denn nicht aufgewacht, als er dir den Mund verschloss?", fragst du entsetzt.
„Ich spüre keinen Schmerz mehr. Ebenso empfinde ich keinen Hunger und keinen Durst mehr. Und für gewöhnlich schlafe ich auch nicht. Doch er hatte mir am Abend zuvor seltsame Kräuter eingeflößt, die mich einschlafen ließen."

Verwirrt schüttelst du den Kopf. „Aber du könntest die Naht doch jederzeit wieder öffnen. Wieso tust du es nicht?"
„Meine Arme waren gebrochen und ich hatte noch nicht genug Vertrauen darin, die Naht mit meinem Schweif zu entfernen. Ich hätte mich sonst wo treffen können. Zwar hätte es nicht geschmerzt, aber unschön wäre es dennoch geworden und die Naht hatte mich ja doch nicht gestört.Also ließ ich es, bis meine Arme geheilt waren. In dieser Zeit hatte ich mir die Bauchrednerei beigebracht.

Früher – noch zu meinen Lebzeiten – hatte ich einen alten Freund, der es beherrschte und der mir die Grundlagen erklärt hatte. Als ich dann schließlich meine Arme wieder nutzen konnte, entschloss ich, die Fäden nicht zu ziehen. Sie sollen mich daran erinnern, wie schnell man doch hintergangen werden kann."

Sein Blick schweift zum Himmel. „Ich weiß bis heute nicht, wieso er das tat, und ich kann mir auch keinen Reim darauf machen, doch ich werfe ihm nichts vor. Ich weiß nicht, was in mir an seiner Stelle vorgegangen wäre. Übrigens würden die Narben hier", er deutet auf die tiefe Narbe an seiner Schulter und dann auf die kleinere an seinem Unterkörper, „verheilen, sobald ich die Fäden ziehen würde.
Zu fragst dich zweifelnd, wie du an Schweigs Stelle über den Blinden denken würdest, lässt den Gedanken jedoch wieder fallen, als der Untoten seine grauen Augen wieder auf dich richtet und auf deine nächste Frage wartet. „Wie hießt du vor deinem Tod?
Seine Augen weiten sich für einen Moment, dann lächelt er breit. Die Naht am Mund spannt sich. Er scheint grinsen zu wollen, doch die Fäden hindern ihn.

„Ich hatte Euch unterschätzt. Eine solche Frage hatte ich Euch nicht zugetraut. Nicht viele haben mich das bisher gefragt. Mein vorheriger Name war Trenton, oder kurz Trent. Ich war Butler der englischen Königsfamilie. Doch bevor Ihr die Frage stellt: Ich werde weder das Jahrhundert noch den Namen der damals Herrschenden nennen."

Butler. Ja, das würde zu seiner zuvorkommenden Art passen, doch sein Aussehen lässt dich stark daran zweifeln. Nun, vielleicht hatte er sich gehen lassen. „Schade", seufzt du. „Hm, willst du mir dann vielleicht sagen, wie du hier her gekommen bist, Schweig? Oder soll ich dich Trenton nennen?"

„Schweig, wenn ich bitten darf. Meinen alten Namen habe ich mit meinem dazugehörigen Leben an den Nagel gehängt", erklärt er. Wieder streichen seine Finger über die knöcherne Armlehne. „Ich war wieder angegriffen worden. Vor nur wenigen Jahren. Man hatte bemerkt, dass ich mein Leben nicht geben würde, so sehr sie sich auch darum bemühten. Sie fesselten mich, verbanden mir die Augen und warfen mich in einen Kerker. Viele Wochen vergingen, dann hörte ich leise Schritte auf dem kalten Fliesen. Man hatte mir am Tage zuvor noch gesagt, dass jemand an mir interessiert sei. Man versuchte mich an verschiedene Laboratorien zu verkaufen."

Schweig wandte den Kopf zur Seite. „Ganz ehrlich. Ich hatte Angst. Seit Jahren – Jahrhunderten – hatte ich zum ersten Mal wieder Angst. Wer hätte gewusst, was in einem Labor mit mir angestellt werden würde? Könnt Ihr Euch meine Erleichterung vorstellen, als ich dann das Miauen einer Katze vernahm?"

Ein breites Lächeln stiehlt sich in sein Gesicht und er wendet den Blick wieder an dich. „Die leisen Schritte kamen tippelnd näher und die lederne Augenbinde wurde mit einem Schnitt entfernt. Als sie zu Boden fiel, sah ich vor mir eine cremefarbene Katze, die mich erwartungsvoll mit grau-blauen Augen ansah. Mir verschlug es die Sprache, als sie mich mit den Worten 'Hey, gut geschlafen?' grüßte." Wieder dringt ein ersticktes Lachen aus der Kehle des Untoten.

„Das Tier erklärte mir in aller Seelenruhe und bei bester Laune, dass es mich gekauft hatte. Eine Katze!", er kichert und du machst dir leise Gedanken über seinen Geisteszustand. „Sie stellte sich mir als Tanja vor, erzählte mir, bei ihr würden viele Wesen leben, die mir sehr ähnlich sehen würden – Hissis, würde man sie nennen – und ich sei von nun an das neueste Familienmitglied. Wäre mein Mund nicht zugenäht gewesen, hätte ich schallend angefangen zu lachen. Als die Katze sich jedoch vor meinen Augen in ein junges Mädchen – nun, was heißt schon jung, für einen Untoten? – verwandelte, verstummte ich. 'Willst du mir jetzt glauben?' hatte sie gefragt und mich breit angegrinst, wobei sie mir ihre spitzen, dreieckigen Zähne zeigte. Und von da an glaubte ich ihr."
Du schüttelst den Kopf. „Eine Katze, die sich in einen Menschen verwandelt? Tanja? Ihr gehört doch das Haus, oder?"

Der Zombie nickte. „Sie löste meine Ketten und Fesseln, führte mich wieder ans Tageslicht und brachte mich hier her. Sie sagte, von nun an würde ich hier leben und ich könnte mir ein Zimmer aussuchen, wenn ich möchte. Tanja stellte mich den anderen vor und sie alle nahmen mich freundlich auf, als wäre ich genauso, wie sie auch. Seitdem lebe ich hier. Hier ist niemand hundert prozentig 'normal'. Hier passe ich großartig hin."

„Sie hat dich also vor Experimenten gerettet und hier her gebracht? Aber im Dorf erzählt man sich ganz andere Dinge über sie", entgegnest du argwöhnisch.
„Oh, Menschen reden so gerne und viel. Und ihre Fantasie spielt ihnen gerne Streiche. Sie erzählen Geschichten, die nicht der Wahrheit entsprechen, um Langeweile zu vertreiben oder um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Du kannst gerne mal wieder vorbeikommen und sie treffen, aber heute ist kaum jemand zu Hause. Rika ist mit den anderen raus aufs Meer. Sie hat ein riesiges Schiff – wir alle haben hart daran gearbeitet – aber ich mag Schiffe nicht. Ich wurde früher immer seekrank. Zwar ist das heute nicht mehr der Fall, aber die Erinnerung ist schlimm genug."

Du siehst ihn schräg an. Muss ein seltsames Gefühl sein, zu wissen, wie man gewöhnlich auf etwas reagieren würde, es jedoch nicht tut. Dein Blick fällt wieder auf den kunstvollen Knochenstuhl auf dem dein Gegenüber sitzt. „Aus was besteht der Stuhl? Und wie ist er so plötzlich erschienen?"
Der Untote sieht verwundert auf. „Mein Stuhl?" Irritiert sieht er hinab. Er blinzelt. „Oh, ja", lacht er. „Der Stuhl ist aus Knochen gemacht. Aber er ist nicht gebaut worden. Ich habe in letzter Zeit viel in alten Büchern gelesen und bin dabei auf einige Zauber gestoßen. Jetzt kann ich überall Gebeine erscheinen lassen, egal in welcher Form."
Dir läuft ein Schauer über den Rücken. Knochen. Und was verstand ein Untoter unter 'in letzter Zeit'? „Du beherrscht also die Magie?"

Schweig fasst sich nachdenklich ans Kinn. „So würde ich es nicht direkt nennen. Ich beherrsche Nekro-Magie, wenn man so will. Dadurch kann ich auch mit Verstorbenen kommunizieren. Jedoch beherrsche ich keine weiteren 'Tricks', wenn man es so nennen will. Doch die Kommunikation mit Verschiedenen ist schwierig und bedarf langer Vorbereitung, daher beschränke ich mich großläufig auf den Umgang mit Gebeinen." Er schließt seine Hände, so dass ein kleiner Hohlraum entsteht. Als er sie wieder öffnet, liegt eine kleine Kette darin. Sie ist komplett aus kleinen weißen Einzelteilen gebaut. An der Kette befindet sich ein kleiner Totenkopf und darunter hängt ein roter, tropfenförmiger Stein.

Erstaunt siehst du dir die Kette an und erschrickst fast, als er dir das Schmuckstück entgegen hält. „Es ist nicht viel, aber vielleicht wird es Sie eines Tages an mich erinnern. Bitte nehmen Sie es an!
„I-Ich weiß nicht, ob ich das annehmen kann", entgegnest du zögerlich. Einerseits konntest du nicht einfach ein Geschenk von einem... Zombie annehmen, noch dazu war die Kette samt Anhänger scheinbar aus

Knochen gemacht. Doch andererseits war er nett und schien charakterlich alles andere als tot zu sein.
„Ihr müsst sie ja nicht tragen, wenn ihr es nicht wollt, doch bitte nehmen Sie sie mit Euch. Sie soll Euch Glück bringen", bittet er.
Du seufzt. „Na gut. Kann ich dir im Gegenzug vielleicht auch etwas geben?"
„Es ist mir Geschenk genug, mich mit Fremden unterhalten zu können", antwortet er lächelnd.

„Aber irgendetwas will ich dir schenken. Sonst werde ich das Geschenk nicht annehmen!", protestierst du vehement und verschränkst die Arme um klar zu machen, dass du die Kette nicht anfassen wirst. Nach einigen stillen Sekunden geht dir ein Licht auf. „Jetzt weiß ich was!", jubelst du auf und beginnst deine Taschen zu durchwühlen. Schlussendlich findest du, welches du gesucht hast.

Du hältst ein Foto vor Schweigs Nase. „Das ist ein Foto meines ehemaligen Pets Liganagazul. Sie ist leider verstorben, aber ich hing sehr an ihr. Vielleicht sprichst du ja mal mit ihr. Richt ihr viele liebe Grüße aus, ja? Ich vermisse sie..."

Erstaunt nimmt der Untote das alte Foto entgegen. „Vielleicht werde ich sie bei meinem nächsten Kontakt mit der anderen Welt herbeirufen. Dürfte ich Euern Namen erfahren um zu zeigen, dass ich in Euerm Namen mit ihr spreche?" Er legt dir die Kette in die Hand.
„guest", antwortest du mit einem Blick auf das kleine Geschenk. Dabei gerät deine Armbanduhr in dein Blickfeld. Du springst auf. „Ich hätte schon längst wieder zu Hause sein sollen! Wir sehen uns vielleicht mal wieder, ja?"
Und damit läufst du davon.
Schweig sieht dir traurig nach. „Auf Wiedersehen", ruft er dir noch halblaut

hinterher und verschwindet dann in den Schatten des großen Anwesens.
Hinter dem großen Haus geht langsam die Sonne wieder auf. Du warst wirklich viel zu lange weg. Und doch brennen dir noch einige Fragen unter den Nägeln. Wodurch war Schweig – nein, damals hieß er noch Trenton. Wodurch war Trenton gestorben? Was würde er tun, wenn alle, die er kannte, langsam dahin schieden, während er weiter leben konnte? Und wie sah eigentlich sein Heim aus? Wie konnte er es überhaupt betreten? Vielleicht solltest du ihm eines Tages wieder einen Besuch abstatten.



Und doch können sie noch reden
Zum allgemeinen Verständnis hier eine Erklärung. Natürlich können Pets nicht sterben, wir alle wissen das. Bei den hier verstorbenen Pets handelt es sich um Neopets oder auch Orginalcharaktere, die ihr einst besessen habt. Hierzu zählen sowohl Pets, die ich gepoundet oder getauscht, aber auch bei einer Frierung verloren habt. Soweit ihr dieses Pet nicht mehr besitzt, zählt es als 'verstorben'.
Wollt ihr, dass Schweig auch ein mal mit einem eurer verstorbenen Pets kommuniziert? Dann bringt ihm ein Bild des Pets und schreibt bitte den Namen dazu (Vollständig oder nicht ist euch überlassen). :)

Erhaltene Bilder


Name: Liganagazul
Gefunden von: Tanja
Information: Zog vor langer Zeit zu mir. Ihre Hobbies bestanden aus Backen und Zerwas durch die große, weite (und seiner Meinung nach gefährliche) Welt zu führen.


Erklärung und sonstiges
Bei den Bildern der Verstorbenen soll es sich um Pets handeln, die ihr einst besessen habt, und sie nun nicht mehr bei euch habt. Egal, aus welchem Grund. Egal, ob gefroren, getauscht oder gepoundet. Solange ihr das Pet nicht mehr besitzt, zählt es als 'verstorben'. Bitte schreibt den vollen Namen des Pets darunter!


= Früher - - - Jetzt =


Mein erstes nicht-chibi Bild, das ich online stelle. Wuhu xD Vielen lieben Dank an Sasu, die mir mit dem Gesicht geholen hat.. ^^


~Fanart~


Bild bitte in die Adressleise ziehen!
Und ich dachte, ich hätte keine Bilder mehr von meinem alten Ich. *grübelt*
Wo Cleo das wohl gefunden hat? Vielleicht sollte ich sie demnächst fragen.


Da sitze ich nun, weil Merry mir einfach meine Kleidung gestohlen hat. Aber danke, dass Ihr mir zumindest das T-Shirt gelassen habt.


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Erst stiehlt man mir meine Kleidung und nun auch noch das T-Shirt. Ich befürchte, das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. *sieht zu Tatze*
In Euerm Namen hoffe ich, dass Ihr schneller laufen könnt, als ich es kann.


Oh, welch hübsches Portrait. Vielen Dank, Sev. Dennoch sagt mir eine solch - wie sagt man doch heute - lässige Pose nicht zu. *legt den Kopf schief*
Wie man sieht, habe ich mittlerweile meine Kleider wieder zurück erlangt.


Und sowas nennt die werte Jaelli Schweig verunstalten, ja? *legt den Kopf schief* Entweder sollte ich mir eine Brille zulegen oder Jaelli sollte dies tun. *grübelt*


Ich hätte mich zu Halloween nicht in die japanische Schüleruniform stecken lassen sollen. Jedoch möchte ich Tofu für das schöne Erinnerungsfoto daran danken.


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Oh, ein großartiges Porträt, das Leselucy von mir gezeichnet hat. Vielen Dank.


Tanja: Och Gott ist das süüüüß! Wie alt warst du, als Sev das Bild von der gemacht hat? *stellt das Bett ins Wohnzimmer neben den Fernseher*
Schweig: *schämt sich im stillen*


Ein großartiges Bild von Zomili. Vielen Dank!


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Dankeschön für den Headshot, Errya!


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Ah, an dem Abend hat Namina mich damals zum ersten Mal besucht... *starrt gedankenverloren in den Himmel*



Verlink den einsamen Untoten!


Sehenswert:


Fingerpuppen
Ja, ich mache Adopties. Fingerpuppen-Adopties. Sie werden in Haias' Chara-Geschichte eingebaut.
Ich zeichne nur, worauf ich Bock hab. Ich zeichne NICHT ohne Ref-Bilder, werde keine Pets ohne Customs zeichnen und wer mich mit 'Wann ist es denn endlich fertig?' nervt, wird gar nichts bekommen.


Kaspayo


Darks Na'vi


Phas Persona


Nubiz


Cain


Setaji


Laranyah


Fu&Roggu


Sevs Persona


Furis Fursona


Oriean


Piraten Hissi


Basitis


Daos Fur


Seepferdle


Thardian








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