Riane Finn
kreatur der schatten
Name: RianeFinn oder RianeGeschlecht: Weiblich
Alter: 22 Jahre
Heimat: Gespensterwald
Spezies: Usul
Farbe: Weiß
Petpet: -
story (teil1)
Einst war Riane ein einfaches Usul-Mädchen aus Neovia. Sie arbeitete im Antiquitäten-Geschäft ihres Vaters und führte eigentlich ein sehr glückliches Leben. Doch eines Tages sollte sie ein Bild zu einer alte Dame bringen, die etwas außerhalb des Dorfes, in einer Hütte lebte.
»Egal was du tust, verlasse niemals den Pfad wenn du zur alten Mary gehst, hast du das verstanden?«, ermahnte der Vater sie noch, dann machte Riane sich auf den Weg.
Doch als sie im Wald ankam fragte sie sich: Warum eigentlich? Warum sollte sie den alten Pfad entlang gehen, wenn sie den Weg auch abkürzen, und durch den Wald gehen konnte. Natürlich hatte sie die Geschichten über die Monster und Gespenster, die in diesem Wald leben sollten gehört. Aber es waren ja nur Geschichten!
Und so ging Riane quer durch den Gespensterwald.
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So hütet Euch Kinder, der Abend kommt bald. Was geht dort um, im gespenstischen Wald? Lauscht meinen Worten, ich sah die Gestalt. Sie schleicht nachts umher, im gespenstischen Wald! Aus finst'rem Geäst wird sie sich erheben. Welch' dunkle Mächte raubten ihr einst das Leben? Sie meidet das Licht, ist von Schatten umgeben. Und sie trachtet nach euch und nach eurem Leben! Neovianisches Kinderlied |
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story (teil2)
Die Eltern sorgten sich sehr, denn ihre Tochter kehrte nicht zurück.
Zuerst dachten sie, sie hätte die Nacht bei der alten Dame verbracht, damit sie nicht im dunkeln nach Hause zurück gehen musste.
Als sie am zweiten Tag noch immer nicht nach Hause kam, machte der Vater sich auf den Weg und ging den alten Pfand entlang, bis zu Marys Haus. Die alte Frau öffnete die Tür. Riane ist nie dort angekommen. »Hoffenltich ist das Kind nicht durch den Wald gelaufen«, sagte Mary. »Denn dann ist sie verloren!«
Am dritten Tag gingen die Eltern gemeinsam den Pfad entlang bis zur Hütte. Keine Spur von Riane. Die alte Mary sagte: »Er hat sie geholt.«
Die Mutter hatte schreckliche Angst. Auf dem Rückweg ins Dorf sagte sie: »Ich gehe in den Wald. Wenn Riane dort ist, dann muss ich sie finden.« Der Vater nahm sie bei der Hand. »Wir gehen zusammen.«
Schon nach ein paar Schritten war der Wald stockdunkel. Sie sahen die Hand vor Augen nicht und lauschten so um so mehr auf jedes kleine Geräusch.
Das Rascheln der Blätter. Ein brechender Ast. Ihre eigenen Schritte. Alles war so gespenstisch.
»Was war das?« fragte die Mutter.
Der Vater versuchte sie zu beruhigen. »Es ist nur der Wind«, sagte er. Doch auch ihm war es nicht geheuer.
Plötzlich hörten sie es beide. Ein Heulen. Nicht das Heulen des Windes. Es klang mehr wie ein Schrei. Ein Schrei von...
»Riane!« riefen sie beide. Sie rannten los. Sie rannten blind durch die Büsche. Sie rannten in die Richtung, aus der sie den Schrei gehört hatten. Und dann sahen sie sie.
Riane stand auf einer Lichtung. Sie hatte ihnen den Rücken zugekehrt. »Riane«, sagte der Vater. »Komm, Kind. Wir müssen schnell hier raus.«
Sie sahen dass Riane zitterte. »Alles wird gut«, sagte die Mutter. »Wir bringen dich nach Hause.«
Doch Riane rührte sich nicht.
Monster der Nacht
Schlafend am Tage
Fürchtet die Macht
Hört was ich sage
Neovianisches Gedicht
story (teil3)
»Geht weg«, sagte Riane. Jedes Wort schmerzte in ihrer Kehle. Es viel ihr schwer, die Kontrolle über sich zu halten. Doch diese dummen Usuls rührten sich nicht. »Verschwindet«, brachte sie noch hervor.»Wir gehen nicht ohne dich, Kind«, sagte die törichte Usul-Frau und machte einen Schritt auf Riane zu.
»Nein«, schrie sie und drehte sich langsam um. Die Usul-Frau erstarrte und der Mann wurde bleich. Riane sah das Grauen in ihren Gesichtern. Sie flätschte die Zähne. »Lauft«, knurrte sie. »Lauft jetzt, oder ihr werdet sterben.«
Die Usuls, die einst ihre Eltern gewesen waren rannten los. Sie bahnten sich einen Weg durch das Gebüsch. Riane konnte hören, wie sie immer wieder stolperten, wie sie keuchten und wie sie endlich verschwanden.
Dann machte sie sich auf die Jagd. Sie hatte Durst. Sie brauchte Blut.
