1. Die Landung

Schaukeln. Das Schaukeln hörte einfach nicht auf.
Langsam öffnete das Usul seine Augen: Strahlend blauer Himmel und ein paar kleine buschige Wolken. Ein warmer Wind umschmeichelte seinen flaumigen Pelz.
"Aha!" dachte das Usul. Dabei war es ihm selbst nicht klar, was es damit meinte.
Langsam richtete es sich auf. Das ging nicht, ohne sich seitlich abzustützen.
Dabei fühlte es
"Holz".
Das Usul hatte es laut gesagt. Leicht tätschelte es die Holzstämme. Irgendwie waren sie verbunden und bildeten so was wie ein Floß.
Langsam wich die Benommenheit und mehr und mehr nahm das Usul von seiner Umwelt wahr.
Das Floß schwankte leicht in den Wellen einer ruhigen See. Miniaturbrecher warfen weiße Gischt auf einen nahen dunklen Strand. Die weißen Blasen versickerten zwischen den Steinen, dunkle Flecken hinterlassend. Der Geruch von Tang erfüllte die Luft.
Das Usul erhob sich vorsichtig. Aber doch nicht vorsichtig genug, denn das Floss sank an der rechten Ecke ein, das Usul versuchte auszugleichen, das Floss neigte sich nach links. Ein Rudern mit den Armen, ein "Kiiicks" und ein . . . . Platsch.
Es war ins Meer gestürzt.
Erleichtert stellte es fest, dass es Grund unter den Füßen hatte.
"Wenigstens was" dachte es und stapfte Richtung Strand.
Ein jämmerlicher Anblick. Wer jemals eine nasse Katze gesehen hat, kann sich das Usul gut vorstellen.
Am Strand angekommen verschnaufte es erstmal und schüttelte sich, damit es das Wasser los werde. Jetzt erst erhob es seinen Blick.
Ein Wahnsinnsberg ragte vor ihm auf. Rechts und links eine Steilküste mit Palmen, teilweise Schilf.
Inzwischen hatte sich eine richtige Wolkendecke ausgebildet. Das war so schnell gegangen, dass es dem Usul gar nicht aufgefallen war.
Unentschlossen blickte es umher. Was sollte es tun?

1. Soll es den Berg besteigen?
2. Soll es die Küste erforschen?

Landung

2. Die Küste

Das Usul war unschlüssig. Wenn Menschen unschlüssig sind, kauen sie an den Nägeln.
Was machen Usuls in so einer Situation? Richtig! Sie kauen an der Schwanzspitze.
In Gedanken versunken griff das Usul nach hinten und holte seine buschige Schwanzspitze nach vorne.
"Bäh!"
Die Haare schmeckten salzig.
"Schrecklich".
Damit war die Grübelei jäh beendet.
Aber damit war auch die Entscheidung gefallen:
Nachdem jetzt schon sein ganzes weiches Fell versalzen war, konnte es genauso gut an der Küste bleiben.
In der einen Richtung schien es nicht recht weiter zu gehen, aber in der anderen Richtung war so was wie ein Pfad zu sehen. Zwischen niedrigen dürren Büschen führte der Weg leicht bergan um oben in groben schwarzen Sand überzugehen.
Die Wärme des Tages war noch darin gespeichert und tat dem Usul gut. Ein leichter warmer Wind zerzauste sein Fell, glättete es erneut um gleich darauf wieder Wirbel hineinzubringen. Das Usul fühlte sich wohl. Auf den Fußspitzen wippend sah es umher. Leise knirschte der Sand im Takt der Bewegungen.
Vor ihm lag ein neuer Strandabschnitt.
Wie anders er doch aussah. Schwarzer Sand bedeckte das Ufer, unterbrochen von mächtig großen Felsstücken, groß wie ein Usul, die der Zahn der Zeit oder der Wellen großteils schon rund geschliffen hatte.
Von irgendwo her schien ein kleines Bächlein herunter auf den Strand zu fließen, wo es endgültig den Kampf gegen das Salzwasser verlor. Nichts war von dem Wasser zu sehen, aber das Schilf und die veränderte Vegetation boten eindeutige Hinweise.
Und mitten zwischen dem Schilf flackerte weißer Nebel.
Weißer Nebel? Was soll denn das sein?
Das Usul schlich vorsichtig näher.
Das leise Rauschen des Windes – sonst kein Geräusch. Das machte das Usul mutiger.
Tatsächlich.
Da woben weiße Nebelfetzen ihr kompliziertes Muster in einer Höhle. Zwischendurch meinte man so was wie ein Gesicht zu sehen. Oder war es eine Schnauze?
Das Usul kam der Höhle immer näher.
"Komm ruhig näher, kleines Usul. Ich habe Dich erwartet!"
Es war die dunkle warm klingende Stimme, die dem Usul den letzten Zweifel raubte. Ein letzter Schritt und es war in der Höhle.
"Ich bin der Weise der Höhle". Es war ein durch und durch weißhaariger Lupe, dem sich unser Usul gegenüber sah. Nebel umwehte ihn, verdichtete sich manchmal, um danach wieder in Fetzen zu zerfliessen und mehr von seiner Gestalt frei zu geben.
"Du weißt, dass ich komme?" das Usul war erstaunt.
"Klar. Habe ich doch dafür gestimmt. Das verstehst Du jetzt noch nicht. Ich erklärs Dir ein andermal." meinte der Lupe freundlich und lächelte dem Usul zu. "Hör mir einfach zu".
"Du bist an einem Punkt angelangt, an dem Du eine Entscheidung für Dein ganzes weiteres Leben treffen musst.
Was ist Dir wichtiger? Ein Vermögen in Gold . . . " ein großer Sack mit Geld erschien. Prall gefüllt und ausgebeult von den schweren Münzen, ein paar Münzen rollten sogar heraus
" . . . mit dem Du dir kaufen kannst, was Du willst. Kleidung, Essen, Diener, ja sogar Freunde. . . . . "
" . . . oder echte Freundschaft, die nicht aufs Geld schaut und nicht aufs eigene Vergnügen".
Ein kleines blaues Vergissmeinnicht schwebte plötzlich in der Luft. Unscheinbar neben dem strahlenden Glanz der Münzen.

"Wähle!"

1. Den Sack mit dem unermesslichen Reichtum
2. Die wahre Freundschaft

Küste

3. Wumsta

Das Usul überlegte und strahlte: "Viel Geld zu haben, das wäre richtig toll. Wohnen in einem Schokoladenhaus und jeden Tag Himbeer-Milchshakes bis zum Abwinken und Senf Eis als Nachtisch. Alle Freunde wären eingeladen und . . . . . "
an der Stelle stutze es. "Wenn es jeden Tag Himbeer-Milchshakes gebe, kämen sehr viele Freunde. Und es würden immer mehr Freunde. Irgendwann wären es so viele 'Freunde', dass das Vermögen zu Ende ginge. Ob sie dann auch Freunde blieben? Oder ob sie 'Freunde' von anderen Himbeer-Milchshake – Besitzern würden?"
"Ob sie mir helfen, wenn ich krank bin ?"
"Wahre Freundschaft. Was würde das bedeuten? Sich selten einen Himbeer-Milchshake leisten zu können. Und der würde noch mit den Freunden geteilt.
Dafür hätten ja die vielleicht ein Senf Eis und da könnte man auch mitnaschen!"
"Freunde unterstützen sich, wenn sie Hilfe brauchen. Lachen und weinen miteinander"
Das Usul schwieg. Sein Blick wanderte vom Geldsack zum Vergissmeinnicht und zurück. Die goldenen Münzen schienen von einem inneren Feuer erleuchtet zu werden. Sie überstrahlten das kleine blaue Blümchen.
Das Usul richtete sich auf, räusperte sich und - schwieg weiter.

Ein Griff Richtung Schwanzspitze. Die Hand verhielt regungslos in der Luft. Die Entscheidung war getroffen:
"Freundschaft. Echte Freundschaft!" krächzte das Usul.
"Und kann ich ein paar Münzen dazu bekommen?" setze es noch schnell hinzu.

Der Weise der Höhle bekam einen Hustenanfall.
"Kf-kf-kf-kf Du bist echt ein super Kerlchen. Kf-kf-kf-kf Leider kann ich keine Münzen dazugeben. Das wäre gegen die Regeln." Der Lupe lachte aus vollem Herzen.
"Aber ich kann Dir sagen, dass Du eine weise Entscheidung getroffen hast. Schau doch!"

Das Vergissmeinnicht begann sich zu drehen. Immer schneller wurde die Drehung, so dass die Umrisse zu verschwinden begannen. Nach und nach bildete sich eine blaue Kugel aus, die noch an Volumen zunahm. Die Drehung wurde immer schneller. Die Konturen wirkten zerfasert, die Luft wurde von der Rotation mitgerissen.
Schon bald wehte starker Wind den Wänden der Höhle entlang. Bläuliches Licht breitete sich von dem Zentrum aus. Wo die immer größer werdende Kugel Münzen oder Geldsack berührte, zerfielen diese in goldenen Staub. Dieser trieb gegen die Höhlenwände um dort auf geheimnisvolle Art zu versickern.
Dann waren Gold und Geldsack weg.
Schlagartig begann die Kugel zu schrumpfen und kam zum Stillstand. Jetzt hatte sie plötzlich himmelblaue Augen und kleine sonnengebräunte Füße. Eine blaue JubJub.
"Hallo Wumsta!" sagte die JubJub "Schön, dass Du wieder da bist!"
"Wer bist denn Du ?" Das Usul war erstaunt "und warum nennst Du mich Wumsta?
Ich . . . "
Weiter kam das Usul nicht.
Es wollte seinen Namen sagen, aber der fiel ihm nicht ein.
Sein Herz begann zu rasen. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn.
"Altersstarrsinn! Jetzt hats mich erwischt!" dachte es.
"Starrsinn ist Schmarrn! Vergesslichkeit! ICH HABE ALLES VERGESSEN!"
So sehr es sich bemühte, nur verschwommene Eindrücke füllten sein Gedächtnis.
"Pixaylz" sagte die JubJub.
Und als das Usul nicht reagierte:
"Hi Wumsta! Ich bins! Pixaylz! Bist Du da?"
Wumsta blickte Pixaylz an: "Wumsta. Ich heiße wirklich Wumsta?"
Ein paar flüchtige Bewegungen, ein leichtes Rütteln, Aufatmen. "Aber ich bin doch ein Männchen?".
"Ach Du meinst wegen dem a hinten? Weißt Du das nicht mehr?
Der Name hat Tradition in Eurer Familie.
Dein Großvater hat so geheißen, davor dessen Großvater und so immer weiter."
Wumsta schüttelte langsam den Kopf.
"Ich weiß gar nichts mehr. Wer war denn mein Vater?"
Pixaylz war entsetzt: "Das ist ja schrecklich!
Dein Vater und sein Großvater usw hießen Opopneffa.
Dein Vater hatte viele große Taten vollbracht und erhielt deshalb den Beinamen Ressorg.
Seine Freunde nannten ihn den Ressorg Opopneffa."
"Irgendwie kommt mir das alles verkehrt vor" meinte Wumsta nach kurzem Nachdenken: "Jedenfalls heiße ich lieber Wumsta."

"Ihr habt viel zu besprechen." mischte sich der Weise Lupe ein: "Nur, ich muss weiter.
Etwas habe ich noch für Dich, mein kleines Usul.
In Dir steckt eine vielseitige Veranlagungen, viele Fähigkeiten und unterschiedliche Charakterzüge.
Eine Veranlagung, Fähigkeit oder einen Charakterzug kann ich verstärken. Wirklich extrem verstärken.
Du kannst mir nennen, was Du willst.
Aber auf Folgendes möchte ich Dich hinweisen: Ein anderer bekommt eine ähnliche Verstärkung.
Das muss so sein, weil für mich gut und böse gleichwertig sind. Ich darf keine Seite bevorzugen!"
"Was soll ich verstärken?"


Ich bitte um Vorschläge.
Entweder aus dem Bild oder ganz was Anderes.

Wumsta

3a. Intermezzo

Wumsta überlegte und überlegte. Was sollte er sich aussuchen? Eine schwierige Entscheidung.
Weil er nur eines wählen durfte und weil ja ein anderer auch so was bekommen sollte.
Ob das ein Gegner wäre?
Wumsta war unschlüssig.
Die hörte er wie von ferne eine leise Stimme. Beinahe unheimlich klang sie. Eindringlich wiederholte sie den Namen seines Vaters.
Verkehrt herum, wie er ausgesprochen werden sollte und richtig betont. War das ein Hinweis? Was könnte sie meinen?
Na klar! Wumsta erinnerte sich an seinen Vater und sagte: " . . . . . "



Was sagte Wumsta?

4. Verstärkt

"Ich möchte, dass meine Freundlichkeit alle überzeugt."
Ganz schwach war die Erinnerung an seinen Vater, den Ressorg Opopneffa aufgestiegen.
Ein verschwommenes Bild davon, wie Freunde, ja fremde Leute diesem zuwinkten, wo immer er sich blicken ließ.
Ressorg Opopneffa ! Ja, den Namen hatte er sich verdient. Groß in Taten und auch groß in Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, so war er gewesen.
"Es sei!" der Weise Lupe nickte, griff zurück in die weiß wehenden Schwaden und hielt plötzlich eine gelbe Blüte in den Händen.
"Eine Sumpfdotterblume . . . " murmelte er "ein Maiskorn . . . ". Vorsichtig öffnete er die Blüte und legte das Maiskorn hinein. "Baldrian . . . ." ein paar Tropfen einer beinahe farblosen Tinktur ergossen sich auf die Blüte.
Der weise Lupe hob den Blick.
"Dniw ehew! Negros eheg! . . . " Seine tiefe Stimme schien die Höhle auszufüllen. Immer lauter wurde sie. Geheimnisvolle Worte erfüllten die Luft. Schlieren bildeten sich, die ganze Umgebung schien sich aufzulösen und wieder zusammenzusetzen.
Schließlich verstummte der Weise. Regungslos verharrte er, den Blick zur Decke gerichtet.
Schon machte Wumsta den Mund auf um etwas zu sagen, da sackte der Weise etwas in sich zusammen, schüttelte sich kurz und meinte etwas atemlos:
"Das wars. Machts gut!"
Wie aus unsichtbaren Kübeln ergoss sich plötzlich ein Fluss aus weißen Schwaden über seine Gestalt. Verbarg sie, löste sich langsam auf.
Nebel und der Weise Lupe waren verschwunden.
"Aber . . . ", Wumsta starrte die dunkle Höhlenwand an, danach Pixaylz, die blaue JubJub.
Pixaylz zuckte ratlos mit ihren Augenbrauen. "Gehen wir!" meinte sie und trat aus der Höhle hinaus ins Sonnenlicht.
"Was ist Dir eigentlich lieber?" fragte Pixaylz "Soll ich mal erzählen, was hier so los ist oder kümmern wir uns gleich um eine Ausrüstung?"

Weise Lupe


Bitte um Abstimmung.


5. Der Schmetterling

Wumsta blinzelte leicht in das helle Licht, als sie die Höhle verließen.
Es war immer noch Tag. War wirklich erst so wenig Zeit vergangen?
Der Gegensatz an Gerüchen war enorm. Während es in der Höhle feucht, ja beinahe modrig roch, brachte hier draußen der Wind eine Vielzahl verschiedener Gerüche mit sich. Vermischt mit dem würzigen Geschmack des entfernten Meeres.
"Also. Wie soll es weiter gehen?" Pixaylz blickte gespannt zu Wumsta hoch.
Wumsta musste sich erst erinnern, was sie gefragt hatte.
"Ich weiß nicht recht" meinte Wumsta "Irgendwie bin ich verwirrt, . . . . " ein kurzer Blick auf seine Schwanzspitze ". . . schmutzig und hungrig.
Das war zuviel für mich. Hast Du was zu Essen? Können wir eine Pause machen?".
"Klar" antwortete Pixaylz, "Kümmern wir uns halt zuerst um die Ausrüstung. Da geht's lang."
Pixaylz schien sich auszukennen. Sie lotste Wumsta auf einen schmalen Weg, immer der Küste entlang. Fast unmerklich stieg dieser an. Nach einer leichten Kurve um ein paar Felsen herum öffnete sich ihnen ein weites Tal.
Viele, viele Bananenstauden bedeckten die sanften Hänge. Eine Symphonie in hellem Grün. Bananenwedel wedelte neben Bananenwedel. Leichtes Schaben war zu hören, wo Blätter an Blätter streiften.

Etliche der Stauden trugen schon grüne Bananenbüschel. Bei manchen hing darunter eine große dunkle Knospe.
"Der Papa, der muss weggeschnitten werden" meinte Pixaylz.
Nachdem Wumsta nicht auf diese Bemerkung reagierte, schwieg sie wieder.

Manche der Bananenstauden waren vom Wind geknickt, bei anderen waren die Bananenbüschel in blaue Plastiksäcke gehüllt. Wie in riesigen Müllbeuteln.
Mitten zwischen den Stauden wurde ein großes Becken sichtbar. Angefüllt mit Wasser und bedeckt von Flecken von Algen.
"Hier wird Regenwasser gesammelt" bemerkte Pixaylz.
"Regenwasser ?" Wumsta wurde aufmerksam. Vorsichtig schöpfte er die Algenoberfläche mit seinen Pfoten ab. Darunter war das Wasser verhältnismäßig sauber.
Freudig schöpfte Wumsta weiter Pfote um Pfote und goss sich das Wasser über Körper und Schweif. Die paar Algen machten ihm nichts aus, Hauptsache er war das Salz los.
Der Wasserspiegel war kaum merklich gesunken, da hörte Wumsta zufrieden mit der Prozedur auf, schüttelte sich und beide gingen weiter.

Schließlich lichtete sich der Bananendickicht und gab einen Blick auf eine Geröllhalde frei. "NEIN!" meinte Pixaylz und sprang aufgeregt auf der Stelle, "Der Weg ist verschüttet !"

Beide blickten umher. Pixaylz musterte den Hang. Wumstas Blick streifte den Boden. Da war doch was? Richtig!
Ein kleiner Schmetterling zitterte schwach am sandigen Boden. Ein schöner Falter, der aber offensichtlich nicht mehr fliegen konnte.
Ganz vorsichtig hob ihn Wumsta an und setzte ihn auf eine Blüte.
"Ich hoffe, das hilft Dir" meinte Wumsta zu dem Schmetterling.
Pixaylz schaute nur kurz auf den kleinen Genossen, dann schweifte sein Blick wieder weiter.

Schmetterling


Bereits jetzt die Frage:
Woraus soll die Ausrüstung bestehen?
Bitte um Vorschläge von Gegenständen.

6. Die rote Sonne

Langsam rollte der kleine Falter seinen Rüssel aus und steckte ihn in einen der Blütenkelche. Wumsta beobachtete ihn besorgt.
Das Zittern der Flügel ließ langsam nach. Dafür begannen sie sich zu öffnen und wieder zu schließen. Ganz langsam. Der Schmetterling schien wieder zu Kräften zu kommen.
"Das ist ja schön!" meinte Wumsta und streckte seinen Arm aus. Der kleine Schmetterling rollte seinen Rüssel wieder ein.
Wahrscheinlich war er satt.
Er drehte sich zu Wumsta um und kletterte auf seine Hand. So leicht war der Schmetterling, dass nicht mal ein Kitzeln zu spüren war. Hier angekommen breitete er seine Flügel aus, so dass Wumsta die schöne Zeichnung sehen konnte.
"Schau mal" meinte Wumsta zu Pixaylz.
Diese warf einen kurzen Blick auf den Falter. "Der hilft uns auch nicht weiter", meinte sie nur und suchte weiter die Gegend ab.
Plötzlich bewegte sich der Schmetterling wieder. Er flatterte mit seinen Flügeln, erhob sich in die Luft und schwebte im Gleitflug zu einem größeren Stein.
Besorgt folgte ihm Wumsta.
Aber noch bevor er ihn erreichen konnte, flog der Schmetterling wieder weiter, zum nächsten Stein. Wumsta immer hinterher.
Direkt beim Geröll des Felsenabgangs hielt der Schmetterling inne.
Inzwischen war Pixaylz auf Wumstas Wanderung aufmerksam geworden und folgte ihm verwundert. "Was wird denn das?" meinte sie. Dann sah sie, dass Licht zwischen den beiden größten Steinen am Hang durchschimmerte.
Da war ein Spalt!
Gerade groß genug für ein JubJub oder für ein Usul. Und dahinter war ein Teil des Weges zu sehen.
"Da! Da!" mehr brachte Pixaylz nicht heraus.
Wumsta folgte seinem Blick. Ein Lächeln überzog sein Gesicht. Er wandte sich zum Falter.
"Danke!" sagte er nur. Der Falter flatterte kurz mit den Flügeln, als würde er verstehen, erhob sich in die Lüfte und verschwand.
Pixaylz zwängte sich als erster durch den Spalt, dicht gefolgt von Wumsta.
Wortlos marschierten sie weiter, jeder seinen Gedanken nachhängend.
Pixaylz brach schließlich das Schweigen "Wenn Du eine rote Sonne siehst, sagst Du Bescheid."
"Meinst Du so was?" antwortete Wumsta sofort und deutete auf eine schöne große rote Blume.
"Jaaa" die Antwort von Pixaylz zog sich etwas. "Eine rote Sonnenblume, das dürfte es sein.
Hier müssen wir abzweigen."

Schmetterling


Bisherige Vorschläge für die Ausrüstung:
Klettersachen
Angel zum Fischen
Was könnten die Abenteurer noch brauchen?

7. Armut

Wenn man wusste, wonach man Ausschau halten musste, war es nicht schwer, den kleinen Weg zu erkennen, der scheinbar in die Büsche führte. Wumsta hielt die Zweige auseinander, damit Pixaylz durchschlüpfen konnte, ohne sich in den feinen Ästen und auch Dornen zu verfangen.
bermannshohe Bambusstauden bildeten eine Art Tunnel. Von der Sonne des Tages erwärmt gaben die Büsche ihre Feuchtigkeit an den Tunnel ab. Ein modriger, unangenehmer Geruch umgab die Freunde. Beide waren schon nach ein paar Schritten in Schweiß gebadet.
So war die Freude groß, als sich eine kleine Lichtung auftat.
Ein einfaches, verlassen wirkendes Häuschen war zu sehen. Rohe Steine aufeinander geschichtet bildeten die grauen Mauern. Die Fenster waren einfach viereckige Öffnungen ohne Rahmen oder Glas. Graue Schieferplatten bildeten ein Dach. Allerdings nicht überall. Ein paar Lücken waren zu sehen.
Das ganze wirkte baufällig, grau und mit einem Hauch von Rosa überzogen.
Pixaylz blickte gespannt nach links.
Ihrem Blick folgend sah Wumsta den riesigen Gipfel des nahen Berges. Wie von Blut übergossen sah er aus. Das Licht der untergehenden Sonne brachte dieses kräftige rote Leuchten hervor.
So stark, dass die Reflektionen davon noch das Häuschen hier einfärbten.
"Rot wie Blut" dachte Wumsta. Ob das ein Omen war?
"Es ist bloß die Sonne, die untergeht". Pixaylz schien Wumstas Gedanken erraten zu haben.
"Lass uns reingehen". Pixaylz ging zum Eingang.
Aus der Nähe waren die Spinnweben zu sehen, die große Teile der Öffnung einnahmen. Vorsichtig berührte Pixaylz die feinen Fäden. Seine Haare richteten sich leicht auf.
Dann gab sie sich einen Ruck und schob die Fäden zur Seite. Beide traten ein.
Innen war es etwas kühler und angenehmer von der Temperatur her.
Die Wände waren genauso rau und grau wie außen.
Einzige Abwechslung bot eine große in der Wand eingelassene Fliese. Ein seltsames und böse blickendes Gesicht war darauf zu sehen.
"Das ist die Steuerbestie" meinte Pixaylz.
Der Begriff kam Wumsta bekannt vor. Dunkel meinte er sich zu erinnern.
"Sie ist nicht wirklich unser Gegner, macht uns aber das Leben schwer." Pixaylz seufzte "Sie ist auch der Grund, warum dieses Haus verlassen werden musste."
Pixaylz ließ seinen kugeligen Körper auf seine Füße absinken.
"Hier bleiben wir heute Nacht. Die Ausrüstung bekommen wir erst mit Hilfe der Morgensonne.
Versuch doch zu schlafen."
Wumsta setzte sich auf den Boden und lehnte sich an die kühle Wand. Müde war er sehr. Ob er aber schlafen konnte? Seine Gedanken schweiften ab, drehten sich im Kreis und schon war er eingeschlafen.

Steuerbestie


Es wird eine unruhige Nacht!

Was soll die Nachtruhe stören?
1. Gewaltige blaue Blitze zucken auf dem Gipfel des Berges, ein Donnerschlag und . . . ?
2. Rascheln und Raunen, als ob Armeen von riesigen Tausendfüßlern vorbeimarschieren und . . . ?
3. Türen und Fenster des Hauses wachsen zu und . . . . ?


8. Die Nacht

Stockdunkel war es. Oder auch wieder nicht. Ein heller Schein brachte kurz die dunklen Mauern zum Vorschein, bevor sie wieder im Dunkeln versanken. Ein Grollen war in der Ferne zu hören.
Da war ein Gewitter im Anmarsch.
Im Licht der stärker werdenden Blitze sah Wumsta eine graue Pixaylz auf ihren Beinen ruhen. Die Augen geschlossen. Offensichtlich hatte sie einen guten Schlaf.
Das Grollen wurde lauter. Plötzlich strahlend helles Licht, ein lauter Knall. Pixaylz bewegte sich.
"Endlich bist Du aufgewacht." sagte Wumsta.
"Da knallts ja auch ganz schön." antwortete Pixaylz.
Beide stellten sich ans Fenster. Aus einzelnen leuchtenden Blitzen wurden Bündel. Von Wolke zu Wolke zuckten die gelben Finger. Verzweigend und auffächernd. Das Dunkel konnte den Berg nicht mehr verschlucken, so dicht zuckte Licht auf Licht. Das Grollen wollte nicht enden. Jetzt wurde klar, woher der Spruch des rollenden Donners kommt. Das Grollen schwoll an, wurde wieder leiser, einzelne Donnerschläge zerrissen die gleichmäßige Geräuschkulisse und gingen in erneutes Grollen über.
Bei jedem Knall zuckte Wumsta zusammen. Pixaylz zeigte bessere Nerven. Sie blieb bewegungslos.
Langsam wurde die Knallerei leiser und ebenso das Grollen. Mitunter war es richtig dunkel und ruhig. Lediglich ein leises Knistern und Schaben war dann zu hören.
"Bin ich froh . . " begann Wumsta. "Pssst!" zischte Pixaylz.
Mit offenem Mund starrte Wumsta sie an. Ist ja auch ein seltsamer Anblick, wenn einer JubJub die Haare zu Berge stehen.
Wumsta wollte was sagen, aber das Kopfschütteln von Pixaylz ließ ihn verstummen. Mit den Augen deutete sie auf die graue Rückwand.
Im noch übrig gebliebenen Wetterleuchten war es kaum zu sehen: Feine Fäden quollen aus einigen Steinritzen. Rieben aneinander, stützten sich an den Kanten ab und zogen etwas größeres Dunkles hervor.
Nicht überall, sondern an drei Stellen. Das Knistern und Schaben ging von den Fäden aus.
Fäden? Nein! Es waren Beine. Die Beine von seltsamen Spinnen.
Langsam stemmten sie sich aus den Ritzen hervor.


Die Nacht


Fortsetzung folgt.

9. Die Ausrüstung


Die erste Spinne hatte sich freigearbeitet und auf den Boden fallen lassen. Regungslos ruhte der dunkle, stark behaarte Körper auf den dünnen Beinen. In den bewegungslosen Spinnenaugen schien ein Feuer zu glimmen.
Die Spinne starrte die beiden Freunde an. Die zweite Spinne erreichte den Boden und stellte sich neben die erste. Auch sie starrte auf Wumsta und Pixaylz. Bald darauf folgte die dritte Spinne.
Langsam rückten sie vor. Das Leuchten der Augen schien stärker zu werden. Ein muffiger Geruch ging von ihnen aus.
Pixaylz schien zu wachsen. Standen ihr schon zuvor die Haare zu Berge, schienen diese sich jetzt noch zu dehnen und die Decke erreichen zu wollen. Eine Urangst befiel Pixaylz. Viele Lebewesen kennen eine solche Angst vor Spinnen.
Ein Relikt grauer Vorzeit.

"Was macht ihr hier in diesen tristen Mauern ?"
Wumsta schien sich nicht zu fürchten.
Er bückte sich und begann die mittlere Spinne zu streicheln. Ganz vorsichtig und sanft strich er über den haarigen Körper.
Die Spinne schien das zu genießen. Das Glimmen der Augen wurde schwächer.
Die anderen beiden Spinnen drängten sich jetzt um den streichelnden Wumsta. Auch sie bekamen ihre Streicheleinheiten ab.
Wumsta nahm die Spinnen nacheinander hoch. "Ihr müsst hungrig sein. Hier findet ihr doch nichts!". Wumsta war besorgt.
Er trug die Spinnen ins Freie. Vorsichtig setzte er sie hier auf den Boden.
"Schaut doch mal im Gestrüpp nach, da findet Ihr sicher was!" meinte Wumsta freundlich.
Das Schwarz der Nacht ging schon in das Blau des Morgens über. Deshalb konnte man sehen, dass die Spinnen langsam zum Gebüsche krochen.
Zufrieden drehte sich Wumsta um und betrat wieder die kleine Hütte.
Dort stand Pixaylz noch immer an derselben Stelle, trotzdem hatte sich was verändert.
Ihre Haare waren jetzt zusammengesunken und ihr Mund stand nun weit offen.
"Geht es Dir nicht gut?" Wumsta war besorgt.
"Wa wa was . . . " mehr brachte Pixaylz nicht hervor. Sie schluckte und konnte endlich weitersprechen. "Wahnsinn ! Dass Du so freundlich zu Spinnen sein kannst! Genau solche Spinnen haben uns überfallen."
Ein Quietschen unterbrach Pixaylz' Erzählung.
Ein einzelner Sonnenstrahl durchdrang das umgebende Gebüsch, zielte durch das Fenster und traf genau die Fliese in der Wand. Das Bild der Steuerbestie schien das Licht aufzusaugen.
Es begann zu leuchten.
Langsam löste sich die linke Seite der Fliese quietschend von der Wand. Eine Öffnung wurde sichtbar.
Darin waren ein paar Brote, Kekse, etwas Obst, eine Angel und Kletterhaken zu sehen. Ein Seil und ein Beil waren dahinter zu erkennen. Daneben lag ein Beutel.
"Das ist unsere Ausrüstung". Pixaylz schnappte sich einen Apfel, Wumsta griff nach den Keksen und knapperte ein paar davon. Zufrieden strich er über seine Schwanzspitze.
So gesättigt packten sie alles in den Beutel und machten sich auf den weiteren Weg.



Die Ausrüstung


Ein weiterer Gefährte schließt sich den beiden an. Wer soll es sein?
1. eine freundliche Spinne
2. eine Ameise

10. Begegnung


Die kleine Lichtung war schnell verlassen, da drangen sie auch schon wieder in das Bambusdickicht ein. Der Morgen war noch jung, so dass die Vegetation noch keine Zeit hatte, sich aufzuheitzen.
Daher war auch der Geruch nicht so unangenehm wie am Vorabend und sie kamen schnell voran.
"Gut, dass das Zeug hier keine Stacheln hat." meinte Pixaylz.
"Wie meinst Du das?" fragte Wumsta nach.
"Bei Stacheln oder Dornen bleib ich immer mit den Haaren hängen!" Pixaylz klang ärgerlich.
Wumsta fiel eine Bemerkung ein, die Pixaylz gemacht hatte.
"Du sagtest, Spinnen haben Euch überfallen? Was für Spinnen denn?
Und warum haben sie das gemacht?" Wumsta konnte seine Neugier kaum zügeln.
"Sie waren plötzlich da. Sie fingen an, das ganze Dorf einzuspinnen. Wir versuchten, Dich in Sicherheit zu bringen."
"Mich ?" Wumsta blieb der Mund offen. "Was hab ich damit zu tun?"

"Es gibt da eine uralte Prophezeiung. Meine Großmutter hat sie mir erzählt. Und sie kennt die Geschichte von ihrer Großmutter. Bis weit zurück in dunkle Zeiten. Sie lautet:

Des Bösen Schar wird mittels Säfte
aus dem Labor, dem geheimen,
erringen magisch Wunderkräfte,
spricht Zaubersprüche, die gemeinen.

Das Usul mit dem grünen Kragen,
ein wirklich tapfrer kleiner Wicht,
muss sich in große Höhen wagen,
doch ohne JubJub geht das nicht."


"Hex, hex" ertönte eine Stimme aus dem Gebüsch. "Entschuldigung. Das stammt zwar aus einer anderen Geschichte, konnte ich mir aber nicht verkneifen."

Vor den beiden Wanderern war ein Gebüsch zu sehen. Eine wunderbare Blüte erregte ihre Aufmerksamkeit.
Und auf der Blüte saß – eine riesige Spinne.



Begegnung


Ich brauche noch mindestens eine weitere Strophe der Prophezeiung.
Bitte um Vorschläge bei den Gilden - Nachrichten.

11. Zu Dritt


"Du kannst sprechen?" Wumsta konnte es nicht fassen.
"Das fragt ein sprechendes Usul!" antwortete die Spinne und kicherte. Dabei drehte sie den Kopf nach links und rechts. Das ist die Art der Spinnen, den Kopf zu schütteln.
"Entschuldigt, wenn ich mich eingemischt habe, aber auch in meiner Familie gibt es Traditionen.". Die Spinne hörte auf zu sprechen und blickte von Wumsta zu Pixaylz und zurück.
Sie genoss offensichtlich die Aufmerksamkeit der beiden. Endlich sprach sie weiter und setzte das von Pixaylz zitierte Gedicht fort.

"Doch lang noch ist der Weg.
Ihr müsst ihn gehen in der Nacht.
Mit der Spinne im Gepäck.
Denn nur sie gibt euch die Macht."

"Habt ihr vielleicht was für mich? Ich brauche unbedingt was zu Essen !".
Wumsta gab ihr eine Banane. "Du, meinst, Du wärst diese Spinne aus dem Gedicht?" fragte Wumsta sie.
"Na klar," antwortete die Spinne, genüsslich kauend, "oder kennst Du eine andere ?". "Ich kenne gar keine Spinnen" antwortete Wumsta und sich an Pixaylz wendend "Oder?". Plötzlich war Wumsta nicht mehr sicher, wen er kannte und wen nicht. Zu viel war in jüngster Zeit geschehen. Pixaylz verneinte.
"Hast Du alle eingesponnen ?"
"Das setzt jetzt aber dem Fass den Boden auf – oder so ähnlich ! Mir so was zuzutrauen." die Spinne war hellauf entrüstet. "Aber ich habe auch davon gehört. Ein Grundo hat mir davon erzählt"
"Wir sollten weiter", ließ sich Pixaylz vernehmen, "Komm halt einfach mit uns, Spinne".

Und so kam es, dass im vollen Licht der Sonne jetzt drei Kameraden sich weiter durch Bambus und Büsche zwängten. Eigentlich zwängten sich ja nur zwei. Die Spinne hatte sich auf dem Beutel bequem gemacht.

Je höher sie kamen, desto mehr war die Vegetation kälteren Temperaturen angepasst.
Der Weg führte in ein grünes Tal mit fast ebener Flanke. Einzelne Nadelbäume lockerten das Bild auf. Lange Bärte hingen von den Bäumen und erzeugten den Eindruck in einen Märchenwald zu sehen. Dem Geruch nach musste es Pilze in der Gegend geben.
Von der Sonne erwärmt wurde das Tal von unsichtbaren Quellen genährt. Es endete nahe einem grasgrünen Haus.
Kein Geräusch war zu hören, das Haus war offensichtlich verlassen.
Daneben der verschlossene Eingang in einen dunklen, nach Feuchtigkeit riechenden Stollen. In den Tiefen des Stollen war leise ein Gluckern zu vernehmen. Alte, verrostete Schienen führten heraus und endeten an einem Abgrund.

"Das ist der geheime Notausgang." erklärte Pixaylz. Wumsta war nicht ganz klar, was Pixaylz meinte, da sprach sie schon weiter: "Alle weg! Wie kommen wir jetzt rein?" "Moment" sagte die Spinne.
Sie ließ sich schnell an einem dünnen Faden zu Boden gleiten und eilte auf ihren acht Beinen zu dem verschlossenen Eingang.

Zu Dritt


Inhalt

1. Die Landung
2. Die Küste
3. Wumsta
3a. Intermezzo
4. Verstärkt
5. Der Schmetterling
6. Die rote Sonne
7. Armut
8. Die Nacht
9. Die Ausrüstung
10. Begegnung
11. Zu Dritt










































Mitmachen können nur Mitglieder der Cafe Zwergnase - Gilde






NEOPETS, characters, logos, names and all related indicia
are trademarks of Neopets, Inc., © 1999-2012.
® denotes Reg. US Pat. & TM Office. All rights reserved.

PRIVACY POLICY | Safety Tips | Contact Us | About Us | Press Kit
Use of this site signifies your acceptance of the Terms and Conditions