Plop

Die Abenteuer von Pippzy, dem Feen-Pteri



Dies ist die Geschichte mit der ich mich bei Nusah um den kleinen Pippzy beworben habe.

Alle Bilder sind selbstgezeichnet, auch der Hintergrund, bitte stehlt nichts davon. ;)
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und wenn euch die Geschichte gefallen hat, verlinkt mich doch bitte. ^^

Es geschah vor laaanger Zeit, als Pippzy der Feen-Pteri sich entschloss, dass er ohne die Erlaubnis seiner Mama Nusah das Haus in dem er wohnte verlies und ganz alleine in den Wald flog, um sich etwas umzusehen.

Er wusste, dass seine Mama das nie erlaubt hätte, denn in der Stadt hatte sie gehört, dass böse Darigan-Pets ihr Unwesen im Wald trieben.

Aber Pippzy hielt sich für stark und schlau genug, es mit ihnen aufnehmen zu können und so flog er einfach los.

Und die Leute in der Stadt hatten die Wahrheit gesagt! Es dauerte keine halbe Stunde als Pippzy in der Luft auf eine Gruppe von anderen Pets sties....

Es war ein schöner Tag und zufrieden ging Arthay einen Schritt zurück um das Ergebnis der Arbeit zu betrachten, für die sie den ganzen Vormittag gebraucht hatte, nämlich die Aussenmauern ihres Hauses neu zu streichen.

Es passte alles und die Farbe sah toll aus.

Gerade wollte sie einige letzte Pinselstriche setzen, als plötzlich Marielle, die Insel-Faellie, wie aus dem Nichts auftauchte, auf eine Kiste sprang, die Arthay zum Streichen gebraucht hatte und gar nicht mehr zum keuchen aufhören wollte, weil sie so schnell gerannt war.

Erstaunt sah Arthay sie an und fragte: "Was bist du denn so ausser Atem? Haben dich Sinnflut und die anderen schon wieder geärgert?"

Nein! Noch viel schlimmer!" fiepste Marielle ausser Atem und wirkte ganz erschrocken.

Ich war gerade im Wald ein paar Beeren für den Markt morgen sammeln, als ich... als ich... ich... Es ist schlimm!" quiekte sie und Arthay konnte nichts anderes machen, als sich das Faellie auf die Schulter zu heben und sich von ihr den Weg weisen zu lassen.

Es dauerte nicht lang bis die beiden ihr Ziel erreicht hatten und Arthay hielt Marielle mit einer Hand auf der Schulter fest, damit sie nicht von tiefhängenden Zweigen runtergestreift würde.

Gerade schob Arthay wieder die Blätter eines großen Busches beiseite, als sie sah was Marielle so aufgeregt hatte....

Das ist ja ein Feen-Pteri!" meinte Arthay erstaunt und beugte sich zu ihm hinunter.

Ja, und er ist verletzt! Schau nur sein linker Flügel! Ist das nicht schrecklich?" piepste Marielle erschüttert und wuselte um den bewusstlosen Pippzy herum.

Vorsichtig und um ihn nicht zu erschrecken, sollte er aufwachen, hob Arthay ihn hoch auf ihre Schulter, so wie sie es vorher mit Marielle gemacht hatte.

Der Faellie benutzte seine kleinen Flügel um sich auf gleicher Höhe zu halten und sie gingen langsam und vorsichtig wieder nachhause.

Ihn haben bestimmt diese Darigan-Pets angegriffen, es wird immer schlimmer in letzter Zeit. Der arme Pteri!" meinte Arthay. "Aber was macht er überhaupt hier draussen?"

Zuhause angekommen verband Arthay erst einmal den verletzten Flügel des Pteries und legte ihn danach vorsichtig in ihr weiches Bett, damit er sich ausruhen konnte.

Er hatte noch kein einziges Mal die Augen aufgeschlagen und so lies sie ihn in Ruhe.

Mittlerweile war es spät geworden und Arthay stand gerade an der Küchenzeile um das Abendessen zu kochen, als sie wohlbekannte Schritte vor der Tür hörte.

Ehe sie es sich versah stob ihre kleine Meute ins Haus, angeführt von Sinnflut, dem Yurble.

Stell dir nur vor was wir heute gefunden haben Mama!" Frohlockte Sonnenperlchen die Zafara hinter ihrem Bruder, noch ehe der den Mund aufmachen konnte.

Wir haben Himbeeren gefunden! Und Kirschen und Pilze und einen Platz mit ganz tollen wilden Erdbeeren!" mischte Sinnflut sich ein und seine Schwester sah ihn missbilligend an.

Aber auch nur weil ich gesagt habe: Lasst uns dort hingehen!"

Jaja, schon gut!"

Derweil steckte Seifenbläschen die Uni ihren Kopf durch die Tür und strahlte ihre Mutter an. "Ich hab alles in den Vorratsschuppen hinterm Haus gebracht, war das gut so?"

Hervorragend, ihr alle drei." gluckste Arthay und wurde dann wieder ganz ernst.

Tut ihr mir den Gefallen und kommt alle mal mit raus in den Garten? Wir haben nämlich einen Gast dem es gar nicht gut geht!"

Erschrocken machten alle drei ganz große Augen und folgten ihrer Mutter brav in den Garten hinaus.

Dort erzählte Arthay ihnen wie Marielle, die innen bei dem Pteri geblieben war, diesen im Wald gefunden hatte und dass sie vermutete dass ihn wilde Darigan-Pets angegriffen hatten.

Deswegen bitte ich euch ganz leise und freundlich zu sein, wenn er aufwacht. Er ist schließlich fremd hier und verletzt und wer weiß wie weit sein zuhause von hier entfernt ist, also macht ihm keine Angst, ja?"

Einsichtig nickten alle drei mit den Köpfen und Arthay wuschelte ihnen dankbar durchs Fell.

Während Arthay und die anderen draussen im Garten miteinander sprachen, kam auch Pippzy wieder zu sich und schaute sich verwirrt und ziemlich müde in der fremden Wohnung um.

Als Marielle erkannte, dass ihr Schützling wach war, flog sie eilig zur Tür und rief Arthay herein.

Kurz darauf saß sie auf einem kleinem Schemel neben dem Bett und unterhielt sich mit Pippzy.

Wo bin ich hier?" fragte er müde und schaute sich wieder um.

Du bist bei mir, in meinem Haus. Marielle und ich haben dich im Wald gefunden. Wie heißt du eigentlich?"

Mein Name ist Pippzy.",

Willkommen bei uns, Pippzy. Morgen wirst du dann meine Rasselbande kennen lernen, aber vorerst müssen wir erst mal deiner Mama bescheidsagen dass es dir gut geht!"

Plötzlich schaute Pippzy bedrückt auf die sternige Bettdecke und wisperte leise:

Meine Mama wird furchtbar mit mir schimpfen, immerhin bin ich ganz alleine in den Wald geflogen, obwohl sie es sicher nicht erlaubt hätte....."

Das wird sie bestimmt nicht, sicher ist sie sehr glücklich dass es dir gut geht! Wie ist denn ihr Name?"

Aber Pippzy schwieg verbissen und Arthay konnte kein weiteres Wort aus ihm herausbringen.

Als Pippzy am nächsten Morgen aufwachte, war Arthay schon weggegangen, zum täglichen Markt, wie Marielle ihm erklärte, um all die Waren zu verkaufen die sie gesammelt hatten.

Die anderen hatten derweil schon ein kleines Frühstück vorbereitet und während sie aßen, lernte Pippzy jeden einzelnen von ihnen kennen.

Zum einen war da Seifenbläschen, die blaue Uni die ihren Kaffee aus einem Strohhalm trinken musste, weil sie mit ihren Hufen die Tasse nicht halten konnte.

In der Mitte saß Sinnflut, der grüne Yurble der unentwegt spaßte und Witze machte und dabei nicht zum essen kam.

Und schließlich Sonnenperlchen, die rote Zafara, die das ewige Gerede ihres Bruders nicht mehr hören konnte und schmollte.

Von Marielle erfuhr Pippzy weitere Einzelheiten über die bunt zusammengewürfelte Familie, zum Beispiel dass Seifenbläschen sich furchtbar schämte weil sie nicht fliegen konnte, dass Sonnenperlchen am liebsten mit den Usuki-Puppen spielte und Sinnflut Angst im Dunkeln hatte.

Interessiert hörte er der kleinen Insel-Faellie zu die unentwegt plapperte und all seine Fragen beantwortete, wenn er welche hatte.

Mama hat gesagt dass wir heute zum Angeln gehen dürfen, weil schönes Wetter ist. Möchtest du auchmitkommen?" zwinkerte Sonnenperlchen Pippzy an.

Ein kleines bisschen erschrocken darüber dass sie ihn wirklich eingeladen hatten mitzukommen, plusterte er sich zu einem kleinen Federball auf, um davon abzulenken dass er langsam ganz rot im Gesicht wurde.

Ich komme gerne mit, wenn ich euch nicht zur Last falle?"

Natürlich tust du das nicht, nach dem Frühstück geht es dann sofort los!" brummte Sinnflut gutgelaunt und so brachen sie wenig später auf.

Am Fluss angekommen, setzten sich Pippzy und Marielle auf einer kuscheligen Decke etwas abseits der anderen ins Gras und beobachteten gebannt wie die Pets im Wasser herumtollten und völlig vergessen zu haben schienen, dass sie eigentlich angeln wollten.

Denkst du ich dürfte auch angeln?" fragte Pippzy Marielle.

Natürlich darfst du! Hast du denn schonmal geangelt?" grinste sie freundlich und sah den Pteri nicken.

Ja, habe ich, aber es ist schon so lange her, ich weiß nicht ob ich esnoch kann."

Aaaaach, kein Problem, ich helfe dir. Ausserdem weiß ich ein paar gute Tricks wie man noch größere Fische fangen kann!"

...

Und den hat wirklich Pippzy gefangen?!" staunte Arthay am Abend, nachdem sie alle wieder den Heimweg angetreten und sich alle wieder im Haus getroffen hatten.

Ja!" bestätigte Sinnflut und nickte. "Er und Marielle haben ihn gefangen, um genau zu sein."

Jaaaaaaaaaaa! Das haben wir!" quieckte diese vergnügt und tobte und tanzte durch das ganze Zimmer, so sehr freute sie sich.

Pippzy hat zwar gesagt er wüsste nicht mehr wie man angelt, aber das war wohl nur geflunkert, denn er hat die Angel nur einmal ausgeworfen und der Fisch hat gleich angebissen. Ich hab nur beim herausziehen geholfen!" frohlockte sie weiter und tänzelte elegant um Pippzy herum, der nur beschämt an seinem Gefieder herumzupfte weil es ihm peinlich war im Mittelpunkt zu stehen.

Plötzlich erstarrte Marielle mitten in ihrem Gehoppse, kugelte sich zu einem kleinen Ball zusammen und rotierte anschließend um die eigene Achse, während sie schreckliche Hustgeräusche von sich gab.

Erschrocken hüpfte Pippzy einen Schritt zurück.

Was ist denn mit ihr los?! Hilf ihr doch einer, hilf ihr doch einer!" bat er verzweifelt, als Marielle endlich aufhörte herumzukugeln und schrecklich husten musste.

Der Verursacher ihres Hustens wurde dadurch auf den weichen Kuschelteppich der Wohnung geschleudert und alle beugten sich interessiert nach vorn um zu sehen warum Marielle derart ausser sich gewesen war.

Der Zytsch hatte sich indessen wieder aufgerappelt und schüttelte mit einem entrüsteten Pfeifton den kleinen Kopf um wieder klar zu werden und sah sich dabei aufmerksam um.

Ohne Vorwarnung sprang er der unvorbereiteten Marielle mitten in den buschigen Puschelschwanz und klammerte sich an das dicke und weiche Haar.

Etwas verdrieslich musterte Marielle das PetPetPet und versuchte es wieder loszuwerden, aber egel wie sie sich bemühte, der Zytsch wollte nicht mehr weichen. "Das ist ein petPetPet, Marielle, sei froh dass du eines gefunden hast, nicht jedes PetPet kann sich über einen solchen Begleiter freuen!" meinte Arthay gutmütig und streichelte dem Winzling vorsichtig über den Kopf.

Ich denke eher er hat mich gefunden!" moserte Marielle etwas missmutig, machte aber keine Anstände mehr den Zytsch loszuwerden.

Anscheinend mag er dich!" kicherte Pippzy vergnügt und erntete einen abfälligen Blick von Marielle, die wenige Sekunden später allerdings selbst in Lachen ausbrach.

Später spielten sie alle zusammen noch ein paar Spiele oder lasen sich aus ihren Lieblingsbüchern vor, als es unvermutet an der Tür klopfte.

Ohne im mindesten überrascht zu wirken, stand Arthay auf und ging zu Tür.

Ich glaube der Besuch ist für dich, Pippzy!" sagte sie lächelnd und machte die Tür auf.

Pippzy konnte seinen Augen nicht trauen als er sah wer da gerade durch die Tür kam.

Ma.... Mama!"

...


Wie sich im Laufe des Tages herausstellte, hatte Arthay Nusah auf dem Tagesmarkt getroffen, wo diese verzweifelt nach ihrem Liebling gesucht hatte und ihr amgeboten ihn im Laufe des Abends wieder zu sich zu holen, weil er zu große Angst hatte dass sie ihn schimpfen würde.

Ob Pippzy an diesem Abend wirklich wieder zu seiner Mama zurückkehrte, oder ob sie ihm erlaubte ein paar Tage bei seinen neuen Freunden zu bleiben, müsst ihr selbst herausfinden.

Aber vielleicht war es auch nur ein kleines Märchen in einem großen Buch dass ich euch erzählt habe?

Und falls es so ist, bleibt mir nur noch zu sagen:

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!


Wenn euch meine Geschichte gefallen hat, dann verlinkt mich doch bitte. ;)


Und hier noch ein ganz liebes Bild das Morachino für mich gemacht hat! *mora knuddl* Ich hab dich lieb meine Süße!

Tausend Dank an dich! *herz*


Wir haben einen Award bekommen! *freu*

Großes Danke an Regendrache! *umknuddl*







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