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Mountuva, lost beauty of the desert
Heißer Wüstenwind brennt dir in den Augen. Erschöpft stolperst du über den warmen Sand, wobei dir die Sonne ungeschützt auf deinen Kopf brennt. Einzelne Sandkörner stechen in deine Haut und setzen sich dort fest. Du befindest dich irgendwo zwischen Sakhmet und Qasala. Eigentlich wolltest du nur mal kurz beim Schrein Coltzans vorbei schauen, doch ein merkwürdiger Sandsturm hat dich vom Kurs abgebracht. Nun stolperst du über rutschige Dünen, weit und breit keine Stadt in Sicht. Über den Sandsturm fluchend hälst du nach Orientierungspunkten ausschau, zum Beispiel nach dem breiten Fluss, der sich wie eine träge Wasserschlange durch die Wüste windet. Doch weit und breit nur eins. Sand. Hier und dort huschen einige Skarabäen durch die Dünen, doch mehr Leben ist nicht in Sicht. Seufzend lässt du dich mitten auf einer kleinen Düne nieder. Sooo groß war diese Wüste doch garnicht, irgendwem musst du doch irgendwann begegnen! Plötzlich horchst du auf. Redete da nicht jemand? Du lauscht einige Minuten und hörst einige undeutliche Wortfetzen. Mal wieder typisch ... immer ich ... Wasser ... Höhe!
Freudig springst du auf und machst dich auf in die Richtung der sprechenden Person. Je näher du kommst, desto mehr wird dir klar, dass die Person regelrecht flucht und meckert. Dir wird ein wenig mulmig zu mute.
Als du eine weitere Düne hinter dich gebracht hast, siehst du wer da so laut vor sich hinflucht. Es ist ein kleines blaues Petpet! Du schaust etwas genauer hin und erkennst, dass es ein Polarchuck ist. Du staunst etwas, lebten Polarchucks nicht normal an kälteren Orten? Schulterzuckend gehst du auf das kleine Petpet zu. Er (nach allem Anschein ist er nämlich männlich) hat kleine blassrosa Flügel, die mit blass goldenen Streifen verziert sind. Sein glattes Fell ist Bläulich und schimmert leicht. Verdutzt stellst du fest, dass er sogar eine goldene Nase hat und um seinen Bauch ein goldener Reif geschlungen ist.

Der Polarchuck verstummt, als er dich bemerkt. Er legt seinen Kopf schief und mustert dich. "Ähh hi" fängst du zögerlich an. Der Polarchuck entgegnet nichts, sondern blickt dich nur fragend an. "Mein Name ist guest, und ich habe mich verirrt..." erklärst du und blickst das kleine Petpet hilfesuchend an. Der Polarchuck entgegnet nichts, sondern dreht sich einfach um und geht. Sprachlos blickst du ihm hinterher. Lässt er dich gerade etwa einfach stehen?! Unvermittelt dreht sich der kleine um und winkt dir zu, anscheinend sollst du ihm folgen. Auf dein Gesicht schleicht sich ein kleines Grinsen, dann folgst du ihm schnell.
Dir kommt es wie eine Ewigkeit vor, durch den Sand zu laufen. Direkt vor dir wippen die Flügel des Polarchucks hin und her und du fragst dich, ob er dich überhaupt zu einer Stadt führt. Doch in der ferne siehst du plötzlich verschwommene Umrisse einer Stadt. Allem Anschein nach Qasala. Erleichtert grinst du.
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Das Polarchuck führt dich durch die großen Stadttore, die für jeden offen stehen und ehrfürchtig blickst du dich um. Die meisten Häuser sind sehr klein, viereckig und in einer hellen Farbe gestrichen. Wie kleine Pilze sprießen sie aus dem Boden und reihen sich dicht an dicht. "Nun, vielen dank" bedankst du dich artig bei dem kleinen Petpet, doch er zieht an deiner Hose und bedeutet dir wieder ihm zu folgen. Neugierig geworden folgst du ihm durch einige schmalen Gassen. Als du um eine Ecke biegst, stehst du plötzlich vor einem kleinen Tempel. Er ist nicht so golden und pompös wie die anderen Tempel in Qasala, doch von ihm geht eine seltsame mystische Aura aus. Der Polarchuck lächelt leicht und watschelt die kleinen Stufen hoch und öffnet ächzend die dunkle Holztür um schließlich hindurch zu schlüpfen. Da deine Neugier nun geweckt ist, beschließt du ihm zu folgen.
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Du betrittst einen kühlen Raum, der mit hellen Kacheln ausgelegt ist. Sand liegt leicht auf dem Boden und an der Decke glühlt schwach ein sanftes Licht was von einer kleinen Lampe kommt. "Namasté Fremder" erklingt da eine sanfte Stimme. Du erschreckst dich leicht, da du niemand im Raum siehst. "Hier oben" ertönt die leise Stimme wieder und du bemerkst eine kleine Holzleiter an der Wand, die zu einem höheren Stochwerk führt. Merkwürdige Bauweise. Du kletterst schnell die Holzleiter hoch und findest dich in einem großen luftigen Raum wieder. Vier große Fenster ohne Scheiben sind in den Wänden eingelassen und nur blasse Vorhänge hängen davor. Die Abendsonne scheint gemütlich herein. In der mitte des Raumes steht eine junge Elephanten Dame. Sie hat bläuliche Haut und trägt soetwas wie einen Sari. Goldene Augen blitzen dich freundlich an. "Guten Tag" antwortest du schließlich etwas spät auf ihre Begrüßung. Du siehst, wie der kleine Polarchuck hinter den Beinen der Elephante hervor lugt. "Setz dich doch" sagt die Elephante und deutet auf einen weich aussehenden Kissenstapel, der in einer Ecke liegt. Du nickst und lässt dich erschöpft auf die Kissen fallen. "Mein Name ist guest, und wer bist du?" fragst du neugierig. Die Elephante lässt sich auf einem anderen großen Kissen nieder und sagt etwas in einer fremden Sprache zu dem Polarchuck. Dieser verschwand daraufhin durch eine unauffällige Tür. "Mein Name ist Mountuva Goldsand und der kleine Polarchuck ist Paani" antwortet sie dir dann schließlich freundlich. Du nickst lächelnt. "Und was machst du hier so?" fragst du dann schließlich. Mountuva setzt zur Antwort an, wird jedoch durch das erscheinen Paanis wieder unterbrochen. Der kleine Polarchuck trägt ein Tablett mit Tassen und einer verzierten Kanne. Dankend nimmt Mountuva es ihm ab und stellt das Tablett zwischen euch. Mit einer Handbewegung bittet sie dich, dir eine Tasse zu nehmen. Zögerlich greifst du zu und riechst an dem dampfenden Getränk. Der Geruch ist sehr fein und leicht blumig. Neugierig nimmst du ein Schluck von dem Getränk und stellst fest, dass es sehr gut ist! Mountuva beobachtet dich dabei lächelnd. "Diese Teeart nennt man Darjeeling Tee" erklärt sie und nimmt sich selber eine Tasse. Paani hat es sich währenddessen auf ihrem Schoss bequem gemacht.
TBC
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Mountuva
-Bindi, aber mit Schnurr
- Rosa Wickeltuch
- Rosa Schlappen
- Ohrschmuck
- Flügelring
- Lila Bauschhose
- Fußkettchen
- Blassblaue Haut
- Rötliches Lila Cape, was die Haare verdeckt
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