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Der Himmel glühte, als sich die Sonne über den Horizont erhob. Eine warme Briese erfüllte die Luft an diesem
warmen Spätsommermorgen. Das Gras duftete frisch, die Bäume leuchteten in den ersten Herbstfarben. Ein glockenhelles
Lachen schwebte durch den Morgen. Das Meer glitzerte in den ersten Sonnenstrahlen. Durch das Gras huschte eine kleine
Gestalt. Eine Andere jagte ihr hinterher. "Warte Kiru, du bist viel zu schnell für mich" rif ein kleines darigan Wocky.
Kiru lief durch das hohe Gras, und hielt dabei die kleine Nase in den Wind. "Komm schon Ruffy, sonst bist Du doch auch viel
schneller" lachte die flammende Xweetok namens Kiru ihn an. Sie blieb am Ufer des Meeres stehen und schnupperte weiter in der kühlen Morgenluft. Es war ein
herrlicher Tag. Ruffy kam keuchend bei ihr an. "Wenn meine Flügel nicht so klein wären, hätte ich dich schon längst eingeholt"
schimpfte Ruffy. Er setzte sich neben Kiru und blickte auf die Weite des Meeres. "Schade das Vita nicht hier ist, ihr hätte das gefallen"
sagte Kiru leicht betrübt. Ruffy drehte sich einmal im Kreis und setzte sich dann wieder hin. "Sie ist doch nur für zwei Wochen bei
Manti zu besuch" sagte Ruffy. Er streckte sich und flatterte mit den Flügeln. Kiru sah ihm dabei amüsiert zu und sagte "Du hast ja recht,
aber ich bin nun mal nicht gern allein zu hause. Du bist ja dann auch erstmal für eine Woche weg, um im Feenland etwas über die Kunst
des Fliegens zu lernen". Kiru stand auf und lief langsam den Strand entlang. Sie hatte eine Kampfkunstscherpe um den Schweif gebunden, die
sanft hin und her wippte, wärend sie ging. Ruffy folgte ihr. "Eine kurze Woche und dann ist Vita wieder da. Zudem kommt dann auch schon
Ria wieder. Genieße die Woche Ruhe und Frieden" sagte Ruffy. Sie liefen gemeinsam die Hügel hinauf. Ein wunderschönes, großes Baumhaus stand
oben auf diesem, es hatte bereits goldene Herbstblätter. Eine kleine Schaukel hing an einem starken Ast. Kiru setzte sich auf die Schaukel
und dachte nach. Ruffy schmatzte genüßlich an einem Himmbeerstrauch, die genau neben dem Baumhaus wuchsen. "Was ist..., was ist wenn wieder
etwas passiert?" fragte Kiru zögerlich. Ruffy sah sie mit verschmiertem Mund an. "Du hafst so fiel lelernt in fieser sampfsule" schmatzte
Ruffy mit vollem Mund schluckte dann runter und sagte "Niemand ist so gut wie Du in den Kampfkünsten der weißen Flamme. Wenn Dich jemand
angreift, sollte der sich eher Gedanken machen". Ruffy funkelte Kiru an. Kiru lachte herzhaft, sprang von der Schaukel und kuschelte sich
an Ruffy. "Jaja ist ja schon gut" murte Ruffy vor sich hin und lies sich drücken...
Die Unschuld der Jugend ist bei Kirubily sprichwörlich. Geboren wurde sie auf einer kleinern Insel, mitten im Meer. Auf diese Insel ist
sie als Erwachsene zurück gekehrt. Als sie ein Jahr alt war, plfanzten ihre Eltern eine magische Frucht in die Erde. Aus dieser Frucht
wurde später ein starker Baum, indem Kirubily immer Schutz finden würde. Kirus Eltern kümmerten sich liebevoll um ihre einzige Tochter.
Als der Krieg in Meridell began, mussten sie ihre Halbwüchsige auf der Insel zurücklassen, um die Streitkräfter von Meridell zu unterstützen.
Kiru war zwar sicher auf der Insel, aber nur bis zu ihrem 17 Lebensjahr, denn dann erlosch der Zauber der die Insel umgab. Kirubily war sehr
einsam in dieser Zeit. Sie wurde träge und tat den ganzen Tag so gut wie nichts. Die schillernden Farben ihres Baumes, konnten sie nicht
mehr begeistern. Die Vögel hörte sie schon gar nicht mehr. Das Rauschen, des Meeres, war ferner denje. Kirubilys Eltern kehrten niewieder
auf die kleine Insel zurück. Niemand weiß was mit ihnen geschehen ist. Kirus Mutter bat ihre Tochter eindringlich ihre Flammenmagie zu trainnieren,
um sich selbst zu schützen, sollten sie aus dem Krieg von Meridell nicht zurückkommen. Doch Kiru glaubte nicht daran, dass ihre Eltern sie
zurück lassen würden. Sie trainnierte nicht, sie schulte sich nicht. Sie glaubte fest an die Rücker ihrer Eltern. Sie wurde so früh verlassen.
Viel zu früh. Sie war noch so jung... und einsam...
In glücklicheren Tagen war Kiru sehr lebensfroh und neugierig. Schon früh entdeckten sie, dass, im Gegensatz zu ihren Eltern, ihre magischen
Flammen, die sie erzeugen könnte, Blau waren und nicht Rot. Ihre Mutter brachte ihr bei, ihre Kraft zu kontrollieren. Als Kirus Eltern die
Insel verlassen mussten, weil auch ihr kleines Paradies von der Zitadell stark bedroht war, mussten sie ihre gerade mal 9 Jahre alte Tochter
zurück lassen. Sie war noch viel zu jung für den Kampf und ihre Fähigkeiten bedurften noch viel Übung. Kiru war am Boden zerstört, als sie
von ihren Eltern verlassen wurde. Der einzige Freund, der ihr geblieben war, war Ihr Petpet Kirily das feurige Feepit. Ihr Vater hatte es ihr
aus dem Feenland mitgebracht. Sie weinte tagelang und auch Kirily konnte sie nicht beruhigen. Sie konnte sich erst nach einigen Wochen damit
abfinden, dass ihre Eltern gehen mussten um Neopia und die Welt zu beschützen. Abends sahs sie am Strand, beobachtete den Sonnenuntergang und
hoffte, dass ihre Eltern zurück kehren würden. Kirily war stehts bei ihr,um sie zu trösten. Kiru musste schon sehr früh selbstständig werden.
Trotzdem hatten ihre Eltern sie in einer geschütztes und wohl wollenden Umgebung zurück gelassen. Die magische Frucht war gewachsen und ein
wunderschöner Baum erschreckte sich gen Himmel. Es war aber kein gewöhnlicher Baum. Es war ein gewachsenes Baumhaus. Direkt vor desen Tür
war das Meer. Eine saftige Wiese umgab den Baum und zu jeder Jahreszeit blühten die Steucher mit verschiedenen Beeren. Im Sommer wie im Winter,
so das Kiru immer genug zu essen hatte. Auch die Essenskammer war immer gefüllt mit frischen Lebensmitteln, direkt aus Neopia und immer wenn
sich Kiru etwas aus ihr nahm, war am nächsten Tag davon etwas neues vorhanden. Sie schlief in einer molligen Hängematte. Im Winter zündete sie
den Kamien an. Im Sommer schlief sie manchmal draußen mit ihrer kleinen Kirily. Und immer hoffte sie, das jemand kommen würde, damit sie
die Einsammkeit nicht länger ertragen musste.
Immer wenn ein Zauber in der Welt ausgesprochen wird, spührt jedes magische Wesen etwas von diesem Zauber, und so auch wenn ein Zauber wieder
verlischt. Leider spühren nicht nur gute Wesen diese Energie sondern auch sehr finstere Wesen. Besonders dann, wenn ein Schutzzauber erlischt,
sind die bösen Wesen in heller Aufregung. Viele dunkle Wesen waren im Krieg gegen Meridell. Nur schmarotzende Wesen streiften durchs Land und
nahmen der ohnehin schon leidenden Bevölkerung ihr letztes Hab und Gut. Kiru lebte auf ihrer Insel 8 lange Jahre. Sie hatte die Hoffnung nie
aufgegeben ihre Eltern wieder zu sehen. In der Nacht als Sie 17 Jahre alt wurde, erlosch der Zauber, den ihre Eltern auf die Insel gelegt hatten,
um Kiru zu schützen. Sie bemerkte es nicht, denn sie hatte ihre magischen Fähigkeiten kaum trainniert. Doch ein anderes Wesen bemerkte es. Kurz
bevor die Sonne aufging, wachte Kiru auf. Sie meinte das sich vor dem Fenster ihres Baumes etwas bewegte. Ihr Herz klopfte schneller und die
Hoffnung, dass ihre Eltern endlich zurück gekommen waren, wurde plötzlich greifbar. Sie sprang aus ihrer Hängematte und lief ohne lange zu überlegen
zur Tür. Es war eine warme Sommernacht und draußen zirpten normalerweiße viele Grillen, doch als Kiru hinauslief, war überhaupt nichts zu hören.
Kirily folgte ihr leicht verschlafen. Sie merkte sofort das etwas nicht Stimmte. Feepits haben ein Gespühr für Unheil. Sie wollte Kiru aufhalten,
ihr nachlaufen, sie warnen, aber es war zuspät, Kiru war schon ausser Hörweite. Kiru lief hinunter zum Strand. Ihre Fellflammen erhellten die Umgebung.
Sie blieb am Strand stehen. Selbst das Meer schiehn leiser zu rauschen als sonst. Kiru lief ein kalter Schauer über den Rücken. Etwas hatte ihre
Schulter gestreift. Als sie sich umdrehte war sie plötzlich da, die hässliche verzerte Fratze des Hosenteufels! Kiru fiel vor Schreck rücklinks
über einen Stein. Der Hosenteufel fletchte die gelben Zähne. Er kam langsam näher und schrie Kiru entgegen "Her mit deinem Hab und Gut, sonst wird
es dir schlecht ergehen!". Kiru erstarte vor Angst. Sie konnte sich kaum bewegen, sich geschweigeden an einen Flammenzauber erinnern, den sie vor so langer
Zeit das letzte Mal benutzt hatte. Der Hosenteufel kam näher. Ein dunkler Schatten legte sich über die verängstigte Kiru. Sie spührte, wie sie schwächer
wurde. Ihre Lebensenergie schwand, wärend der Hosenteufel stärker wurde. Plötzlich erschiehn ein gleißendes Licht um Kiru herum. Der Hosenteufel wurd
hinfortgeschleudert. Kiru sogleich fand ihre Stimme wieder und schrie laut auf. Ihr Arm schmerzte. Sie schaute an sich runter und bemerkte, dass
sie in einer Kuhle aus Glasperlen saß. Der Hosenteufel orientierte sich neu. Ein weiterer gleißender Blitz zuckte auf und der Hosenteufel schnellte
erneut durch die Luft. Kiru war so benommen, das sie kaum die Orientierung wahren konnte. Kirily kam angelaufen und legte ihre kleinen Pfötchen auf
Kirus Arm. Augenblicklich merkte Kiru wie der Schmerz nach lies. Der Hosenteufel machte das er davon kam, da er seinen Angreifer nicht ausmachen
konnte. Kiru jedoch war zu geschwächt um aufzustehen. Das Rauschen des Meeres wurde leiser. Die Sonne ging gerade auf, doch um Kiru wurde es dunkel. Alles
verschwomm vor ihren Augen. Sie viel in eine tiefe Ohnmacht. Kirilys Pfötchen verharten auf ihrem Arm.
Kiru hörte die Vögel zwitschern. Sie öffnete langsam die Augen und bemerkte, dass sie in ihrer Hängematte lag und das es mitten am Tag war. Ihr Arm war verbunden
worden und schmerzte nur noch ganz leicht, wenn sie ihn bewegte. Auf dem Nachttisch neben Ihr stand ein Glas Himmbeersaft und ein Stück Brot mit Käse. Sie trank
das Glas in einem Zug aus. Sie Blickte sich um, konnte aber niemanden entdecken. Sie wollte aufstehen, merkte aber das Ihr Arm die Bewegung nicht aushielt. Mit einem
leichten Wimmern ließ sie sich zurück in die Hängematte fallen. In diesem Augenblick öffnete sich die Tür des Baumhauses. Kirliy trat als erstes hinein. "Sie ist wach,
sie ist wach" quickte sie vergnügt und sprang auf Kiru zu. Kiru musste sie festhalten, damit sie nicht auf ihren verletzten Arm sprang. Kiru schaute wieder zur Tür und
wartete gespannt, wer noch eintretten würde. Eine rotflammige Cybunny betrat den Raum. Sie hatte einige Bandagen um ihre Pfoten gebunden und lächelte Kiru aufmunternt
zu. "Da hast du aber nochmal Glück gehabt" sagte sie mit einer ungewöhnlich weichen Stimme. Kirily began leise zu schluchtzen und vergrub sich in Kirus Fell. "Hast...
hast Du mich gerettet?" fragte Kiru vorsichtig. Die Cybunny setzte sich Kiru gegenüber. "Nun wenn du es so sehen willst, ja. Mein Name ist Kenazu und ich bereise die Welt.
Ich trainniere mich selbst in verschiedenen Kampfkünsten und beschütze Schwächere vor den Schmarotzern, die sich am Leiden des Krieges bereichern. Als ich mit dem Schiff
*Cyodrakes Blick* um diese Insel segelte, merkte ich ,das ihr Schutz bald brechen würde. Ich endschloß mich, das Schiff zu verlassen und zu schauen ob jemand hier lebt.
Der Schutz dieser Insel war stark, ich konnte dein Häuschen nicht sehen bis der Schutz in der Nacht zerbrach. Der Hosenteufel hatte den selbern Bruch wargenommen und war
sofort zur Stelle. Du warst so schnell am Strand, dass ich dir kaum folgen konnte. Als ich dich erreicht hatte, war es leider schon zu spät, er hatte dir schon Verletzungen
zugefügt. Allerdings war es dann ein leichtes ihn in die Fluch zu schlagen. Deine kleine Freundin hier began sofort dich zu heilen. Sie hat wirklich wunderbare Fähigkeiten."
Als Kenazu geendet hatte, lächelte sie Kiru an und gab ihr ein neues Glas mit Himmbeersaft. Kiru hatte sie die ganze Zeit mit großen Augen angestart. Sie zuckte zusammen.
"Da.. Danke für deine Hilfe. Ich dachte meine Eltern würden wiederkommen, aber dann stand dieser schreckliche Hosenteufel vor mir. Du musst wissen, ich lebe schon seit
8 Jahren hier." Kirily war in Kirus Fell eingeschlafen und atmete leise vor sich hin. Kenazu schaute sich um, dabei lächelte sie unendwegt. "Dein Baumhaus hat mir schon
so einiges über dein Leben erzählt. Es muss schlimm gewesen sein, so lange allein zu leben." Kirubily schluchtzte leise und merkte wie ihr heiße Trännen über die Wange
liefen. Kenazu kam langsam näher und legte Kiru die Hand auf die Schulter. "Keine Sorge, ab jetzt wird alles besser
Nachdem Kenazu, Kiru gerettet hatte beschlossen beide die Insel vorerst zu verlassen. Kenazu konnte Kiru nicht sagen, was mit ihren Eltern geschehen war,
aber sie wollte ihr helfen stärker zu werden. Ihre Reise führte sie zu allererst nach Rosefield. Dort konnte Kiru vollständig gesund werden. Rosefild ist
ein Geheimer Ort wo viele kranke Pets auf magische Weise geheilt werden. Kiru wusste nicht so recht, wie sie da hingekommen waren, denn Rosefield war
schwer zu finden und auch nur dann, wenn man jemanden bei sich hatte der schon mal da gewesen ist. Dort traf Kiru auf Mantikor. Mantikor kümmerte
sich um die kleine Kiru und schon bald vertrauten sie sich. Kiru war froh endlich wieder frei sein zu können und andere Personen um sich zu haben. Es
war schwer nicht in ihrem Baumhäuschen zu leben, da dieses ihr trotz allem immer Sicherheit und Geborgenheit gab. Doch nun hatte sie ja Manti und Kenazu.
Schon bald lernte sie auch die Geschwisterchen von Kenazu kennen. Die liebenswerte baby Ogrin Kayazu und die Schöne starke weiße Xweetok Kazayu. Kenazu
hatte aber trotzdem noch einiges vor mit Kiru. Nachdem Kiru wieder völlig Gesund war und ihre neue Familie lieb gewonnen hatte, reiste Kenazu mit ihr in
das schöne Land Shenkuu. Der Krieg war seit einem Jahr vorbei, doch selbst das hatte Kiru nicht bemerkt auf ihrer Insel. In Shenkuu angekommen, ging es
sofort zur Kampfschule wo auch Kenazu gelernt hatte. Kiru war sehr ergeizig, denn sie wollte nie wieder so hilflos sein. Die Kampfschule nahm sie auch sofort
auf. Kiru hatte die besten Vorraussetzungen das Band der weißen Flamme zu erreichen. Kenazu hat sie dabei tatkräftig unterstützt. Kiru wurde stärker und
schneller.
Sie lernte viele verschiedene Arten Flammen geziehlt einzusetzen. Einige Attaken sind dabei: Das Flammenrad, das sehr schnell und genau trifft,
die Splitterflamme, durch die man ein großes Gebiet Angreifen kann, die Feuerpeitsche an der sich geübte Kämpfer so gar festhalten können und natürlich
das Meisterstück aller Attacken: Die Flamme der Blendung. Nach ungefähr einem Jahr hatte Kiru die höhste Stufe der Kampfkunst erreicht und auch die
Flamme der Blendung erlernt. Sie bekam ihre weiße Scherpe mit violetter Marke. Ihre zweite Scherpe zeigt an wie viele gute Taten Kiru schon vollbracht hat.
Ein Streifen steht für 7 gute Taten. Kiru hatte schon nach kurzer Zeit 2 Streifen erreicht. Nun traute sie sich, sich mit Schurken zu Messen.
Nur der Hosenteufel war ihr bis jetzt nicht wieder begegnet. Kenazu hatte ihm eine ordendliche Abreibung verpasst. Nun war es aber an der Zeit wieder
nach Hause zurück zu kehren. Denn Kiru war nun schon 2 lange Jahre nicht mehr auf ihrer kleinen Insel gewesen. Sie dankte Kenazu für alles, was sie,
für sie getan hatte. Auch Mantikor war sie sehr Dankbar. Sie bestieg das Schiff, welches von Shenkuu aus um die Welt segelte und brach auf in
Richtung Heimat. Sie sollte noch einiges erleben auf ihrer Reise.
Auf dem Weg zu Kirus Heimatinsel, landete das Schiff noch in verschiedenen Hafen. Der erste Stopp war im Feenland. Kazayu hatte sie auf dem Weg dorthin
begleitet. Sie besuchten die Feenstadt und kauften sich ein paar Souventiers. Kazayu ging noch in einen Feenbuchladen, wärend Kiru noch den Regenbogenbrunnen
besuchen ging. Sie schaute den vielen Pets beim Baden zu und war erstaunt über die vielen Farbwechsel. Ein kleines blaues Wocky sahs am Rande des Brunnens
und schaute den Pets ebenfalls zu. Kiru bemerkte das er ziemlich verärgert und auch traurig dreinschaute. Sie beschloss ihn anzusprechen. "Warum so traurig?"
fragte sie vorsichtig. Das Wocky schaute sie kurz mürrisch an."Das ist doch wohl offensichtlich oder? Ich hätte auch gerne so eine tolle Farbe. Am liebsten
dariganisch." sagte das Wocky. Kiru wusste nicht genau, was sie darauf sagen sollte. Sie wusste, das es die darigan Zitadell war, die den Krieg begonnen
hatte und sie dachte, das alle Pets, die so sein wollten wie die Dariganer, Grundsätzlich schlecht sein mussten. Doch eigendlich kam ihr dieses Wocky gar nicht
so böse vor."Mein Name ist Kiru und ich komme von einer fernen Insel. Meine Mama heißt Mantikor und hat mir das hier gegeben. Ich kann es nicht gebrauchen,
da ich ja schon Flammenfell habe." sagte Kiru und holte einen dariganischen Pinsel aus ihrem Reisegepäck. Das Wocky schaute sehr erstaunt auf diesen wertvollen
Gegenstand."Du...du würdest mir diesen Pinsel schenken?" fragte er ganz berührt. Kiru nickte ihn lächelnt an und hielt ihm den Pinsel hin. Das Wocky nahm den
Pinsel und strich sich sogleich damit ein. Es machte *puff* und vor Kiru stand ein stattliches darigan Wocky. Doch ohh weh was war mit den Flügeln? Sie waren
recht klein geraten."Na toll!" murte das Wocky. Kiru konnte sich ein lachen nicht verkneifen."Du siehst trotzdem klasse aus!" sagte Kiru aufmunternt."Eigendlich
hast Du recht. Mein Name ist übrigends Ruffiany" sagte das Wocky zufrieden."Hast Du nicht lust meine Insel zu besuchen? Bei mir gibt es immer Unmengen von Essen
und es lässt sich fabelhaft bei mir wohnen." fragte Kiru. Ruffy war begeistert. Kazayu brachte sie zum Schiff und wünschte beiden eine gute Reise. Nun sollte
Kiru nie mehr alleine sein.
Die letzte Fahrt verging wie im Flug. Kiru, Ruffy und Vita hatten sehr viel Spaß an Bord des Schiffes. Ruffy spielte den Seemännern des Nächtens Streiche.
Vita fand das zwar nicht nett, aber sie amüsierte sich denoch köstlich. Am fünften Tag nach der Abreise landete das Schiff auf der kleinen Insel mitten im
Ozean. Es war kurz vor Sonnenuntergang als die drei das Schiff verliesen. Die Seemänner schiehen erleichter zu sein, als Ruffy von Bord ging. Das Schiff
stach in See und die drei winkten ihm nach. Sie liefen den Strand entlang und genossen den kühlen Wind. Es war ein herrlischer Spätsommerabend. Als sie
am Baumhaus ankammen lag dieses malerisch da, wie Kiru es verlassen hatte. Vita und Ruffy waren begeistert. Ein wahres Paradies. Die Sonne ging langsam
unter und tauchte alles in ein sanftes Orange. Kirubily, Ruffiany und Vitaniala waren zu Hause.
Aus Kirus Tagebuch:
Ich bin bereit alles für meine Liebsten zu tun. Sollte es jemand auch nur wagen meiner Familie weh zu tun, so kann er sicher sein, dass ich keine Gnade zeigen
werde. Nehmt euch in acht ihr Schurken von Neopia. Besonders Du, Hosenteufel! Solltest Du mir jeh wieder über den Weg laufen, werden nicht nur meine Flammen
dich verbrutzeln. |
Kiru sahs vor ihrem Baumhaus und ließ sich die Abendbriese um die Nase wehen. Sie war eine Woche mit Kirily alleine gewesen. Ein seltsames Gefühl. Aber denoch nicht
unangenehm. Die schlimme Erinnerung an ihre Vergangenheit schien zu verblassen. Sie hörte wie am Strand ein Schiff anlegte. Kiru lief hinunter zu Strand. Sie erwartete
das Schiff sehnsüchtig. Die Laderammpe wurde ausgefahren. Ein kleines schüchternes Poogle stand am oberen Ende. Kiru began zu strahlen und lief auf die Rammpe zu. Vita
lief ihr lachend entgegen. "Vita! Ich dachte schon du kommst gar nicht mehr heute. Ich hab dich ja so vermisst." sagte Kiru und viel Vita in die Arme. Vita kuschelte sich
an sie. "Aber das waren doch nur 2 Wochen Kiru, ich hab dich auch vermisst." sagte Vita lachend. Die Laderammpe wurde eingefahren und das Schiff legte wieder ab. Kiru und
Vita spatzierten am Strand entlang. "Ich hoffe du hast dich nicht zu einsam gefühlt wärend meiner Abwesenheit." fragte Vita zögerlich. Kiru setzte sich kurz hin und blickte
auf das Meer hinaus. "Es ging mir gut. Manti hat mir ein Buch geschickt. Ich hab es in eurer Abwesenheit ganz durchgelesen."sagte Kiru mit geschloßenen Augen. Vita blickte
sie erstaunt an. "Sie hat es fertig? Das ist ja fantastisch! Darf ich es auch mal lesen?" fragte Vita neugierig. Kiru kullerte eine kleine Tränne über die Wange. "Natürlich
darfst Du es lesen. Es steht auch etwas über dich drin. Mantis Bilder sind wundervoll. Sie hat wirklich gut recherschiert" sagte Kiru, stand auf und schüttelte sich."Alles
in Ordnung Kiru?" fragte Vita."Es könnte mir nicht besser gehen" sagte Kiru leise und wischte sich die Tränne von der Wange. "Los komm Vita wir machen ein Wettrennen nach
Hause" rif Kiru ihr zu und schon lief sie durch das hohe Gras davon. Vita jagte ihr hinterher. "Warte Kiru, du bist viel zu schnell für mich!" rif die kleine Vita ihr nach.
Das Meer glitzerte in den letzten Sonnenstrahlen. Ein glockenhelles Lachen schwebte durch den Abend. Das Gras duftete frisch, die Bäume leuchteten in den letzten Sommerfarben.
Eine warme Briese erfüllte die Luft an diesem warmen Spätsommerbend. Der Himmel glühte, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwand.



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