Was hier ist? Niemand weiß es… nur die Maske wird nie fallen… Zu viele Verletzungen und kein Trost… Die Seele schmerzt, doch niemand darf es sehen… einzig der Mond ist noch Freude – oft getrübte Freude durch die dunklen Wolken…

Dicke Trennlinien sind vonnöten, damit nicht noch mehr Chaos in die wirren Gefühle kommt. Doch niemand merkt es... Alle sehen nur die Maske, deren starres Lächeln längst seinen Reiz verloren hat und fürchten sie. Doch sie wissen nichts... Die Seele schreit um Erlösung, doch niemand hört es... ein stummer Schrei...

Wer bin ich? Was bin ich? Auch diese Fragen kann keiner beantworten... Wirre Erinnerungen flattern zu mir, wie die Motten zum Licht... was helfen Erinnerungen, die man nicht deuten kann? Wer bin ich? Niemand kennt die Antwort... und doch verachten sie mich... Die Maske schützt mich... und sie quält mich... Keiner ist je auf den Gedanken gekommen hinter die Maske zu sehen... nur der Mond kennt das wahre Gesicht... die ganze Wahrheit...

Die Maske zerreist das Herz... und sie beschützt es zu einen Preis, den nicht jeder zahlen kann... Niemand kennt die Qualen, die sie bereitet... und nur wer die Maske trägt ist sicher vor den Qualen, die die Menschen bereiten... Der Schrei nach Geborgenheit und Frieden verhallt ungehört. Die Maske schluckt ihn... Nur wer genau hinhört merkt die Einsamkeit. Doch sie sehen nur das kalte Grinsen und fürchten es...

Einsamkeit zerreist die Seele... Der Hass zerfetzt sie... Keine Ruhe gibt es vor den grausamen Masken... Kaum einer, der nicht ihrem Bann verfallen ist. Und doch hoffte ich auf Erlösung... Auf jemanden, der versteht... Der nicht nur das höhnische Grinsen sieht... Eine warme Seele, die keine Maske braucht... Die die Macht hat, anderen die Maske zu nehmen... Alle sehnen sich nach ihr. Doch in tausend Jahren taucht sie einmal auf und verschwindet wieder... Sinnlos ihr nachzujagen... Sinnlos zu hoffen... So bleibt die Maske und verdeckt die Trauer und die Verzweiflung...

Wer kann sehen? Hören? Spüren? Niemand weiß um die Qualen... Und selbst leiden sie alle und sind einsam... Doch niemand wagt es die Maske zu verbannen... Alle sind verfallen... dem falschen Lächeln verfallen... Ein Schrei der Verzweiflung... Ein Schrei nach Verständnis... doch niemand hört ihn... allein... bitterer Geschmack des Hasses... Hass auf die, die niemals aufhören sich selber zu betrachten... Die sich für eine perfekte Täuschung halten... und verächtlich zu mir hinuntersehen... Tränen, die ungesehen hinter der Maske fliesen... in Bächen und Rinnsalen... niemals endender Strom...

Du siehst auch nur das Grinsen... kalt und falsch erstrahlt es immer neu auf der leeren Fläche... Die Augen sind schmal, lassen nicht in sich lesen... Denke nicht, dass Augen nicht auch lügen können... Verborgen hinter der Maske... Schutz vor den Angriffen der grausamen Menschen... Immer gut gelaunt... und doch todtraurig.

Mein Spiegelbild... Doch auch der Spiegel verbirgt die Wahrheit... einzig der Mond kennt die Qualen – das wahre Gesicht hinter der Maske...

Fremde sehen den Körper... Sie meinen zu erkennen, doch sie sehen nur eine Hülle... Die Seele ist verschlossen hinter schweren Gittern... in Ketten gefesselt... niemals befreit ehe nicht die Wahrheit auch der Sonne offenbart wird.

Schreiben... in Versen alles zusammenfassen... Das ist wenigen gelungen...

Die Maske die ich trage

Implosion verkehrter Hoffnung,
schmerzt mich, in der Dunkelheit,
stehst du, Seele, in Verhandlung,
vorbestimmt zu stetem Leid.

Fremd an überfüllten Orten,
unbekannt bleibt das Gesicht
und auch kein's von meinen Worten
dringt durch ihre eitle Schicht.

Nur die Maske, die ich trage,
ist für sie mein wahres Sein.
Eine widerliche Plage,
Ihre Affektion zum Schein.

Die Suche nach dem Fluche,
strebt fort zu anderen Zielen.
Kann nicht sein, was ich suche! –
Ist der Frieden so verschieden?

Liebe, Hoffnung, Emotionen,
Hass und Furcht geben sich die Hand.
Habe Angst vor diesen Klonen,
bin gefangen in diesem Band.

So verda.mmt zum seichten Leben,
ergeb' ich mich dem Wahne hin
will sie mir die Wahrheit geben
und demonstrieren was ich bin????

© by Gerd Groß, (1956*) Dichter und Lyriker

Man zwingt mich zu erinnern... An unwichtiges... Was zählt, wird nicht bemerkt... Sie sind alle blind – geblendet von ihrer Überheblichkeit. So sieh denn, was andere interessiert...

Name: man nannte mich Itekujet...
Spitzname: nennt mich wie ihr wollt... es spielt keine Rolle.
Familie/Freunde: erübrigt sich diese Frage nicht?
Likes: Tanzen. Sich von der Musik forttragen lassen, wohin niemals Leid und Schmerz kommen...
Dislikes: Oberflächlichkeit... Niemand macht sich Mühe – die Mühe hinter die Maske zu sehen.
Stärken/Schwächen: Ist Unnahbarkeit eine positive Eigenschaft?
Ziel: Verständnis finden...
Rollenspiele: open

Hast du den Mut dich zu erinnern? An das, was unerträglich ist? Dann sieh in den Spiegel...

Ob jemand es geschafft hat hinter die Maske zu sehen? Oder ist dieses Etwas auch nur äußerlich?

. .

credits:
layout by me
coding by yunistar
brushes by anodyne-stock.deviantart.com




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