Willkommen

Endlich hattest du das Tier in eine Ecke gedrängt. Seit Monaten warst du auf der Jagd nach einer berüchtigten Katze. Sie ist keine normale Katze. Man munkelt, sie sei von einem Dämon besessen. Gestorben und wieder auferstanden. Aus einem Labor entflohen. Würde Kinder fressen. Würde aus purem Gold bestehen. Oh ja, es gibt viele Geschichten über den Vierbeiner. Und jetzt sitzt er vor dir. Du hattest ihn in eine Sackgasse getrieben und nun faucht es dich aus einer düsteren Ecke an. Gleichzeitig glaubst du, das Zischen einer wütenden Schlange zu vernehmen. Mit einem leichten Kopfschütteln sagst du dir, es würde sich dabei nur um eine Einbildung handeln. Als du jedoch deine Taschenlampe auf das Tier richtest, bist du dir dabei nicht mehr so sicher. Um genauer zu sein, siehst du dem Reptil direkt in die Augen. Kleine blaue Augen mit einer für Schlangen üblichen schlitzförmigen Iris. Das nervöse Züngeln der grünen Schlange entgeht dir nicht.

Durch ein weiteres Fauchen huscht dein Blick ein Stück tiefer. Eine cremefarbene Katze. Sie macht einen Buckel, hat die Ohren angelegt und grollt, als du ihr ungewollt mit deiner Taschenlampe direkt in die Augen leuchtest. Sofort richtest du den Lichtpegel anders aus, so dass die Katze zwar noch gut zu sehen ist, jedoch nicht geblendet wird. Das leicht buschige Fell wird an einigen Stellen durch grüne Schuppen ersetzt. Zwischen ihren Ohren sind anstatt weichen Fells grüne Reptilienschuppen zu sehen, genauso wie an ihrer rechten Vorderpfote. Die Schuppen, welche auf ihrem Kopf prangen, reichen um das rechte Auge herum. Der Vierbeiner scheint dieselbe Augenfarbe zu haben, wie die Schlange.

„Ganz ruhig", versuchst du das Tier zu besänftigen, gehst in die Knie und streckst vorsichtig deine Hand nach ihr aus. „Ich tu dir nichts."
Die Katze gibt einen abfälligen Laut von sich. „Wenn du wüsstest, wie oft man mir das schon versprochen hat."
Deine Augen weiten sich. „Du…sprichst?"
„Nein, ich spiele Halma und klimpere nebenbei mit meinem Hinterpfoten ‚Für Elise' auf dem Klavier", brummt dein Gegenüber und setzt sich mit misstrauischem Blick hin. Die Schlange, die du zu vor gesehen hattest, sieht der Katze über die Schulter und zischt nochmals leise.
„Du versuchst mich jetzt schon fast ein halbes Jahr zu fangen. Was willst du von mir?", murrt die Katze. Perplex starrst du auf die Zähne, die sich dir dabei darboten. Sie sind denen eines Haies gleich. Viele spitze weiße Zähne. Du brauchst einen Moment, bis du dich auf die Frage konzentrieren kannst.
„Mehr über dich erfahren", antwortest du schließlich. Mit deinem Finger deutest du auf das grüne Reptil, das dich noch immer beobachtet. „Niemals habe ich davon gehört, dass du eine Schlange bei dir hast."

„Du willst mehr erfahren?" Das Tier grinst und zeigt dir dabei ein weiteres Mal seine Zähne. „Dann komm mit. Und wir werden sehen, was du neues erfahren wirst." Ohne ein weiteres Wort springt sie auf und macht sich auf den Weg aus der düsteren Sackgasse. Augenblicklich stehst du auf und folgst der Katze. Erst jetzt fällt dir auf, dass die Schlange nicht mit dem cremefarbenen Kätzchen reist. Die beiden sind aneinander gewachsen. Der Vierbeiner besitzt keinen Schweif. An der Stelle, an der ein buschiger Schweif sein sollte, beginnt der Körper der Schlange. Ein Schauder läuft dir den Rücken hinab. Damit hast du definitiv nicht gerechnet.

„Wo sind wir hier?", fragst du. Ihr wart gerade auf dem Weg durch einen großen Garten, der von schönen Blumen und einigen Teichen geziert war.
„Ich wohne hier", schnurrt die Katze und verschwindet nach einem kurzen Sprint durch eine Katzenklappe in der Haustür. Noch bevor du mit einem protestierenden Aufschrei darauf reagieren kannst, öffnet sich die Tür und die Katze grinst dich ein weiteres Mal an. „Mit Pfoten kann ich leider keinen Schlüssel verwenden", erklärt sie die kleine Einlage und kehrt dir wieder den Rücken zu. Schnellen Schrittes folgst du ihr ins Haus. Sie führt dich eine Wendeltreppe hinauf und öffnet durch einen gekonnten Sprung die Tür eines Zimmers. „Mein Zimmer. Entschuldige mich kurz und mach es dir derweil ruhig bequem." Schon verschwindet sie in dem – wie du vermutest – Badezimmer. Mit wem sie sich wohl das Zimmer teilt? Mit einem Seufzer lässt du dich auf einem Sessel nieder. Vor dir steht ein Tisch und dahinter ein kleines Sofa.

Die bis dahin angelehnte Tür des Nebenzimmers öffnet sich nur kurz darauf wieder. „So unterhält es sich besser", meint die junge Frau, die aus dem scheinbaren Bad tritt. Sie hat langes, dunkelrotes Haar, trägt ein grünes T-Shirt und eine gewöhnliche Jeans. Doch das war es auch schon mit ihrem normalen Aussehen – wobei man die Haarfarbe auch nicht gerade als normal bezeichnen kann.
Ihre rechte Hand ist vollständig von grünen Schuppen bedeckt, die bis zum Ellbogen verlaufen. Desto weiter sie sich jedoch vom Handgelenk entfernen, desto vereinzelter werden sie. Wie die Katze zuvor hat auch sie grüne Schuppen im Gesicht. Sie bedecken ihre Stirn und verlaufen um ihr gesamtes rechtes Auge. Als du neugierig ihre Augen betrachtest läuft es dir ein weiteres Mal kalt den Rücken herab. Das linke Auge strahlt im selben Blau-Grau, wie die der Katze und der Schlange. Das rechte hingegen ist farblich irgendwo zwischen Gelb-Grün und Gold. Die Schlangeniris, die in diesem Auge prangt, macht das alles auch nicht besser.

Mit einem leisen Seufzer lässt sie sich auf das Sofa dir gegenüber fallen und schlägt die Beine übereinander. „Also, was willst du wissen?" Als sie sprach, fallen dir ihre Zähne auf. Die gleichen spitzen Zähne, wie auch der Vierbeiner sie hatte.
„Wo ist die Katze hin?", fragst du leicht verstört.
Sie lacht laut auf und präsentiert dabei ihre spitzen Zähne. „Sitzt vor dir." Noch einen Moment kichert sie. „Wenn ich mich vorstellen darf? Tanja. Oder auch ‚die seltsamste Katze, die du wohl jemals gesehen hast'.
Mit weit aufgerissenen Augen starrst du sie an. Die Katze – Tanja – war im Besitz der Fähigkeit, sich zu verwandeln? In einen Menschen? Nervös beißt du dir auf die Unterlippe. „Wie bist du zu den… Schuppen gekommen?"
„Die Schuppen? Oh, lange Geschichte. Hast du schon mal von Gem gehört?"

„Der Kater, der aus dem Haus eines verrückten Professors geflüchtet ist und kurz darauf mutierte?" Sie nickt. „Muss schrecklich für ihn gewesen sein… Aber wieso-"
„Mich hat man auch gefangen, als ich in Katzengestalt durch die Stadt zog. Eigentlich hatte ich damals rotes Fell und war eine normale Katze", erzählte sie. „Wenn man davon absieht, dass ich eine menschliche Gestalt habe, natürlich."
Ihr Blick wandert zu einem Fenster und hinaus in die Ferne.





Ihre Vergangenheit

An diesem Tag gab es unter einigen meiner Mitbewohner – 18 Hissis, ein Tyrannia Lupe und ein Darigan Bruce – Streit. Sie wollten irgendetwas mit Kokoros Bibliothek anstellen, mit dem sowohl er, als auch einige andere nicht einverstanden waren. Am Ende der langen und lauten Diskussion hatte ich Kopfschmerzen und üble Laune. Ich wollte einfach nur nach draußen. Also huschte ich in Katzengestallt die Treppe hinunter, durch die Katzenklappe hindurch in den Garten und in die nächstgelegene Stadt. Die Bewohner dort waren immer freundlich zu mir, wenn ich sie auf meinen vier Pfoten besuchte. An jeder Ecke wurde ich gestreichelt, und wenn ich darum bat, bekam ich allerlei Essen. Doch an jenem Tag war alles anders. Noch bevor ich zu dem Bäcker kam, der mich immer mit guter Laune überhäufte – die ich in diesem Moment gut hätte gebrauchen können – holte man mit einem Netz nach mir aus.

Ich war gefangen ehe ich realisieren konnte, was vor sich ging. Man steckte mich in eine Transportbox und warf mich in einen der typischen Transporter – ein weißer Van. Was würde mit mir geschehen? Keinen blassen Schimmer. Die Fahrt war lang und nach einigen Stunden fielen mir die Augen zu.

Als ich wieder erwachte, saß ich in einem kleinen eisernen Käfig. Um mich herum konnte ich andere Tiere hören, doch es war so düster, dass ich erst nach einigen Minuten genaueres erkennen konnte. Überall Käfige in denen alle möglichen Rassen von Tieren zu finden waren. Mir gegenüber war ein kleiner weißer Welpe, direkt darunter ein großer Käfig, der jedoch für den Bären darin viel zu klein war. Katzen, Hunde, Nagetiere, Federvieh, auch Fische, Reptilien und Amphibien. Alles. Wo war ich nur gelandet?

„Oh, das Kätzchen ist endlich aufgewacht", kam es kichernd aus einem finstereren Teil des Raumes. Ich antwortete mit einem Fauchen. Kein Wort würde ich sprechen. Nicht mit Menschen. Nicht mit denen, die hier lebten oder arbeiteten. Die Möglichkeit mit Tieren sprechen zu können, war großartig in solchen Zeiten. „Aber, aber. Wir wollen uns doch alle gut verstehen, nicht wahr?" Der Kerl kicherte nochmals. „Wir werden uns sicher irgendwann einmal verstehen. Du wirst lange genug hier bleiben. Ob tot oder lebendig."

Was hatte dieser Typ vor? Nochmals fauchte ich und huschte in die hinterste Ecke meines Käfigs. Doch nur kurz darauf wurde das Türchen geöffnet und ich wurde im Nacken gepackt. Beißend und um mich kratzend wehrte ich mich, wurde aber dennoch auf einen kühlen Metalltisch gedrückt. Auf den Rücken liegend wurde ich von einem Helferling des Kerls an den Pfoten mit stabilen Lederriemen fixiert. Die beiden Männer trugen weiße Kittel, doch da das Licht der Lampen über und um den Tisch herum mich blendete, konnte ich ihre Gesichter nicht erkennen.

„Weißt du, mein Lieblingskätzchen ist mir vor ein paar Tagen entflohen und da kommst du mir ganz recht", meinte der scheinbar leitende der beiden und summte vor sich hin. Mit einer Hand griff er nach einem Klemmbrett. „Ab sofort werden wir uns öfter sehen. Und ich weiß auch schon in etwa, was ich mit dir machen werde." Er sah von seinen Unterlagen zu mir hinab. „Ich hoffe, du magst Schlangen, Cheshire."
Cheshire? So nannte man die Grinsekatze aus Alice im Wunderland im englischen Sprachraum. Hatte er vor, mein dunkelrotes Fell in zwei verschiedenen Violett-Tönen zu färben? Und was war das – Schlangen?
„Aber nun wünsche ich dir eine gute Nacht." Mit diesen Worten drückte er mir das Ende eines Schlauches auf die Schnauze. Es dauerte nicht lange, da wurden meine Lider schwerer und die Finsternis hinter ihnen erschien um einiges einladender, als dieser Raum.

Ich erwachte in meinem Käfig. Mein Kopf dröhnte und mir tat alles weh. Außerdem konnte ich meinen Schweif nicht spüren. Vorsichtig, ganz, ganz vorsichtig setzte ich mich auf.
„Bleib lieber liegen", riet mir jemand mit piepsiger Stimme. Mit einem Blick zur Seite erkannte ich eine kleine Maus. Ihr grünes Fell leuchtete in der Dunkelheit.
„Was hat er mit mir gemacht?", fragte ich schwach und ließ mich wieder auf den Boden des Käfigs gleiten.

„Er hat dich kupiert – und deinem Fell neue Farbe verpasst."
Kupiert? Mein Schweif war also- Hastig riss ich den Kopf herum. Tatsächlich. Kein buschiger roter Schweif. Stattdessen nur ein Verband. Wie konnte er nur? Ich sah auf mein Fell. Creme. Er hatte es cremefarben gemacht.
Meine Ohren sanken bedrückt einige Zentimeter herab.
„Keine Sorge, du siehst dennoch hübsch aus", versuchte der Nager mich aufzumuntern. Hatte jedoch keinen Erfolg.
„Lass mich allein", murrte ich und rollte mich zusammen. Was hatte der Kerl nur vor?
„Schon gu- Ah! Der Professor kommt!", rief er erschrocken und verschwand in dem kleinen Häuschen, das in seinem Käfig stand.

„Na, Cheshire, wieder wach?", fragte er und klopfte gegen das Eisengestänge. „Falls nicht ersparst du mir immerhin die Narkose."
Ich versuchte zu fauchen, doch es kam nur ein weinerliches Miauen aus meiner Kehle. Mist.
„Dann wohl doch die Narkose. Nun gut, komm her, sonst verheilt dein Hintern am Ende noch zu schnell." Schon war die Tür wieder geöffnet und ich landete wieder auf dem kalten Tisch. Wieder gefesselt, wieder der Schlauch, wieder wurde es schwarz um mich herum.

„Cheshire! Cheshire, wach auf!", piepste es laut neben mir. Jemand zog an meinem Ohr.
„Autsch." Wieder ein Wimmern. Ich hatte meine Stimme momentan nicht unter Kontrolle.
„Na endlich bist du wach", atmete die Maus erleichtert auf und ließ mein Ohr endlich los. Sie hatte durch das Gitter gegriffen und mich am Ohr gezerrt. „Hast du Angst vor Schlangen, Cheshire?"
Ich lachte auf. „Ich lebe mit 18 Hissis zusammen, und du fragst mich, ob ich Angst vor Schlangen habe?"
Die Maus lachte nervös. „Dann siehst du deinen Schweif vielleicht sogar gar nicht so negativ."
Meine Ohren zuckten. Mein Schweif? Der war doch ab! Hastig sah ich auf mein Hinterteil.

„Hey", wurde ich begrüßt. Eine grüne Schlange. Eine grüne Schlange mit blauen Augen, etwa so dick wie ein Daumen. Und sie war mit mir verwachsen. Der Professor hatte die Schlange an die Stelle meines Schweifs angebracht. „Ich bin Mephisto – kannst mich auch Mephi nennen."
„Uh… Tanja, oder auch Cheshire. Zumindest nennt mich der Prof so. Und die Maus."
„Jenks heiße ich", stellte sich die Maus vor.
Mephisto hob den Kopf. „Ich werde dich liebevoll Mittagessen nennen."
Schon war die Maus wieder in ihrem Häuschen verschwunden.
„Ich mag den Kerl nicht. Er ist aufdringlich, so wie alle anderen hier drinnen auch", zischte Mephi.
Ja, mit ihm würde ich mich verstehen.

Es vergingen einige Tage in denen ich den Professor nicht mehr zu Gesicht bekam. Halleluja. In dieser Zeit freundete ich mich mit meinem neuen Gefährten an – und wir verängstigten Jenks gemeinsam. Was soll eine kleine leuchtende Maus auch von einer Schlange und einer Katze als Nachbarn halten?
Ich fand heraus, dass Mephi eine japanische Insel- bzw. Kletter-Natter war, welche in Fachkreisen auch als Elaphe Climacophora bezeichnete. Darüber hinaus fanden wir heraus, dass er seinen Körper dank eines der Medikamente, das mir gegeben wurde und bei ihm Nebenwirkungen hervorrief, um bis zu zwei Meter strecken konnte. Somit hatte ich einen Schweif mit einer Maximallänge von 2,50 Metern. Und wer kann das schon so einfach von sich behaupten bei einer für Katzen typischen Körperlänge von ca. 50 Cm behaupten?
Nun, niemand wird ewig verschont. Die Schritte des Professors hallten im Raum und kamen näher.

„Oh, Cheshire", trällerte er gutgelaunt. „Ich habe endlich meine Lieferung bekommen. Wir können weiter arbeiten."
Wie ich es in den letzten Tagen mit Mephisto vereinbart hatte, gab ich mich freundlich. Ich stand auf, drückte meine Flanke gegen die Eisenstangen um freundlich um eine Streicheleinheit zu bitten – sobald ich hier raus war, würde ich einige Stunden baden – und schnurrte leise.
„Muss wohl ein Nebeneffekt deiner Medikamente sein", kicherte er und strich mir über das Fell. Daraufhin holte er mich aus dem Käfig. Er strich das Fell zwischen meinen Ohren zur Seite während wir zum Tisch wanderten. „Und das da wohl auch. Die waren nicht geplant."
Was war nicht geplant? Zu gern hätte ich gefragt, doch von mir würde dieser Kerl kein Wort hören. Kein einziges.

Wieder wurde ich auf den Tisch geschnallt – diesmal jedoch mit einem gemurmelten ‚So leid es mir tut, aber das ist besser für dich, Cheshire.' und einem mitleidigen Blick. Wie gern ich ihm doch die Augen ausgekratzt hätte. Ein weiteres Mal wurde ich ins Reich der Träume geschickt.

Etwas traf meinen Kopf. „Tanja! Hey Tanja, ich hab sie!"
„Ist ja gut", murmelte ich und blinzelte müde. Mein Mund fühlte sich seltsam an. Ich fuhr mit mit der Zunge über die Zähne. „Mephi. Meine Zähne. Was hat er gemacht?", fragte ich aufgebracht und zeigte ihm mein offenes Maul.
„Oh, du hast jetzt messerscharfe Zähne. Sie sind dreieckig. Sehen stylisch aus. Nochmal: Ich habe sie!"
„Meine Zähne!", jammerte ich und ließ den Kopf wieder auf meine Pfoten sinken.
„Man, Tanja! Ich hab' die Schlüssel!"
„Ist ja gut. Mach die Tür auf und wir verschwinden."

Ja, alles hatte seine positiven Seiten. Während ich im wunderschönen Land der pinken Einhörner und Twilight-Glitzervampiren war – meinem persönlichen Land der Albträume – war Mephi weiterhin wach gewesen, was der Prof wohl übersehen hatte, als er an meinen Zähnen herum gewerkelt hat. Die Medikamente wirkten zwar auf uns beide, doch galt dies nicht für das Lachgas. Jedenfalls hatte Mephisto durch seine neue Fähigkeit den Schlüssel aus der Tasche des Professors gestohlen und geschluckt. Und mittlerweile wieder hochgewürgt, nun ich würde das Ding jedenfalls nicht anfassen. Zumindest waren wir so gut wie frei.

Mit einem leisen Klicken öffnete sich die kleine Tür. „Jenks, wach auf", zischte Mephi und rammte seinen Kopf gegen den Käfig der Maus.
Schlaftrunken und mit leisem Gähnen tippelte die Maus aus dem Häuschen. „Was ist de-", er verstummte, als er bemerkte, dass wir aus unserem Käfig ausgebrochen waren. „Wie seid ihr beid-"
„Brüll gefälligst nicht so herum", fauchte ich. „Wenn wir alle rausholen, wird der Prof es sofort merken. Wenn nur wir drei verschwinden, fällt es vielleicht nicht auf", erklärte ich und wies der Natter am anderen Ende meines Körpers an, Jenks zu befreien.
Schon öffnete sich auch sein Käfig. „Kein Wort, hörst du?", murrte ich leise. Als Antwort erhielt ich ein breites Grinsen und ein eifriges Nicken. Die leuchtende, grüne Maus kletterte auf meinen Rücken. Das hatte ich ihm niemals angeboten, aber nun gut.

Wir schlichen an den schlafenden Tieren vorbei. Würden sie uns bemerken, wäre hier unten gleich die Hölle los. Ich huschte an den Wänden entlang. Wir hatten nicht die leiseste Ahnung, wo die Tür war. Endlich gefunden brauchte es nur einen einzigen Sprung, um sie zu öffnen.
So leise, wie nur möglich, ging es die kalte Steintreppe hinauf. Schließlich kamen wir an einer weiteren Tür an. Ich konnte schon die kühle Nachtluft riechen. Mit einem weiteren Sprung drückte ich die Türklinke herunter. Draußen war es tiefste Nacht. Einige Sterne waren zu sehen. Der blasse Halbmond. Vorsichtig tat ich einige Schritte hinaus. Eine leichte Brise rauschte mir um die Nase.

Endlich wieder frei.

Es dauerte lange Zeit, doch schlussendlich fand ich eine Stadt. Ich verwandelte mich in einer düsteren Gasse in meine wahre Form. Zweifelnd sah ich zu meinem Allerwertesten. Mephi war nicht da. Gut. Sehr, sehr gut. Aber wo war er dann?
„Autsch", zischte es neben meinen Füßen. Die Natter war auf den Boden gefallen und sah zu mir hinauf. Er gab einen Ton von sich, der an ein Kichern erinnerte. „Und ich dachte, du wärst ein kleiner Psycho, als du behauptet hast, dass du ein Mensch wärst."
„Wow", piepste Jenks, der neben Mephi gelandet war.

Als ich die beiden auf meinen Arm nehmen wollte, starrte ich auf meine Hand. Die Schuppen. Sie waren weiterhin da. Ich stieß einige nicht jugendfreie Schimpfworte aus. Jetzt war ich endgültig zum Freak geworden. Gut, zu Hause würde ich zu allererst in den Spiegel sehen und dann einige Stunden lang baden.
Mit einem tiefen Seufzer nahm ich die beiden auf den Arm und sah mich nach der nächsten Bushaltestelle um.

Zu Hause erfuhr ich, dass ich 17 Tage weg war. Auch stellte sich heraus, dass Mephisto weiterhin über seine Streck-Fähigkeiten verfügte. Wenn ich mich wieder in eine Katze verwandelte, tauchte Mephi wie aus dem Nichts auf und ersetze meinen Schweif – egal wie weit wir voneinander getrennt waren. Zumindest war mein Haar noch so rot wie zu Beginn. Jedoch trug ich weiterhin die scharfen Zähne und die Schuppen. Und noch schlimmer: In meiner Menschenform wurde mein rechtes Auge, welches von den Schuppen umringt war, farblich verändert. Gelb, Grün und Gold. Die Schlangenpupille darin machte die beiden verschiedenen Augenfarben auch nicht besser.





Fanarts

Naw, danke Sev x3


Vielen Dank, Sammy~♥ *flausch*


Nanas Pic is toll x3


Vielen Dank, für die beiden Bilder, Play =D


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*bin noch immer sprachlos* Vielen lieben Dank, Payama!


Tanja, das Schaf - mein Spitzname in der Schule :3 Vielen Dank, Fini ^^


Naw, das is so toll x3 Dankeschön nochmals, Merry! :D


Das sieht voll kewl aus x3 Vielen lieben Dank, Jaelli!


*Mephisto flauscht* Das sieht so unendlich süß aus x3 Vielen Dank!


Nein, Jojo, du hast Mephi nicht vergessen. Er tarnt sich als Hosenträger. xD Vielen Dank :3


*sich ganz stolz aufplustert* Sehe ich nicht fabelhaft aus? 8D Vielen Dank, für das Bild!


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Ah, das war bei der letzten Faschingsparty! Ich war Eva - habe leider keinen Adam gefunden. Aber dafür hat mir Traumengel einen Apfel geschenkt. Dankeschön! :3


*wurde von Mephi hypnotisiert* Muss Meister-Schlange neues Futter besorgen~ Muss mich bei Namina für Bild bedanken~


Sieht auf dunklem Hintergrund besser aus!
Miau~ Ist das nicht ein niedliches Adoptie? Vielen lieben Dank, Klau!


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Aww, seht euch das doch mal an! Eibe hat mir ein Plüschie genäht! =D Viiiielen Dank! x3


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Das Pic ist einfach großartig geworden. Vielen lieben Dank, Sui! =D


Vielen lieben Dank, Scotti. Die Glocke sieht super aus =D


Vielen lieben Dank, Kairi, für dieses Weihnachtsgeschenk~ Die Socke ist echt geräumig! =D


Noch ein Weihnachtsgeschenk! Ganz großes Dankeschön an dich, lalel~ *knuddel*


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Ach Gott, ich find das Pic einfach geil! *Sasu und Nana flausch* Ihr beiden seid einfach großartig! 8D
Btw.: Guggt mal noch auf diese Page: KLICK


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Aww, ich wollte schon immer ein kleines, echtes Schaf haben! Danke Furi! Das ist ein großartiges Weihnachtsgeschenk! x3


Ein weiteres geniales Bild von meiner lieben Wencke. Vielen lieben Dank auch hier nochmals~! *knuddel*


*hat zitternde Hände* Darf nicht in Pizzen beißen.. stürze sonst ab... D':
Großes Danke nochmal, Manti~♥ x3


Ui, ein kleines Adopti von mir. x3
Dankeschön, Bibi~ :3


*sieht zu Mephi hinter* Da läuft eine Maus, soll ich sie dir fangen? =D
Mephi: Da läuft meine Geduld, fang sie, sonst beiß ich dir in den Hintern. ಠ_ಠ
... Tatsu, Mephi ist gemein zu mir! D8


Mephi: Seit wann trägst du denn ein Halsband?
Hab ich von Pitteh bekommen. :3


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Ich wusste, du hättest derartige Absichten, Mephi! Gut, dass mich Lichtwolf vorgewarnt hat!


Mein Halloween-Kostüm, sponsored by Verrückter Professor INC: Kanguru-Morph!
Vielen Dank für das Bild, Emmi!


Ich liebe faule Nachmittage~♥
Ein weiteres Mal bedanke ich mich bei Emmi :3





Anderes

Hier landet vorerst das andere Zeugs~



Fursona

- Rasiermesserscharfe, spitze Zähne
- Schlange kann sich auf extreme Weise
dehnen
- buschiges, dunkleres Fell am Bauch


Persona
Kleidung kann jederzeit gern verändert werden. -
(fast) immer die grüne Schlange bei sich -
selben Zähne, wie auch die Fur -
rechtes Auge schlangenartig (Siehe Bild) -
linkes Auge ist blau-grau (Siehe Fur) -
Katzenschwanz und -ohren sind optional. Für -
gewöhnlich erscheinen sie nur bei extremer Freude,
Trauer, usw.


Allgemein

- Die grünen Punkte sollen Schuppen darstellen. ('¬_¬)
- Die Schuppen im Gesicht sind nur an der Stirn und um das rechte Auge herum.
- Charakterlich: Solltest du die Gesichte gelesen haben, hast du schon einiges erfahren. Sie setzt häufig die gute Mine zum bösen Spiel auf, da sie sich keine Feinde machen will. Ansonsten ist sie neugierig, liebt Spiele, Animes, Mangas und ähnliches und vertreibt sich die Zeit gerne mit den Leuten, bei denen sie sich nicht verstellen muss. (Hier ein kleiner Gruß an Nadine, Claudia, Sammy, Ama, lalel, Nana, Sasu und all die anderen *alle flausch*)



Naja, die Page is ja noch nicht fertig. xD
War ein kleines Missgeschick von mir, hab damals aus Versehen den falschen Link geschickt und.. naja xD

Was trifft eher auf dich zu?
Ordentlich ○○○●○ Unordentlich
Achtsam ○●○○○ Leichtsinnig
Ruhig ○●○○○ Aggressiv
Gewissenhaft ●○○○○ Skrupellos
Leichtgläubig ○○○●○ Misstrauisch
Hilfsbereit ○●○○○ Unkooperativ
Geduldig ●○○○○ Sehr ungeduldig
Eigenständig ○●○○○ Hilfe suchend
Liebevoll ●○○○○ Herzlos
Optimistisch ○○●○○ Pessimistisch
Glücklich ○○●○○ Unglücklich
Loyal ○●○○○ Distanziert
Fantasievoll ○○●○○ Logisch
Verspielt ○○●○○ Ernst
Frühaufsteher ○○○○● Dornröschen

Was magst du lieber?
Dunkelheit ○●○○○ Licht
Regen ○○●○○ Sonnenschein
Meer ○○○●○ Land
Edel ○○●○○ Alltäglich
Arbeit ○○○○● Urlaub
Unternehmungen ○○●○○ Rumliegen
Tiere ●○○○○ Menschen
Bücher ○●○○○ Filme
Schwarz ○●○○○ Weiß
Shoppen ○○○○● Zocken


Wieso eine Geschichte für eine Persona/Fursona? Das ist Schwachsinn!
Mir geht es hier nicht um eine Hintergrundgeschichte für meine Sona, sondern darum, dass ich gerne schreibe. Ich schreibe gerne und auch viel. Es kommt selten vor, dass ich kurze Texte schreibe, die auch ein Ende und einen Neopets-freundlichen Inhalt haben. Diese und auch Gems Geschichte zählen hierbei zu besagten Kurzgeschichten. 'Kurz?' werden einige fragen. Ja, das ist kurz, in meiner Sicht.
Jedenfalls geht es mir nur darum, eine Geschichte zu schreiben, weil ich die Zeit und Lust dazu habe. Und ich stelle sie nur auf diese PP, weil ich denke, dass es einige User gibt, die sich gern die Zeit mit lesen vertreiben. Gems Geschichte wurde auch weit öfter gelesen, als ich jemals gedacht hätte. Es bereitet mir Freude, wenn anderen meine Arbeit gefällt und sie dadurch vielleicht ein wenig vom häuslichen Stress oder von allgemeiner Langeweile abgelenkt werden.
Dies soll also nicht die Vorgeschichte meiner Sona sein, sondern nur ein 'möglicher Weg', wie es zu ihrem sonderbaren Aussehen kam. Der wahre Grund ist meine eigene kleine Geschichte, die nur mich etwas angeht und die ich nicht jedem auf die Nase binde.


Und weil ich absolut keinen Platz mehr auf dem Lookup habe (*schielt murrend zur Zeichenbegrenzung*) werde ich hier noch ein paar Dinge parken:

OMG, mein erster Contest und ich hab den dritten Platz geschafft 8D



Zweiter Colo-Contest und der zweite Platz, yay! =D


Custom-WiP:







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