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Hallo, guest! Willkommen. Ich bin Mantophasmatodeus. Sag das drei mal ganz schnell hintereinander =D. Weil Mantophasmatodeus (Ich LIEBE diesen Namen =D) ziemlich lang ist, kannst du mich auch Manto nennen. Alle machen das. Du könntest mich auch Deus nennen *grins* aber das tut nie einer. Wie schade. Das bin ich mit meinem Petpet Shiriki: ![]() Wie du sehen kannst bin ich ein Inselruki. Das wollte ich schon immer sein, obwohl es mir sehr schwer gefallen ist, den Pinsel schließlich zu benutzen. Ich war sehr gerne ein grüner Ruki. Trotzdem finde ich mein jetziges Aussehen toll, ich habe sogar noch meine grünen Fühler behalten. Auch wenn andere sagen, dass ich wie ein Mädchen aussehe, mir ist das egal. Du möchtest also etwas über mich erfahren? Dann bist du hier genau richtig.
Name: Mantophasmatdeus
Spitzname: Manto, Deus Geschlecht: Männlich Farbe: Inselig Bemalt: Am 24. Tag des Feierns. 1:36 NST Petpet: Shiriki der grefleckte Gruslen Mag: Reisen, Kämpfen, seine Freunde, HALB GEGESSENE BEEREN!!! Mag nicht: Slorgs, den Roten Neopets wird gerade gewartet Pteri Lieblingsfarbe: Grün Sammelt: Halb gegessene Beeren, Grüne Dinge Alter: 19 Geburtstag: 11. Tag des Essens Ich bin Lasts Lieblingspet (auch wenn sie die anderen auch sehr gerne mag) und von allen Pets, die sich noch auf ihren Accounts befinden, bin ich am längsten bei ihr. Ihr erstes Pet war eine Lupe, die nun auf einem anderen Account ist und ihr zweites Pet war madis, die Uni, die nun bei einer Freundin wohnt. Ich habe ihren Hauptaccount nie verlassen und es gibt auch keinen Grund, warum ich das jemals tun sollte. Wir sind eine sehr große Familie, auch wenn die meisten nicht wirklich untereinander verwandt sind. Viele sind irgendwie zu uns gekommen und dann einfach gelblieben. Auch wenn ich mich natürlich mit allen gut verstehe, habe ich doch ein paar besondere Freunde, doch dazu später. Vielleicht fragst du dich, wie ich zu meinem Aussehen gekommen bin? ^^' Nun, das war so: An Heiligabend im Jahr 7 hat Last mir endlich meinen heiß ersehnten Inselpinsel gekauft. Voller Begeisterung habe ich ihn gleich benutzt und mich von Kopf bis Fuß damit angemalt... nunja, eben von Kopf bis Fuß, die Fühler habe ich in der Aufregung ganz vergessen. Als es mir dann aufgefallen ist, war die Farbe auf dem Pinsel längst getrocknet und ich konnte es nicht mehr ändern. Aber eigentlich bin ich ganz froh darüber, denn so habe ich immer noch etwas von einem grünen Ruki an mir. Das blaue Band habe ich, nachdem sich jemand über die rosa Blume lustig gemacht hat, ausgetauscht, und die Ocarina habe ich genau wie den Dolch immer dabei. Shiriki liebt es, wenn ich ihm etwas vorspiele. Mein Name kommt übrigens von der Insektenordnung der Gladiatoren, die erst vor kurzem neu entdeckt wurde. Last mag Insekten, sie hat zu Hause sogar ein paar Totenkopfschaben. Auf dem Bild hier sind die große Umbra und ein paar der Kleinen zu sehen. Wenn sie nur etwas gröößer wären, könnte man sicher viel Spaß mit ihnen haben. ![]()
![]() Spezies: Gruslen Geschlecht: Männlich Farbe: Gefleckt Mag: Große Knochen zum Draufrumkauen Mag nicht: Schnee Alter: 10 Monate Petpetpet: Alberie die Zytsch ![]() Den kleinen Kerl habe ich von Last bekommen, damit ich mich nie einsam fühlen muss. Er ist ein großartiger und treuer Begleiter. Wenn er mit mir unterwegs ist, hat er vor nichts Angst, nur alleine mag er nicht gerne sein. Er liebt es an großen Knochen rumzukauen und jedes Mal, wenn ich beim Unterwasser-Fischen einen an Land ziehe, bekommt er ihn. Vor einiger Zeit hat Shiriki plötzlich so einen kleinen Käfer oder so nach Hause gebracht. Natürlich durfte er ihn behalten. Dann ist und aufgefallen, dass es ein Mädchen ist oô' Wir haben sie Alberie genannt.
Die meisten Bilder wurden gemalt, als ich noch ein grüner Ruki war. Sie sind vielleicht nicht so toll, aber es macht Last Spaß, zu zeichnen und ich mag sie :)
Um die Bilder in ihrer vollen Größe zu sehen, kopier einfach die Adressen aus den Kästen in die Adresszeile deines Browsers. Ich weiß nicht, ob es wirklich nötig ist, das zu sagen, aber wenn du eines dieser Bilder klaust, behauptest, du hättest es gemalt, es in die Kunst Gallerie oder zum Schönheitswettbewerb einschickst, werde ich anfangen zu weinen, zu Last rennen und dich melden. Vielleicht melde ich dich auch als erstes. Auf jeden Fall wirst du gemeldet und ich wäre ganz unglücklich, und das wollen wir doch nicht, oder? Mit dem Bild habe ich den zweiten Platz beim Schönheitswettbewerb gewonnen. Vielleicht besteht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen mir und dem Helden der Zeit, Link ^_~ ![]() - - - Das bin ich wie ich mit Laula Verstecken spiele. ![]() - - - Da schaue ich auf Meer hinaus. Wer Subway kennt, dem wird diese Liedzeile sicher etwas sagen. ![]() - - - Da treffe ich gerade Lasts echtes Haustier, Sally. Sie ist soooo klein, aber total niedlich. Ich glaube, sie hatte etwas Angst vor mir :( ![]() - - - Das Bild hat Last gemalt, weil sie so gerne ein Plüsch Ruki hätte. Zu schade, dass es die farbe noch gar nicht gibt, also bin ich ein Inselruki geworden. ![]() - - - Ich und Shiriki :) ![]() Sie machts aus diesem Grund auch keine Customs, es fehlt einfach die Zeit dazu. Zu schade ._. Wenn du diese Adoptables stiehlst, zum Schönheitswettbewerb etc. einsendest oder behauptest, du hättest sie gemacht, werde ich dich melden. Du darfst die Adoptables nicht verändern oder Lasts Namen und den Link hierher zurück entfernen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mantophasmatodeus ![]() Vyala
Ich sammle alle Dinge, die dieses besondere Grün haben, dieses Grün, dass ich auch hatte, als ich noch ein grüner Ruki war. Last hat mir extra eine Gallerie dafür gemacht =D Bis jetzt habeich ca. 46 Dinge gesammelt, aber es gibt so viele und die meisten davon sind unglaublich teuer.
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Dinge, die GENAU das richtige GRÜN haben und die mir noch fehlen: Green Paint Brush Green Sticky Hand Green Knight Sword Green Ruki Plushie Aisha Secrets Gummy Amoeba Radioactive Negg Runny Snot ... Eines Tages werde ich sie alle gesammelt haben. Eine weitere Leidenschaft von mir sind Halb Gegessene Beeren. Ich finde sie einfach toll und will mindestens 20 000 davon haben. Du denkst, das ist verrückt? Naja, vielleicht, aber das ist mir egal :D Bis jetzt habe ich immerhin fast 1400 Beeren gesammelt. Berry isst auch sehr gerne die Liebesbeeren und gibt mir dann den Rest. Ich denke, das erklärt auch dass Aussehen dieser Seite, oder? ![]() Zu guter letzt sammle ich noch ein paar andere Dinge, die ich einfach nur schön finde. Die sind auch in der Gallerie zu sehen, allerdings in der Abteilung Things I love. Da kommt einfach alles rein, das mir gefällt :) ![]() ![]() ![]()
Leise raschelten die Blätter unter Mantos Füßen, als er sich vorsichtig einen Weg durch das ewig dämmrige Dickicht des Geisterwaldes bahnte. Dicht hinter ihm folgte ein kleines Kougramädchen, Laula, natürlich. Er und sie waren schon oft hier gewesen, und wenn es auch etwas gruselig war, gehörte der Geisterwald doch zu ihren Lieblingsplätzen. Trotzdem vermieden sie es, unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Man konnte ja nie wissen, was sich alles in den Schatten verbarg. Selbst Shiriki wusste inzwischen, dass er hier etwas leiser als gewöhnlich sein musste. Während sich die drei langsam dem Spielefriedhof näherten, wurden ihre Schritte immer langsamer und ihre Bewegungen vorsichtiger. Laula schloss zu Manto auf und hielt sich dicht an seiner Seite, während dieser eine Hand auf den Dolch in seinem Gürtel legte. So weit waren sie noch nicht oft in den Wald vorgedrungen. Von allen Seiten ertönten leise, unheimliche Geräusche und Laula und sogar Manto zuckten mehr als einmal erschrocken zusammen. Immer weiter gingen sie, bis sich plötzlich vor ihnen das Dickicht teilte und den Blick auf eine große Lichtung voller alter, verwitterter Grabsteine freigab. Die drei blieben stehen. Gibt es hier wirklich Gespenster?" wisperte Laula. Manto zuckte mit den Schultern und spähte angespannt auf den Friedhof hinaus. Schauergeschichten hatte er schon viele gehört, aber ob sie wahr waren, konnte er nicht sagen. Er wollte Laula schon ein paar beruhigende Worte zuflüstern, als sich plötzlich winzige Krallen in seinen Panzer bohrten. Wie vom Blitz getroffen fuhr er herum und blickte direkt in ein paar ausdruckslose, graue Augen, die ihn gierig musterten. Ein ledriger Flügel schlug nach seinem Arm und kleine Krallen glitten am Panzer seines Oberkörpers ab. Von Panik ergriffen schlug er um sich und trat einen Schritt zurück, wobei er über Shiriki stolperte und ins Wanken geriet. Er versuchte, sich zu fangen, doch es gelang ihm nicht und er stürzte rückwärts über einen Grabstein. Im Fallen sah er, wie ein schwarzbrauner Schatten über ihn hinwegflog und sich gegen den Angreifer wandte. Dann stieß er mit dem Kopf gegen einen der Grabsteine und für ein paar Sekunden wurde ihm schwarz vor Augen. Der Gedanke an seine kleine Laula, die in Gefahr war, ließ ihn den Schwindel vergessen und er zog sich auf die Beine zurück. Hektisch tastete er nach dem Dolch, doch er musste aus dem Gürtel gerutscht sein. Entschlossen packte Manto einen Ast und schlug nach dem grauen Schemen, der um Laulas Kopf flatterte. Diese kauerte sich ängstlich auf dem Boden zusammen, während der Geist Mantos Schlägen mit Leichtigkeit auswich. Mit einem Mal stürzte die Gestalt sich auf Manto und krallte sich in der Umhängetasche fest, die an seiner Schulter hing. Dadurch abermals aus dem Gleichgewicht gebracht musste Manto den Ast loslassen und sich an einem Baum abstützen, um nicht erneu hinzufallen. Dieser kurze Moment reichte dem Schatten, etwas aus Mantos Tasche zu nehmen und mit seiner Beute auf den Wipfel eines nahestehenden Baumes zu flüchten. Misstrauisch blickte Manto dem Wesen hinterher und ließ den Baum auch nicht aus den Augen, während er langsam rückwärts zu Laula zurückging. Bist du verletzt?". Besorgt sah er sie an, doch sie schüttelte den Kopf. Was war das?". Ihre Stimme zitterte und sie schmiegte sich an Mantos Bein. Ich weiß es nicht." Suchend sah Manto sich nach Shiriki um. "Aber es hat mit ein paar von den Vorräten geklaut. Eine Liebesbeere, glaube ich. Wie seltsam." Er sah zu dem Baum zurück, in dem das Wesen verschwunden war. Shiriki?" Er rief nach seinem treuen Petpet und tatsächlich kam der Gruslen hinter einem Grabstein hervor, den Dolch in seinem Maul, aber noch ziemlich eingeschüchtert. Manto nahm ihm die Waffe ab und steckte sie wieder in seinen Gürtel, dann streichelte er Shiriki über den Kopf. Was immer es war, es sieht so aus, als hätte es bekommen, was es wollte und ist weg. Wir sollten unser Lager aufschlagen, solange es noch hell ist. Laula stimmte zu und nachdem sie einen geeigneten Platz für das Lager gefunden hatten, begannen sie Feuerholz zu sammeln und sich aus trockenem Laub weiche Lager zu bauen. Der Schrecken der unheimlichen Begegnung nahm immer mehr ab und als die Sonne untergegangen war saßen die beiden Pets und Shiriki wie immer gut gelaunt am Lagerfeuer und erzählten sich lustige Geschichten, bis sie schließlich schlafen gingen. Mitten in der Nacht wachte Laula von einem leisen Geräusch auf. Unsicher sah sie si.ch um. Manto schlief nach wie vor fest und plötzlich überkam sie eine riesige Angst. Leise und vorsichtig rückte sie ein Stück näher an ihn heran, dann erstarrte sie. Über ihren Freund gebeugt stand das Wesen vom Nachmittag, eine unheimliche, kaum merklich glühende Aura umgab es. Vor Schreck brachte sie keinen Ton heraus, doch sie rutschte auf dem Laub ab. Ruckartig hob das Wesen seinen Kopf und starrte sie an. Wie gelähmt blickte Laula zurück, während sie sich dafür schämte, dass sie Manto nicht helfen konnte. Sie wünschte sich, er würde aufwachen. Wenn das Ding ihm nur nichts angetan hatte! Die Sekunden schienen sich wie Stunden auszudehnen, während die beiden sich anstarrten und darauf warteten, dass der andere etwas tat. Schließlich hielt Laula es nicht mehr aus, sprang mit einem Satz auf das Wesen zu und schlug mit dem kräftigsten Pfotenhieb nach ihm, zu dem sie in der Lage war. Beinahe war sie überrascht, dass ihre Pfote nicht durch das vermeintliche Gespenst hindurchglitt, sondern es genau wie man es von jedem lebenden Wesen erwarten konnte, traf und gegen einen Baum schleuderte, an dessen Wurzel es regungslos liegenblieb. Von dem plötzliches Lärm war nun auch Manto aufgewacht, der sich aufrichtete und noch bevor er wusste, wie es ihm geschah, von Laula fast erdrückt wurde. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und Manto, wenn er auch den Grund für ihre Aufregung nicht kannte, nahm sie tröstend in den Arm. Nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder beruhigt und erzählte ihm, was passiert war. Manto sah zu dem kleinen Ding, das noch immer unter dem Baum lag und natürlich siegte die Neugier. Vorsichtig näherte er sich der Gestalt und als er schließlich ganz nah herangekommen war, konnte er erkennen, dass es sich bei dem Gespenst um ein kleines Korbat handelte. Aus der Nähe betrachtet war es gar nicht mehr so gruselig und Manto fragte sich, ob das kleine Pet wohl verletzt war. Immer noch auf der Hut nahm er es hoch und trug es zum Lager zurück. Shiriki und Laula beobachteten sein Handeln mit gemischten Gefühlen. Im Schein des Lagerfeuers konnten die drei dann jedoch zweifelsfrei erkennen, dass es sich keineswegs um ein Gespenst, sondern um ein Korbat, das die Farbe Geist hatte, handelte. Manto legte das Pet sachte auf seinem Lager ab und benetzte seine Stirn mit ein wenig Wasser. Langsam schlug das Korbat die Augen auf und blickte Manto und Laula verängstigt an. Schließlich ergriff Manto das Wort. Wer bist du?" Neugierig und immer noch misstrauisch musterte er das Korbat. M...mein Name ist Nachtgestalt", brachte das Pet grade so heraus. Warum hast du uns angegriffen?" Manto fühlte, wie sich Mitleid in ihm breit machte. Das Pet bot aber auch einen traurigen Anblick, wie es ängstlich und mit einem genickten Flügel vor ihnen lag. Ich wollte doch nur etwas zu Essen haben. Ich wollte euch nichts tun, wirklich." Das Pet war kurz davor, in Tränen auszubrechen. Manto und Laula tauschen verwunderte Blicke aus. Warum hast du uns nicht einfach gefragt?", wollte nun Laula wissen. Nachtgestalt sah sie mir großen Augen an. "Hier gibt doch niemand freiwillig etwas ab, hier überlebt nur der Stärkste. Und ich bin nicht stark. Manto und Laula hatten nun jegliche Angst vor dem Gespenst verloren. Manto setzte sich neben ihm auf sein Lager. Da wo wir herkommen, hilft man sich gegenseitig. Du musst keine Angst mehr vor uns haben. Du hast uns einen gewaltigen Schrecken eingejagt, weißt du? Schuldbewusst senkte Nachtgestalt den Kopf. Manto suchte einen Moment lang in seiner Tasche und brachte dann eine Blaue Bombeere zum Vorschein. Lächelnd reichte er sie Nachtgestalt, der sie Beere mit dankbarem Blick nahm und seine spitzen Vampirzähne darin versenkte. Auch Laula hatte sich inzwischen dazugesetzt und legte nun einen Flügel um Nachtgestalt, der sich ängstlich versteifte. Keine Sorge, Nachti." Sie lächelte ihm zu. "Vor uns brauchst du wirklich keine Angst zu haben. Wenn du willst, kannst du eine Weile bei uns bleiben." Sie brauchte sich nicht mit Manto abzusprechen, um zu wissen, dass er ihr zustimmen würde. Glücklich sah Nachtgestalt zwischen den beiden hin und her. Auch Shiriki schien Gefallen an dem neuen Freund gefunden zu haben, denn er legte sich direkt über seine kleinen Füßchen. Nachtgestalt verspeiste seine Beere, dann kuschelte er sich an Laula. Die Nacht war noch lange nicht vorbei und während der Mond weiter seine Bahn über dem unheimlichen Wald zog, schliefen drei Pets und ein Petpet friedlich im Licht des immer kleiner werdenden Lagerfeuers; Shiriki in Mantos Arm, Nachtgestalt sicher geborgen unter Laulas Flügel. ![]() Am nächsten Morgen wachte Nachtgestalt als erstes auf. Zuerst wusste er gar nicht, wo er sich befand. Er versuchte ängstlich unter Laulas Flügel hervorzukrabbeln, bis er sich wieder an den vergangenen Abend erinnerte. Erleichtert sank er zurück. Obwohl er sich kaum bewegt hatte, war Laula aufgewacht. Sie gähnte. Als sie ihre Flügel ausschüttelte und sich streckte, tapste Nachtgestalt ein paar Schritte zur Seite. Guten Morgen", sagte er leise. Laula drehte ihm den Kopf zu und lächelte. Hast du gut geschlafen?", erkundigte sie sich. Nachtgestalt nickte stumm. Heh... alles in Ordnung?" Besorgt musterte Laula den kleinen Korbat. Nachtgestalt nickte erneut. Er hatte einen dicken Kloß im Hals. Kaum konnte er glauben, dass er auf zwei so nette Pets getroffen war. Als er auch nach einer Weile noch keine Anstalten machte, zu antworten, zog Laula ihn mit einer Pfote zu sich heran. Nachtgestalt sträubte sich ängstlich und Laula ließ ihn wieder los. Er hat Angst vor mir', dachte sie betrübt. Nachtgestalt schien zu erraten, was in ihr vorging. Verlegen kratzte er mit seinem Fuß ein Loch in den Waldboden. Bitte sei mir nicht böse. Es tut mir leid, es ist nur..." Er stockte. Niedergeschlagen sah er sie an. Ist schon gut." Laula lächelte und tappte zu Manto hinüber. Nachtgestalt sah ihr hinterher. Bei Manto angekommen piekste sie ihn mit einer Kralle in die Seite. Er schrak hoch und sah sie böse an, fing dann aber an zu lachen. Guten Morgen, kleine Schwester. Er weckte Shiriki und rollte seine Decke zusammen. Dann machte er das Frühstück und auch Nachtgestalt gesellte sich wieder zu ihm und Laula. Sie aßen zuende und machten sich dann auf den Weg. Nach einer ganzen Weile bemerkte Nachtgestalt jedoch, dass sie immer tiefer in den Wald gingen. Er hielt inne. Verwundert drehten Manto und Laula sich zu ihm um. Was ist denn los?" erkundigte Laula sich. Nachtgestalt landete auf einem Ast. Es ist gefährlich dort, tief im Wald. Manto war erstaunt. Warum soll es denn da gefährlicher sein? Nachtgestalt zögerte. Die beiden konnten sehen, wie er sich seine Antwort sorgfältig überlegte. Schließlich begann er zu erzählen: Tief, ganz tief drinnen im Geisterwald lebt das Halloween-Rudel. Angeführt vom schrecklichen Marble, einem grausamen Halloween Lupe, beherrscht das Rudel den Wald und verbreitet Angst und Schrecken. Vor ungefähr sechs Jahren ist er hier aufgetaucht und hat mit einer Handvoll Pets das Zentrum des Waldes besetzt. Die meisten haben sich nicht darum gekümmert, der Geisterwald ist groß und man ist ihnen einfach aus dem Weg gegangen. Aus diesem Grund hat auch niemand bemerkt, dass sich immer mehr Halloween-Pets um Marble versammelt haben und er innerhalb von 3 Jahren seinen Einflussbereich um das Zehnfache vergrößert hat. Oder, falls es jemand bemerkt hat, kam er nie dazu, es jemandem zu erzählen. Vor drei Jahren haben dann die Übergriffe angefangen. Zuerst wurden nur ein paar einzelne Dörfer oder Siedlungen überfallen, aber bald wurde klar, dass Marble regelrecht eine Armee hatte und er riss die Herrschaft im Wald an sich. Seit dem ist man hier nirgends mehr sicher. Vom Herz des Waldes über dutzende Kilometer nach außen hin muss jeder ihm gehorchen, ihm dienen und wer sich wiedersetzt, wird getötet. Vor allem Fremde, denn Marble will nicht, dass der Rest der Welt etwas davon erfährt. Während er das erzählte, war Nachti immer leiser geworden. Er sah die beiden an. Ihr seht, es ist viel zu gefährlich für euch, weiterzugehen. Verschwindet von diesem Ort, solange ihr noch könnt. Manto und Laula tauschten verwunderte Blicke aus. Sie konnten nicht so ganz glauben, was Nachtgestalt ihnen da erzählte. Noch kein Wort davon war ihnen zu Ohren gekommen, nicht einmal Gerüchte gab es außerhalb des Geisterwaldes. Sicher, es wäre vernünftiger, umzukehren, aber in Manto war die Abenteuerlust erwacht. Bist du dir sicher, dass das nicht nur eine Gruselgeschichte ist? Ich finde, es klingt doch eher unwahrscheinlich. Er wollte Nachtgestalts Gefühle nicht verletzen, aber er musste sich vergewissern. Nachtgestalt sah ihn mit trübem Blick an. Ganz sicher. Manto zögerte. Er glaubte nicht, dass Nachtgestalt ihn belog, doch er wollte auch wissen, was hinter der Sache steckte. Schließlich machte er einen Vorschlag. Ich denke, wir können noch eine Weile weitergehen. Wenn uns etwas auffällt, das gefährlich erscheint, können wir ja einfach umkehren. Laula? Laula nickte, auch wenn sie kein gutes Gefühl dabei hatte. Nachtgestalt sah zwischen den beiden hin und her. Er war verzweifelt, er wusste nicht, wie er ihnen erklären sollte, wie gefährlich es war, weiterzugehen. Als die beiden schließlich ihren Weg fortsetzten, hob er sich mit einem leisen Seufzer wieder in die Luft und folgte ihnen. Wie kommt es eigentlich, dass du ganz alleine hier draußen bist? Wo sind denn deine Freunde und deine Familie? Nachtgestalt schwieg eine Weile, doch Manto wartete geduldig auf seine Antwort. Als Nachtgestalt schließlich das Wort ergriff, war seine Stimme kaum lauter als ein Flüstern. Meine Familie ist tot. Er starrte in die Flammen während Manto und Laula sich erschrocken ansahen. Ein paar Minuten lang herrschte Schweigen auf der Lichtung, keiner wusste, was er nun sagen sollte. Bis Nachtgestalt plötzlich eine dicke Träne über die Backe kullerte. Laula näherte sich ihm und legte vorsichtig eine Pfote um seine Schulter, bereit, sie sofort wieder zurückzuziehen, falls Nachtgestalt sich unwohl fühlen würde. Doch der kleine Korbat schien es nicht einmal zu bemerken. Schweigend zog sie ihn an sich, wobei sie spürte, wie sein kleiner Körper zitterte. Hilflos sah sie Manto an, doch auch er hatte keine Ahnung, was er nun tun sollte. Auf einmal fing Nachtgestalt an zu erzählen: Bis vor vier Jahren lebten wir hier friedlich und glücklich... wir, das waren meine Eltern und mein Zwillingsbruder Zeero. Wir hatten alles was wir brauchten und waren fröhlich. Gerüchte und Geschichten über Marbles Schreckensherrschaft im Herzen des Waldes drangen kaum bis zu uns vor und wir kümmerten uns nicht weiter darum. Es war ja alles soweit weg. Bis eines Tages... wenn unsere Eltern Nahrung sammeln gingen, warteten Zeero und ich immer zu Hause bis sie wiederkamen. Eines Tages kamen sie nicht zurück. Wir haben gewartet und gewartet, einen Tag und eine Nacht lang und dann hat Zeero sich auf die Suche gemacht, während ich zu Hause warten sollte, falls sie doch zurückkommen würden. Auch er ist nie wieder aufgetaucht. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Noch nie in meinem ganzen Leben war ich alleine gewesen. Ich habe zwei oder drei Wochen gewartet, ich weiß nicht mehr, wie lange. Irgendwann konnte ich nicht länger dort bleiben. Ich wollte sie suchen, aber schon nach zwei Tagen hatte ich hoffnungslos die Orientierung verloren. Ich irrte durch den Wald, froh darüber, dass ich wenigstens wusste, welche Früchte man essen konnte. Ich bin Tagelang keinem einzigen Pet begegnet. Und als ich dann Pets begegnet bin, hat das meine Lage nur verschlimmert. Es war ein Spähtrupp des Halloween-Rudels. Als mir das klar wurde, versuchte ich noch zu entkommen, aber sie schlugen mich nieder und nahmen mich mit. Stunden später kam ich in Marbles Lager wieder zu mir. Sie hatten mich an einen Baum gefesselt, so dass ich mich kaum bewegen konnte. Ich spürte, wie Blut von meinem Kopf tropfte und Verzweiflung überkam mich. Mir wurde klar, dass das nun mein Ende war. Diese Monster hatten mit Sicherheit auch meine Familie getötet. Halb bewusstlos wartete ich ab, was geschehen würde. Eine ganze Weile lang passierte gar nichts, doch dann stand mit einem Mal Marble selbst vor mir. Obwohl ich ihn nie zuvor gesehen hatte, war mir sofort klar, dass er es sein musste. Er war größer als jedes andere Pet, das ich zuvor gesehen hatte und seine Zähne und Klauen hätten gereicht, um einen Baum zu zerfetzen. Er kam auf mich zu und ich schloss meine Augen, jeden Moment einen tödlichen Prankenhieb erwartend. Doch er kam nicht. Stattdessen spürte ich einen kalten Luftzug. Verwundert öffnete ich die Augen wieder. Marble hielt einen graugrün schimmernden Pinsel in seiner Hand und bedeutete zweien seiner Leute, mich loszubinden. Sie lösten die Stricke und hielten mich zwischen sich, denn inzwischen war ich zu schwach, noch alleine stehen zu können. Panik ergriff mich, als der Werlupe mit dem Pinsel auf mich zukam. Ich versuchte, mich zu befreien, doch alles, was ich damit erreichte, war, dass ich mir die Flügel zerriss. Als der Pinsel meine Haut berührte, brannte er zuerst wie Feuer, doch dann breitete sich eine eisige Kälte in mir aus. Wo der Pinsel mich berührt hatte, fühlte ich nichts mehr, und als ich schließlich von Kopf bis Fuß bemalt war, spürte ich, wie sich ein kalter Ring um mein Herz legte. Die beiden Wachen ließen mich los und ich sank zu Boden, während ich merkte, wie ich meine Erinnerungen an mein Leben verlor. Ich wollte mich an sie klammern, doch in dem gleichen Maße, wie sie verloren gingen, wuchs in mir eine Gleichgültigkeit, die mich schließlich vollkommen erfüllte. Ich nahm weder das Gelächter Marbles und seiner Gefährten noch die Kälte des Bodes war, während ich da lag und irgendwann ließen sie mich alleine. Eine Stimme sagte mir, dass ich fliehen könne, aber es war mir egal. Ich blieb dort liegen bis schließlich eine Kau, ebenfalls ein Geisterpet, zu mir kam und mich sanft anstieß. Sie sagte mir, ich solle mich an ihr festhalten und so brachte sie mich in einen Teil des Lagers, in dem es von Geisterpets nur so wimmelte. Sie erklärte mir, dass sie alle die Sklaven des Halloween-Rudels waren und dass Marble die Geisterpinsel benutzte, um ihren Willen zu brechen. Ich sah mich um und entdeckte überall rote, verlorene Augenpaare, die ohne Hoffnung ins Leere starrten. Auch ich fühlte mich hoffnungslos. Die Kau stellte sich mir als Gabrielle vor und nahm mich mit auf ihr Lager. Dort legte sie sich hin und wies mich an, es ihr gleichzutun. Ich solle mich ausruhen, denn auch wenn mein Körper die Erschöpfung nicht spürte, brauchte er doch die Erholung. Auch das war mir egal und so fiel ich bald neben ihr in einen unruhigen Schlaf. Auch in den nächsten Tagen kümmerte Gabrielle si.ch um mich, gab mir immer wieder von ihrer Milch zu trinken, damit ich wieder zu Kräften kam. Der Schlag auf den Kopf hatte mich wohl ganz schön mitgenommen, denn es verging fast eine Woche, ehe ich wieder fliegen konnte. Dann jedoch musste ich auch anfangen für das Rudel zu arbeiten. Wir, also die Geisterpets, mussten Holz holen, Nahrung herbeischaffen, das Lager sauberhalten und alle anderen Dinge, die man nicht gerne selber erledigt. Wer seine Arbeit nicht ordnungsgemäß verrichtete, wurde hart bestraft und so manchen meiner Kameraden sah ich nie wieder. Ich weiß nicht, wie lange das so ging, es müssen ungefähr 18 Monate gewesen sein. Doch eines Tages veränderte sich alles. Gabrielle sorgte schon seit langer Zeit für uns, sie kümmerte si.ch um die Verletzten und um die neuen und versuchte, unsere Verzweiflung zu lindern. Das muss Marble aufgefallen sein, denn eines Tages ließ er sie zu sich rufen. Als sie an mir vorbeikam sah ich in ihrem Blick, dass es ein Abschied für immer werden würde. Weinend verkroch ich mich in eine Ecke. Stunden später sah ich einige der Wachen, nicht weit vom Lager entfernt eine Grube ausheben. Mit einem Mal spürte ich den Schmerz wieder, den ich nicht mehr gespürt hatte, seit ich zum Geist geworden war. Alleine zu sein. Mit dem Schmerz kamen auch die Erinnerungen zurück, an meine Eltern und an Zeero. Es war mir nicht mehr egal, was mit meinen Freunden passiert war. Endlich konnte ich mich dazu entschließen, einen Fluchtversuch zu wagen, denn nun hatte ich nichts mehr zu verlieren. Am nächsten Tag gehörte ich zu der Arbeitsgruppe, die im Wald Holz holen musste. Die Wachen, an den dumpfen Gehorsam ihrer Schützlinge gewohnt, waren nicht sehr aufmerksam und so gelang es mir, mich unbemerkt davonzuschleichen. Tag und Nacht floh ich, soweit meine kleinen Flügel mich trugen. Ich hatte nur das eine Ziel im Kopf den Waldrand zu erreichen und Hilfe für meine Freunde zu holen. Doch als ich endlich am Waldrand angekommen war, wurde ich von allen ausgelacht, die ich um Hilfe anflehte. Keiner glaubte mir meine Geschichte und nach zahllosen vergeblichen Versuchen musste ich mich wieder in den Wald zurückziehen. Seitdem versuche ich in diesem unwirtlichen Gebiet zu überleben und dem Halloween-Rudel aus dem Weg zu gehen. Ich komme mir vor, wie ein Verräter, aber ich weiß nicht, was ich tun kann. Nachdem Nachtgestalt geendet hatte, herrschte Stille. Das Feuer war fast gänzlich heruntergebrannt, denn niemand hatte darauf geachtet, neues Holz draufzulegen. Laulas Pfoten waren nass von Nachtgestalts Tränen und auch auf ihren Wangen schimmerte es. Schließlich legte Manto noch ein paar Scheite ins Feuer, sah Laula und Nachtgestalt an, schwieg jedoch. Laula hatte den schluchzenden Korbat mit ihren Flügeln eingehüllt. Wir werden dir helfen", flüsterte sie leise. Manto nickte. Wir müssen ihnen helfen, das ist klar. Aber vermutlich wird man uns auch nicht mehr Glauben schenken als dir, Nachti. Er sah den kleinen Korbat nachdenklich an. Also müssen wir irgendwie Beweise herschaffen. Ein Foto oder so. Er griff in seine Tasche, wo seine Kamera lag, die er jedoch relativ selten benutzte. Nachtgestalt wurde bleich. Bitte nicht. Ich will nicht, dass ihr euch in Gefahr begebt. Sie würden euch auch kriegen. Manto versuchte ihn zu beruhigen. Wir werden schon auf uns aufpassen. Nur irgendeinen Beweis müssen wir finden, den bringen wir dann direkt ins Hauptquartier der Verteidiger von Neopia und dann werde sie deinen Freunden helfen. Und du musst auch nicht mitkommen. Warte einfach hier, bis wir zurückkommen. Nachtgestalt schüttelte entschieden den Kopf. Er würde nicht zulassen, dass seine beiden neuen Freunde sich alleine in so große Gefahr begaben. Ich komme mit euch... ich denke, ich werde den Weg wiederfinden. Laula strich ihm sanft mit einer Pfote über die Ohren. Du bist mutig, Nachti. Nachtgestalt schüttelte den Kopf. Ich habe nur zu viel Angst, alleine hierzubleiben", sagte er leise. Nachdem sie das Feuer gelöscht und ihre Sachen gepackt hatten, machten die Vier sich wieder auf den Weg ins Waldsinnere. Nachtgestalt flog die meiste Zeit voraus und wies ihnen den Weg. Gegen Nachmittag wurde Nachtgestalt langsamer. Wir sind fast da. Vor ein paar Metern haben wir die Grenze zum äußeren Lagerbereich überschritten. Nun heißt es absolut leise sein. Er flüsterte nur. Laula und Manto nickten und bahnten sich vorsichtig einen Weg durch das Gebüsch. Eine Weile wanderten sie so lautlos und schweigend durch den Wald, bis sie plötzlich Stimmen vernahmen. Sie blieben stehen. Wir müssen ganz in der Nähe sein. Manto fischte die Kamera aus seiner Tasche. Er sah die beiden an. Am besten, ich gehe alleine näher heran und versuche, ein Foto zu machen. Falls irgendetwas passiert haut ihr ab, verstanden? Er sah sie ernst an. Als er merkte, dass Laula ihm widersprechen wollte, fiel er ihr ins Wort. Das wird dann die einzige Chance sein, die Verteidiger von Neopia noch zu erreichen. Es nützt nichts, wenn sie uns alle fangen. Schweren Herzens stimmte Laula ihm zu. Pass bloß auf dich auf." Manto nickte und machte sich dann auf den Weg. Die beiden Pets und Shiriki sahen ihm hinterher, während er im Unterholz verschwand. Eine ganze Weile warteten sie mit klopfenden Herzen, doch dann hörten sie auf einmal Lärm aus der Richtung des Lagers. Nein! Da muss etwas schiefgegangen sein. Manto! Nachtgestalt hielt Laula zurück, die zum Lager rennen wollte. Nein. Verzweifelt sah er sie an. Wir müssen Hilfe holen. Laula schüttelte den kopf und riss sich los. Er braucht aber jetzt Hilfe. Ich kann doch nicht zulassen, dass sie ihn zu einem Geist machen. Sie stürmte los und Nachti sah ihr hinterher. Einen Moment lang überlegte er, doch dann flog er in die andere Richtung davon. Er würde sich nicht nocheinmal von ihnen fangen lassen. Zurück blieb Shiriki der, auf einmal ganz alleine, seinen Kopf auf die Pfoten legte und niedergeschlagen wartete, dass seine Freunde zurückkamen. Laula wartete, bis die Nacht hereingebrochen war. Sie hatte den ganzen Nachmittag das Lager beobachtet und festgestellt, dass die Halloween Pets Manto in einem Käfig gefangenhielten, der ziemlich am Rand des Lagers stand. Sie hatte einen verrückten Plan gefasst. Immerhin war sie auch ein Halloween Pet und so beschloß sie, wenn es erst dunkel genug war, einfach in das Lager zu gehen und zu versuchen, ihren Freund zu befreien. Als sie glaubte, dass es dunkel genug war, schlich sie sich näher heran, bemüht, jeglichem Lichtkegel fernzubleiben. Nach ein paar Minuten hatte sie den Käfig erreicht. Manto lag in einer Ecke, seine Augen waren geschlossen und seine Arme und Beine gefesselt. Voller Angst näherte Laula sich ihm. Manto? Er öffnete die Augen. Zuerst erkannte er sie nicht und Laula erschrak, als sie sah, dass er verletzt war. Dann jedoch hellte sich sein Gesicht auf. Laula. Wie kommst du hierher. Bist du denn verrückt? Er sah si.ch um. Und wo ist Nachtgestalt? Der ist abgehaun. Vorsichtig berührte sie Mantos Schulter, in der ein tiefer Schnitt war. Er zuckte zusammen. Wir müssen hier weg." Manto nickte. Dann deutete er auf das Schloss, das den Käfig verschloss. Der Schlüssel hängt dort drüben an dem Pfosten. Er deutete in die Richtung. Sei vorsichtig. Leise schlich Laula zu dem Pfosten. Um ihn zu erreichen, musste sie ein Stück aus dem Schatten heraustreten. Erleichtert atmete sie auf, als sie endlich den Schlüssel in ihren Pfoten hielt. Nur noch den Rückweg', dachte sie sich. Sie sah zu den Lagerfeuern, um die viele Pets herumsaßen und hoffte, dass sie sie nicht bemerken würden. Und tatsächlich, auch den Rückweg schaffte sie, ohne gesehen zu werden. Sie steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn lautlos herum. Manto war inzwischen zur Tür gekrochen und sie durchtrennte mit ihren scharfen Klauen die Stricke und half ihm, aus dem Käfig zu klettern. So leise wie möglich schlichen sie davon, doch sie waren kaum bis ans Ende des Lagers gekommen, als Mantos Verschwinden auch schon bemerkt wurde. Lauf!", rief er Laula zu. Die beiden rannten Seite an Seite durch den Wald, doch die Stimmen ihrer Verfolger kamen immer näher. Manto wurde immer langsamer, seine Verletzungen schmerzten und er war erschöpft. Schließlich blieb er an einer Wurzel hängen und stürzte. Als er versuchte auszustehen, stellte er fest, dass es sich den Köchel verstaucht hatte. Lauf weiter, Laula. Doch sie schüttelte den Kopf. Ich lass dich nicht allein. Ängstlich schmiegte sie sich an ihn, während sie darauf warteten, dass die Verfolger sie einholten. Wenigstens ist Nachti in Sicherheit", flüsterte Laula, als sie an den kleinen Korbat dachte. Nur Sekunden vergingen, bis ein riesiger Halloween-Lupe zwischen den Bäumen erschien. Mit rotglühenden Augen musterte er die beiden Pets. Laula begann, zu zittern und Manto legte einen Arm um sie. Ein Fluchtversuch... was für eine dumme Idee. Es hätte euch doch wohl klar sein müssen, dass ihr nicht weit kommt. Die Pets, die hinter ihm aus dem Schatten getreten waren, lachten hämisch. Marbles Blick fiel auf Laula. Sieh an, ein Halloweenpet. Zu dumm, du hättest dazugehören können. Aber so wirst auch du sterben. Auf einen Wink Marbles traten zwei seiner Kameraden vor. Manto zog seinen Dolch. Er war entschlossen, bis zum letzten zu kämpfen. Mutig, mutig. Marble musterte den Ruki. Dann rief er seine beiden Wachen zurück. Mal sehen, ob du mit mir fertig wirst. Er sprang auf Manto zu und Laula schloss ängstlich die Augen. Doch er kam nicht bei Manto an, sein Sprung wurde von einem Moehog in der Uniform der Verteidiger von Neopia aufgehalten. Mit einem mal stürmten 10, 20 bewaffnete Pets aus dem Wald und umzingelten die Halloweenpets. Marble griff das Moehog an, doch er hatte keine Chance. Nur ein paar Minuten später lag er besiegt auf dem Boden und wurde von einigen der Verteidiger eingesammelt. Das Moehog drehte sich zu Manto und Laula um. Wenn ich mich vorstellen darf: Mein Name ist Judge Hog. Ich bin der Anführer der Verteidiger von Neopia. Noch bevor die beiden etwas erwidern konnten, flatterte ein kleines Korbat auf Laula zu und umarmte sie. Ich bin ja so froh, dass euch nichts passiert ist. Nachtgestalt weinte vor Freude und Laula drückte ihn an sich. Judge Hog lächelte. Vor ein paar Stunden ist der kleine Kerl uns völlig aufgelöst über den Weg geflattert. Wir waren schon seit Tagen auf der Suche nach dem Lager dieser Bande, aber er hat uns direkt hingeführt. In der Zwischenzeit hatten die übrigen Verteidiger den Rest der Pets festgenommen und ein Teil von ihnen war zum Lager vorgedrungen, um auch die übrigen Mitglieder des Halloween-Rudels zu holen und die Gesiterpets zu befreien. Manto stand vorsichtig auf dreien seiner Beine auf und bedankte sich mit Laula bei Judge Hog für ihre Rettung. Auf einmal sprang ihn etwas flauschiges von hinten an. Er fiel wieder zu Boden und wurde so stürmisch wie noch nie zuvor von Shiriki begrüßt, der endlich seine Freunde wiedergefunden hatte. Den Rest des Abends saßen die Vier mit den Verteidigern von Neopia um ein Lagerfeuer und hörten sich spannende Geschichten von ihren Einsätzen an, bis sie schließlich alle schlafen gingen. Ihr müsst wirklich gehen? Die beiden nickten. Auch ihnen fiel der Abschied nicht leicht. Laula umarmte den Korbat und Manto strich ihm über den Kopf. In ihren Augen schimmerte es feucht. Pass gut auf dich auf, Kleiner. Nachtgestalt nickte. Dann drehten Manto und Laula si.ch um und gingen langsam davon, während Nachtgestalt an seinem Ast hängenblieb und sich wieder einmal schrecklich verlassen vorkam. Weit waren die beiden Pets nicht gekommen, als Laula plötzlich stehenblieb. Ich kann ihn nicht einfach hierlassen. Manto sah zurück. Aber er gehört hierher. Seine Stimme verriet jedoch, dass auch er unglücklich darüber war. Wieso? Er hat hier weder Familie noch Freunde. Er kann doch genausogut mit uns mitkommen. Du weißt, dass Lasti nie etwas dagegen hätte. Manto nickte langsam. Dann lächelte er Laula zu. Du hast Recht. Gehen wir ihn holen. Als sie zu dem Baum kamen, hing Nachtgestalt noch immer dort und weinte. Er bemerkte sie nicht und Manto schlich sich an ihn heran und kitzelte ihn am Schweif, so dass er das Gleichgewicht verlor und hinunterplumpste, wo Laula ihn auffing. Nachti sah von einem zum andern und wischte sich die Tränen ab. Möchtest du mit uns mitkommen?", fragte Laula ihn. Nachtgestalt nickte. Ihr würdet mich wirklich mitnehmen? Natürlich. Wir sind doch Freunde, oder?" Manto lächelte. Nachtgestalt sah die beiden an. Endlich hatte er Freunde gefunden. Als ob Laula seine Gedanken erraten hätte, fügte sie hinzu: Dan wirst du nie wieder alleine sein. Du wirst schon sehen, es ist schön bei uns. Sie setzte den Korbat auf ihren Rücken und wieder machten sie sich auf den Weg, den Geisterwald hinter sich zu lassen, diesmal aber waren sie alle glücklich darüber. ![]() ![]() 21.1.06 : Teil 2 und 3 der Geschichte sind da. *schnief* Taschentuch bereithalten ;) 15.1.06 : Ich habe eine neue Serie Adoptables hinzugefügt. Es sind leider erst 10 Stück, aber die Dinger dauern echt ewig -_- 8.1.06 : Da oben war zu wenig Platz, also hab ich die Links an die Seite gepackt =D Außerdem habe ich angefangen, die Seite ins Englische zu übersetzen, weil ich mich damit beim Seitenhighlight anmelden will. |
![]() Zuletzt Aktualisiert: 22.1.06 Die meisten Aufrufe an einem Tag: 40 XD
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