Finstere Nacht umgibt Shenkuu, du willst eigentlich nur eins..raus aus dem Bambusdickicht und eine Gaststätte ausfindig zu machen um dort die Nacht zu verbringen.
Als du ein Rascheln hörst bleibst du stehen, dann vernimmst du ein schwaches leuchten. Neugierig folgst du dem Licht und erschrickst als du plötzlich jemanden erblickst dessen Körper schlangenförmig ausläuft
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einen Naga.
Er hat eine Fee in seiner Hand und blickt diese zornig an.
"Wegen euch bin ich dazu gezwungen hier zu leben!", zischt das Wesen.
Vor Schreck taumelst du nach hinten und stößt an den Bambus, das Rascheln lenkt die Aufmerksamkeit des Nagas auf dich, die leuchtend gelben Augen scheinen dich zu durchdringen und schnüren dir den Atem ab.
„Was willst du hier? Antworte!", fragt das Schlangenwesen böse. Die Fee in dessen Hand zappelt und schreit, schließlich gelingt ihr es den von dir Abgelenkten zu beißen. Vor Schreck lässt er die Fee los und sie entkommt.
Schnell dreht sich der Naga zu dir und kneift die Augen zusammen. „Duuu… wegen dir ist sie entkommen. Was fällt dir überhaupt ein mich zu stören?!"
Er ist außer sich vor Zorn, bewegt sich auf dich zu und packt dich am Arm.
Aus lauter Angst kannst du kein Wort heraus bringen, doch macht ihn dies nur noch wütender der Griff um deinen Arm verfestigt sich.
Schließlich schaffst du es doch etwas herauszubringen: „Ich..ich hab mich hier verlaufen und will nur nach Shenkuu zurück…"
Die Hand deines Gegenübers lockert sich etwas, doch dann wirst du mitgezogen.
In einer Höhle stoppt der Naga, sie wird von Feuer-Motums erhellt.
„Setz dich!", meint er knapp und schlängelt weg.
Du setzt dich, aus Angst bist du wie gelähmt und fühlst dich nicht in der Lage wegzurennen.
Nach wenigen Minuten kommt das Schlangenwesen zurück und gibt dir ein paar Chokatos.
„Iss! In dieser Dunkelheit wirst du nicht nach Shenkuu zurückfinden." Der Naga macht es sich bequem. Zögernd nimmst du eine Chokato und isst sie.
Er ergreift das Wort: „Sag wie heisst du?"
Dieser Naga scheint nicht allzu feindlich zu sein und deine Angst nimmt ab.
„guest", sagst du, nach kurzem zögern, mit vollem Mund.
„Aha guest also… Ich heiße Amodyn."
Endlich kennst du den Namen des Nagas..Amodyn.
Einige Fragen werfen sich auf, warum hat Amodyn die Fee gefangen? Und warum sind sie daran schuld dass er hier ist? Die Fragen plagen dich und schließlich stellst du sie.
Amodyn lächelt bitter, aber er ist bereit dir seine Geschichte zu erzählen.
„Vor einiger Zeit lebte ich noch in der Nähe der Darigan-Zitadelle, ich war ein getreuer Diener des Lords.
Doch hegte ich auch Pläne um den Lord von seinem hohen Ross zu stoßen und diesen dann einzunehmen. In meinem Unterschlupf heckte ich Pläne aus und beschloss sie bald in die Tat umzusetzen.
Manchmal verlangte der Lord nach Feen, wahrscheinlich wollte er mit ihnen seine Macht vergrößern. Ich denke du weißt was Feen für Mächte haben…
Du nickst daraufhin.
„Gut! Einmal war es zu spät um die Fee, die ich gefangen hatte, noch abzuliefern deswegen beschloss ich sie erstmal mit zu mir zu nehmen… Wie sich herausstellte war dies ein fataler Fehler."
Amodyns Gesicht verfinsterte sich.
„Feen sind sehr geschwätzige Wesen… egal in welcher Situation.
Nun wie dem auch sei… die Fee verriet mich an Lord Darigan in der Hoffnung ungeschoren davon zukommen, sie hatte meine Pläne gesehen und mich verpfiffen.
Der Lord ließ mich sofort von seinen Wachen holen undließ mich erstmal in den Kerker sperren. Viele Wochen verbrachte ich dort."
Ein bitteres Lachen ging von dem Naga aus.
„Sogar die Gefangenen hassten mich, in dem Falle, weil ich für sie zu den anderen zählte und nicht zu ihnen.
Schließlich holte mich der Lord aus dem Kerker um sein Urteil zu verkünden. Er meinte ich hätte ihm lange treu gedient und er wolle etwas Milde walten lassen."
Eine Lange Pause begann und Amodyn schaute nach draußen in das Dickicht aus Bambus.
„Er schickte mich ins Exil… Ich sollte mich nie wieder blicken lassen.
Doch eine neue Bleibe zu finden wenn man nur als Darigans Anhänger gesehen wird ist schwierig.
Schließlich wählte ich Shenkuu, da dieser Ort viele Berge hat und auch Höhlen in denen ich mich verstecken kann… schließlich werde ich überall verachtet.
Doch eines Tages werde ich nach Darigan zurückkehren und die Macht an mich nehmen."
Er beendete seine Geschichte. Seine Augen funkeln vor Zorn aber auch vor Schmerz.
Es muss hart sein nirgends leben zu können, denkst du während du das letzte Stück einer Chokato isst, aber es ist auch nicht richtig seinen Herrn zu hintergehen.
„Doch bevor ich dorthin zurückkehre werde ich weiterhin an meinen Plänen arbeiten."
Entschlossen erhebt sich der Naga.
Dein Seufzen erfüllt die Höhle und Amodyn schaut dich an.
Du erklärst ihm das es sein Ansehen auch nicht steigere wenn er die Macht über Darigan an sich reißen würde. Er wird dann immer noch überall gefürchtet und seine Freunde würde er dort nicht wieder bekommen da sie ihm dann als Lakaien dienen würden.
Amodyn sinkt zusammen, sein Blick ist leer. „Du hast recht es bringt doch alles nichts…", seufzt Amodyn. "Ich kann genau so gut meine Pläne aufgeben, Freunde und alles was ich hatte hab ich verloren und das nur durch einen Fehler."
Die Traurigkeit von Amodyn erfasst dich, sodass du ihm anbietest sein Freund zu werden wenn er seine Pläne aufgibt und auch die Feen in Ruhe lässt.
Auf dein Angebot hin erhellt sich das Gesicht von Amodyn.
„Aber um dein Freund zu werden möchte ich noch gerne mehr über dich erfahren.", sagst du.
Er nickt und erzählt dir etwas über sich:
Amodyn mag:
-schwarz-
-lila-
-giftgrün-
-Chokatos-
-seinen lila Cybunny-Schlafanzug-
-Sonnenuntergänge und die darauf folgende Dunkelheit
-Tee-
Amodyn mag nicht:
-Lord Darigan-
-pink-
-sein Exilleben-
-Getier das seine Nahrung wegfuttert-
-Feen-
Als er seinen Schlafanzug erwähnt musst du versehentlich lachen.
„Warum lachst du, guest? Es ist eigentlich ein kleines Geheimnis."
Er zwinkert. „Aber da du mein Freund werden willst erzähl ich dir dies."
„Amodyn?", du schaust ihn an. „Wirst du die Feen auf immer hassen?"
Er schaut dich verwirrt an.
„Vielleicht…", meint er nur knapp und zuckt mit den Schultern.
du atmest tief ein... und denkst dass an seiner momentanen Einstellung noch nichts zu ändern ist.
Amodyn erhebt sich und schlängelt auf dich zu.
„Es ist spät ich gehe schlafen." Er zeigt auf eine Ecke die mit Bambus und Blättern bereitet ist.
„Dort kannst du schlafen, ich hoffe das reicht."
Er bewegt sich an dir vorbei.
„Gute Nacht." ,meint er und verschwindet in die Dunkelheit der Höhle.
Du machst es dir bequem und schläfst schnell ein.
Am nächsten Tag weckt dich der Geruch von grünem Tee der aus einer hinteren Ecke der Höhle kommt. Du folgst dem Geruch und siehst Amodyn mit einer Tasse Tee in seiner Hand und… in seinem Cybunny-Schlafanzug.
„Guten Morgen.", sagst du vorsichtig, mit einem verschmitzten Lächeln.
„Morgen!", murmelt er noch etwas verschlafen und nippt an seinem Tee.
Er gibt dir ebenfalls eine Tasse und verschwindet kurz, dann erscheint er wieder… ohne den Schlafanzug und so wie du ihn am Vorabend kennen gelernt hattest.
„Es wird Zeit das du gehst.", meint er. Du nickst.
„Aber komm mich bitte wieder besuchen.", sagt Amodyn.
Du gehst aus der Höhle hinaus, Amodyn begleitet dich noch ein Stück und zeigt dir die Richtung in die du gehen musst.
Vielleicht sollte man mehr Leute auf ihn und seine Geschichte Aufmerksam machen so dass er schnell mehr Freunde findet und einen anderen Weg einschlägt.
Wenn du dies möchtest verlink ihn doch mit diesem Icon:
oder du gibst Amodyn direkt ein Zuhause sodass er nicht mehr allein ist, mit diesem Adoptie:
!!WICHTIG!!
Gib diese Grafik nicht als deine aus oder entferne den Link. Wer dies tun sollte und ich es bemerke muss mit den KONSEQUENZEN rechnen!
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