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Nun viel Spaß beim Lesen!
Fanfiction = Geschichte von Fans geschrieben!
Ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ob Fortsetzung einer Digimonstaffel, oder einer völlig neuen Staffel!
Wenn ihr wollt, kann ich in euer Kästchen dann auch ein Bild von euch reinstellen! ^^
Schickt das ganze an lanaschenn per NM!
Episode 1Ich war nur auf dem Weg nach Hause gewesen. Doch dass an diesem Tag nur mehr als eine Zugfahrt stattfinden würde wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.Ich stieg in den Zug ein. Die Menschen drängelten sich an mir vorbei und der Zug begann sich langsam zu füllen. Glücklicherweise hatte ich einen Platz erwischt. Ich packte mein Handy aus und schrieb meiner Mama eine SMS, dass ich in drei Stunden da sein würde. So lange dauerte die Fahrt. Langsam aber sicher begann der Zug zu beschleunigen. Die Landschaft flog an mir vorbei und ich versuchte so viel wie möglich zu erkennen, doch da waren wir auch schon am nächsten Bahnhof angekommen. Die Türen öffneten sich und die Fahrgäste stürmten hinein und hinaus, doch eine gewisse Person fiel mir auf. Ein Junge, etwas in meinem Alter und mit langen schwarzen Haaren, hatte keine Eile. Er wartete bis alle eingestiegen waren, dann kam er nach. Er hielt sich an einer Stange fest, die am Zuginneren montiert war, und starrte auf den Boden. Neben mir war noch ein Platz frei, also sah ich ihn an und hoffte er würde aufsehen. Dann könnte ich ihn fragen, ohne aufzufallen. Doch er tat es nicht. Und ich starrte ihn weiter an, während die Landschaft an uns vorbeiglitt. Ich sah wieder aus dem Fenster. Nicht das mich die Leute auf einmal für komisch hielten. Ein Baum. Ein Busch. Noch ein Baum. Seufzend sah ich wieder vom Fenster weg und auf meine Tasche, die auf meinen Händen lag. Ich hätte mein Handy herausholen und etwas spielen können. Doch dieser Junge interessierte mich viel zu sehr. Woran dachte er wohl? Er sah ziemlich ernst aus. Doch trotzdem erkannte man in seinem Blick große Vorfreude. Ob er wohl bald Geburtstag hatte? Ach nee, Quatsch. Von diesem Gedanken musste ich lachen. Wie könnte sich dieser Typ da schon auf seinen Geburtstag freuen. Die Bahn blieb stehen und die Türen öffneten sich. Ich sah hinüber und hoffte, er würde nicht aussteigen. Doch er tat es. Ich wollte wenigstens seinen Namen wissen. Er faszinierte mich mit seiner kühlen Art. Ohne es zu überdenken stand ich auf, nahm meine Tasche und quetschte mich in letzter Sekunde aus dem Elektro-Monster. Unauffällig und klein wie immer drängelte ich mich durch die Leute zu einem Getränkeautomaten. Zu meinem Überraschen war er genau neben mir, vor einem Aufzug und wartete auf etwas. Auf was wohl? Ich steckte einen Euro in den Automaten und die Cola-Dose plumpste in den Schacht. Ich nahm sie heraus und öffnete sie an dem kleinen Metallteil, das immer an diesen verflixten Dosen war. Vorsichtig huschten meine Augen in seine Richtung. Entweder jetzt oder nie, dachte ich mir und machte einen Schritt zu ihm vor. Doch weiter kam ich leider nicht. Mehrere Leute kamen zu ihm hingerannt. Ich zählte nach. Es waren…3, 4, 5. Es waren 5. Darunter nur ein Mädchen. „Schön euch mal alle wieder auf einem Haufen zu sehen.", sagte das Mädchen und fuhr fort:"Wir haben uns schon seit unserer Grillparty bei mir zu Hause nicht mehr getroffen. Ich darf mal anmerken, dass die vor vier Monaten war.", während sie so vor sich hin redete, hielt sie sich den Zeigefinger grübelnde vor den Mund. „Schon gut Zoe. Wir sind wegen etwas viel wichtigerem hier.", entgegnete einer der Jungs. Er war völlig rot gekleidet. Pfui, rot. Ich hasste rot. Die anderen nickten stumm, außer der kleinste von ihnen. Man konnte sein Gesicht nicht richtig sehen, da er eine übergroße Mütze auf hatte. „Also ich freu mich schon riesig wieder digitieren zu können! Gebt es zu, ihr euch doch auch! Darauf entfleuchte der ganzen Gruppe ein leises -Hehe-. Also hatte der Kleine Recht. Aber was zum Henker war digitieren? Ich zuckte. Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich gar nicht mehr so unauffällig zu ihnen sah. Nein, ich starrte sie direkt an, und das blieb nicht lange unbemerkt. Endlich sah er mich an. Nach der Fahrt, in der er nur auf den Boden gesehen hatte. „H-hi.", brachten meine Lippen nur heraus. „Hallo.", sagte er kühl. „Ähm…" Was sollte ich jetzt sagen? Mir fiel nur eines ein: „Ich bin Carmen. „Koji.", jetzt wusste ich sogar mehr als ich wollte. Wie konnte ich mich nur so darüber freuen. Nervös biss ich mir auf die Unterlippe. Aber ich war umsonst nervös. „Ich bin Tommy.", sagte der kleine Junge. „J.P.", sagte der dickliche unter den Jungs freundlich. Nun folgten noch der rot gekleidete Takuya, das Mädchen Zoe und der schwarzhaarige Junge Koichi, der Koji überraschend ähnlich sah. Von dieser Freundlichkeit war ich gar überrascht, dass meine Nervosität sofort verflog. Ich fragte darauf los: „Was habt ihr für Heute geplant? Stille. „Ähm…wir fahren jetzt erst einmal in den untersten Stockwerk des Gebäudes.", sagte Takuya schief lächelnd. „Was wollt ihr denn im untersten Stock? „Mit dem Zug fahren.", er rieb sich hinten an den Halsrücken nervös mit der Hand. „Da unten sind doch nur Shops und Essensstände", entgegnete ich. Ich weiß, ich wurde aufdringlich, aber ich wollte wissen was dieses digitieren war. „Wir gehen jetzt.", sagte Koji, stieg in den Aufzug und die anderen folgten ihm. Ich sah nur noch, wie sich der Aufzug schloss und Tommy mir zuwinkte. Na ganz toll, da hatte ich mich wieder schön blamiert. Und der nächste Zug würde auch erst in 45 Minuten kommen. Genervt schmiss ich die lehre Cola-Dose in den Mülleimer und lehnte mich an die Wand neben dem Aufzug. Komischerweise wehte mein Rock nach hinten an die Wand, obwohl kein Wind ging. Kein bisschen. Doch mein Rock bewegte sich immer mehr. Und immer noch ging kein Lüftchen. Ich ging ein paar Schritte von der Wand weg, um zu sehen ob da irgendwas war. Fehlanzeige. Ich sah wieder meinen Rock hinunter. Stillstand, endlich. Also musste es etwas mit der Wand auf sich haben. Ich ging näher ran und tastete sie langsam ab. Mir war es jetzt schnuppe, ob die Leute mich alle ansahen. Da war doch etwas merkwürdig. Immer weiter kam ich mit meinen Händen und plötzlich wurde ich hineingezogen. In die Wand. Von einer Hand, die nicht menschlich aussah. -Ende Episode 1- Episode 2Vor meinen Augen wurde es schwarz. Es fühlte sich so an, als würde jemand vor meinen Augen einen Weg durch die dicke Betonwand graben und hinter mir sich der Weg wieder schließen.Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, doch es waren nur Sekunden. Mein Herz raste. Welcher normale Mensch wurde schon in eine Betonwand gezogen und hing dann im Fahrstuhlschacht? Keiner. Also war ich nicht normal. Das war mir nichts Neues. Ich hatte noch nie Freunde gehabt, weil ich nie erfahren habe was es heißt Freunde zu haben. Ich war immer nur der Außenseiter. Mein Körper registrierte nun eindeutig, dass er an einer Eisenstange im Fahrstuhlschacht hang. Ganz sicher, denn sonst würde ich neben mir nicht das große Stahlsein sehen, das den Aufzug zog. Mein ganzer Körper vibrierte. Wie würde wohl ein „normaler" Mensch reagieren, wenn er plötzlich durch die Wand gesogen wird? Wahrscheinlich würde er um Hilfe schreien und dann, wegen seiner Unvorsichtigkeit den Schacht hinunter purzeln. Mit aller Kraft versuchte ich mich an der Stange aus Eisen festzuhalten. Das Licht war schwach, doch nun konnte ich einen Schatten aus der Wand ragen sehen. Nur eine Silhouette, aber wenigstens etwas. „Was willst du? Und wer bist du", ich hätte meine Frage gern anders gestellt, doch mehr brachte ich nicht heraus. Das Wesen vor mir lachte leise in sich hinein. „Das ist jetzt unwichtig. Wichtiger ist was ich jetzt mit dir mache.", er stieg auf die Eisenplatte. Er war so klein, dass er wie auf einer Wippe darauf balancieren konnte. Er kam meinen Händen immer näher. Oh nein, ich wusste was er vorhatte. Ich klemmte meine Hände fester an die Stange, doch er trag mit einer solchen Wucht, dass ich nicht anders konnte. Meine Finger gaben nach und ich fiel den Schacht hinunter. Immer weiter. Es schien gar kein Ende zu nehmen. Es gab doch hier gar nicht so viele Etagen. Oder etwa doch? Einige Sekunden vergingen und dann sah ich den Aufzug. Ich kniff meine Augen zusammen. Es durfte doch nicht jetzt schon vorbei sein. Wo mich doch jemand durch die Wand gezogen hatte. Ich musste erfahren, wie er das geschafft hatte und wer er war. Ich musste einfach. Ich hörte einen Aufschlag und einen Knacks. Erst kurze Zeit später hatte ich registriert, was passiert war. Ein leiser Schrei kam aus mehr heraus. Ich war noch am Leben. Das tröstete mich nicht lange, denn mein Fuß schmerzte so stark, dass ich nicht aufstehen konnte. Er war gebrochen. Ganz sicher. Ich klammerte mich um den anderen Fuß und grub meinen Kopf hinein. Wenn es wieder kommen würde, wäre alles vorbei. Ich brauchte Hilfe. Hilfe. Sie kam aus dem Nichts von jemandem, den ich nicht erwartet hätte. „Was machst du auf dem Fahrstuhl?", J.P. streckte seinen Kopf aus der Rettungsluke heraus. Ich konnte nicht anders. Mir stiegen Tränen in die Augen. Erst wenig, dann viel. „D-d-da war so ein Ding, und das hat mich den Schacht runtergew-w-orfen.", ich stotterte immer noch aus Angst. „Und ich glaube mein Fuß ist geb-b-rochen. Die anderen hatten wohl mitgehört, denn Zoe zog ihn nach unter und kam schnell zu mir hinauf. Sie nahm mein Bein und bewegte es etwas. „Au! Hör auf! „Schon gut. Ja. Er ist gebrochen. Komm ich helf dir auf.", sie stützte mich und ließ mich vorsichtig in den Aufzug hinein. J.P. erledigte dabei den unteren Teil des Aufzugs. Es tat weh, als ich aufkam. Aber alleine wäre ich nicht einmal hinein gekommen. Zoe sagte, ich solle mich schnell in eine Ecke des Aufzugs setzten. R „Tu es einfach. Schnell! Und halt dich gut fest.", sagte sie warnend. Zwar machte ich große Augen, doch ich tat, was sie sagte und versuchte mich so sicher wie möglich hinzusetzten. Gespannt wartete ich auf das, was passierte. Doch erst passierte nichts. Ich sah Zoe verwundert an. Doch sie starrte an die Wand des Aufzugs. „Aber da passiert do…!" Plötzlich schien der Fahrstuhl richtig zu fallen. Mein Körper hob sich ein wenig nach oben, als würde ich schweben. Ich passte auf, dass meinem Fuß nichts passierte. Schneller und schneller wurde das Seil, das den Aufzug hielt und plötzlich prallten wir auf. Mein Körper prallte am Boden auf. Das Herz in meinem Körper pochte immer noch rasend schnell. Es kam mir so laut vor, dass ich Angst hatte, die anderen würden es hören. Ich atmete schnell ein und aus. Ein. Aus. Ein und Aus, bis ich mich endlich gefasst hatte. „Schön, das ganze noch einmal zu erleben.", bemerkte Takuya lachend. Die anderen stimmten fröhlich ein. Wenige Sekunden später war der ganze Raum von schallendem Gelächter erfüllt. Ich konnte nicht anders. Ich musste mit lachen. Doch kaum hatte Koji mich bemerkt, verstumme er wieder. Schnell ging er aus dem Raum, hinaus aus der Kammer. „Was hat er denn?", fragte ich mit großen Augen. „Ach nichts. Er ist nur manchmal etwas angespannt.", versuchte Zoe mir zu erklären. Ich nickte und hüpfte auf einem Bein den Aufzug hinauf. Glücklicherweise war genau neben dem Ausgang eine Bank. Dort sah ich mir meinen Fuß erst einmal genau an. Ich seufzte. Zoe setzte sich neben mich und zugleich kam J.P. angerannt und stellte sich neben Zoe auf die Bank. „Alles in Ordnung, Zoe? Oder willst du mit ihr mit schmollen?", er setzte ein ziemlich belustigendes Gesicht auf. „Ich schmolle doch nicht!", erwiderte ich und stand auf „Siehst du. Ich kann noch ganz gut stehen und gehen kann ich auch… Ich setzte meinen gebrochenen Fuß zum Gehen an. Doch wie geahnt tat es höllisch weh. Ich schrie auf und fiel hin. Oder doch nicht? Jemand hatte mich aufgefangen. Ich stand wieder aufrecht. Ein paar warme Hände hielten mich fest. Langsam öffnete ich meine Augen. „Du kannst doch nicht mit einem gebrochenen Fuß laufen. So dumm muss man sein.", sagte er kühl. Es war Koji. Schnell riss ich mich von ihm weg. „Ich bin nicht dumm! Aber…danke.", erst war ich sauer auf ihn, doch dann…ich wusste es nicht. Tommy und die anderen hatten sich um uns versammelt. „Na hat Koji das Mädchen aufgefangen?", Takuya stand neben ihm und streckte seine Zunge aus. Als Antwort bekam er ein Schweigen. Ein Schweigen, das für mich ewig anhielt. Ich konnte nicht anders, also unterbrach ich das ganze: „Und was machen wir jetzt? Als Antwort bekam ich ein „Ääh", von allen Seiten. „Wie sah dieses Wesen aus? Das hätte sie auch ahnen können, dass Koji als einziger eine Antwort wusste. „Also ähm…", ich wusste nicht mehr genau, wie es ausgesehen hatte. Da war nur eine Silhouette. Mehr nicht. „Ich ähm…hab nicht viel gesehen. Es war dunkeln und…" „Das hilft uns nicht sehr weiter! „Also es war klein…und es hatte einen Rüssel, oder war es eine sehr große Nase? …Stille „Hab ich was Falsches gesagt?", anscheinend hatten sie nun einen Plan. Oder doch nicht? Wahrscheinlich war das alles nur aus dem Hut gezogen. Wer könnte schon in so wenig Zeit wissen, was er tun musste? Koji lief zu den Zügen. Er öffnete die Tür und winkte J.P. zu. Warum hatten sie es so eilig? Alle liefen hinein, in den Zug. Außer Koji. Er kam wieder zurück und hielt mir seine Hand hin. „Willst du etwas noch ewig hier stehen bleiben?", darauf wusste ich keine Antwort. Er seufzte leise und packte mich. Dann hob er mich hoch. Er hielt mich in seinen Armen und rannte zum Zug. Die Tür schloss sich hinter uns und er setzte mich auf einen der Sitze. Schon wieder Zugfahren. Na toll. Doch das sollte keine normale Fahrt werden. |
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