.:: Inhaltsverzeichnis ::.
|| Begegnung ||
|| Moreau's Geschichte ||
|| Adoptables ||
|| Moreau's Charakter ||
|| Links & Schlusswort ||

.:: Begegnung ::.
Das offene Meer. Der Wellengang ist laut, die Sonne scheint hell vom Himmel und du erwachst mit schmerzendem Kopf in einem kleinen Boot, in Ermangelung eines besseren Ausdrucks. Zögernd und mit Kopfschmerzen stehst du auf und bringst deine Nussschale damit so sehr zum Wackeln, dass du dich lieber wieder hinsetzt, ehe du noch bei den Haien landest.
Das Wetter ist klar und es müsste etwa Mittag sein, dem leuchtenden Feuerball nach zu urteilen. Nirgends um dich herum ist Land, wie bist du nur in diese hoffnungslose Lage geraten, du, ein unschuldiger Durchschnittsneopianer? Leicht schimmert es dir wieder, irgendein komisches Grarrl hat dich angepöbelt, und dann... uhh... hat er es geschafft, dich in einen ohnmächtigen Zustand zu versetzen...
Während du noch in deinen Erinnerungen gräbst, entdeckst du am Horizont plötzlich eine kleine Insel, Details kannst du keine erkennen. Trotz ihrer Lautstärke sind die Wellen nicht besonders stark, und so schaffst du es, dich in wenigen Minuten zum Stückchen Land hinüberzupaddeln.
Enttäuscht kommst du an. Verdient diese Insel überhaupt den Namen Insel? Sie besteht aus Stein, ein wenig Moos, Büschen und zwei oder drei ineinander verwachsene Bäume im Zentrum. Wenn man am aus groben Kieselsteinen bestehenden Strand entlangwandern wollen würde, so würde man vielleicht fünf Minuten brauchen, schätzt du.
Aber trotz der Lage entscheidest du dich, an Land zu gehen. Könntest dich ja mit Proviant eindecken und eine Überfahrt zur nächstgrößeren Insel wagen. Erst beim Aussteigen und Vertäuen des Bootes bemerkst du, dass du weder Schuhe noch Socken trägst.
Hallo. Du schreckst zurück und wärst fast wieder in die Nussschale gefallen. Vor dir - nein, eher unter dir - steht ein Furry Pet und blickt dich aus großen, leeren Augen an.
Seine Haare, die die Farbe eines Türkises haben, sind etwas länger als schulterlang und er trägt sie offen und verstrubbelt. Wenn du suchen würdest, würdest du bestimmt viele kleine Zweige darin finden.
Bist du ein Mensch? fragt das Wesen und du siehst es verwirrt an, ehe du dich leicht zu ihm hinunterbeugst. Dieses Pet sieht aus, als wäre es vor wenigen Tagen dem Kindesalter entwachsen, vielleicht 15 Menschenjahre, und es wirkt so verletzlich und hilflos.
Ähm, ja. antwortest du, eigentlich sollte man das doch sehen.
Der Fremde nickt unbeholfen, packt mit festem Griff deine Hand und zerrt dich zur Mitte der Insel.
Das ist mein Reich... murmelt der Junge gedankenverloren, lässt deine Hand los und setzt sich auf eine kleine Palmblätterschaukel zwischen den Bäumen, die du vorher nicht bemerkt hast.
Reich' nennt er das also, umm. Die kleine Anhöhe, auf der die spärlichen Bäumchen stehen, besteht aus Büschen. Das merkst du, da deine Füße trotz der Hornhaut anfangen, Dornen zu spüren. Hinter dem einen Baum ist etwas plattgewälztes Moos, sieht aus wie eine Schlafnische, und mehr Einrichtung kannst du nicht wirklich erkennen.
Ich bin Moreau aus dem Himmel... Nenne mich Moreau, Fremder.
Du nickst eingeschüchtert von der Fragilität des anderen und stellst dich höflicherweise selbst vor. tsukidara.
Du murmelst, aber bist sicher, dass Moreau dich ganz genau versteht.
Ah. Willkommen, tsukidara aus dem Wasser. Bist du hier, weil du meine Geschichte hören willst?
Nein, eigentlich nicht. Eigentlich bist du hier, weil irgendjemand dich K.O.-geschlagen hat und du mutterseelenallein in einem kleinen Bötchen aufgewacht bist. Aber kannst du es über's Herz bringen, das diesem kleinen Kerl zu erzählen?
Ja. Ja. antwortest du verlegen, und er fängt an, mit der Schaukel zu schaukeln, während du dich auf dem weichen Moos niederlässt.

.:: Geschichte ::.
Ich bin ein Eyrie. Ein grünes.
Der erste Satz ist genauso realitätsfremd, wie du es erwartest hast, gib' es zu. Ah. antwortest du also, um ihn nicht zu verärgern.
Meine Eltern nannten mich Ciel. Das ist französisch und bedeutet Himmel. Und ich habe mich so verhalten, wie mein Name es mir vorgeschrieben hat. Ich liebte den Himmel und durch die Wolken zu rauschen, mit nichts und niemand anderem als mir selbst war mein größtes Vergnügen. Ich war schneller flügge als meine Zwillingsschwester und jedes andere Eyrie, das meine Eltern kannten.
Ich hatte eine schöne Zeit. Wenn ich geärgert wurde, bin ich einfach abgehoben. Ich habe mich in Wolken versteckt und dann hat meine Mutter immer geschimpft, wenn ich pitschepatschenass nach Hause kam.
Man merkt seiner Sprache an, dass er noch nicht der Erwachsenste ist. Trotz des unterschiedlichen Erzähltempos bewegt sich seine Miene kein Stück.
Freunde hatte ich nie. Der Himmel war mein einzigster Vertrauter.
Als ich dann gerade dreizehn geworden bin, hatte ich schon alle wichtigen Preise für's Fliegen bekommen. Ich war schnell, gelenkig und eindrucksvoll, in der Luft. Auf dem Boden war ich ein Tollpatsch, denn ich war nicht oft dort. Falls ich mich ausruhen wollte, so bin ich auf Bergspitzen gelandet und sobald die Kraft wieder da war, bin ich gestartet.
Nunja, mit eben diesen dreizehn Jahren habe ich mich dann überschätzt. Ich wollte von meinem Zuhause aus einen Rundflug um die ganze Welt machen. Meine Familie war da, um sich zu verabschieden. Meine stolzen Eltern, meine kopfschüttelnde Zwillingsschwester und meine kleinen Geschwister. Ich habe sie alle nie wiedergesehen.
Hier stockt er kurz, du fragst dich, ob er es aus Traurigkeit macht oder einfach, um die Geschichte spannender zu gestalten.
Auf etwa der halben Wegstrecke bin ich abgestürzt, aus Entkräftung. Es gab in dieser Gegend, mitten über dem Ozean, keine Berge, geschweige denn Land. Zu meinem Glück wurde ich halb-ohnmächtig an Land geschwemmt.
Du siehst ihn interessiert an. Irgendwie schafft er es, dich davon zu überzeugen, dass er doch einmal ein Eyrie war, denn seine Beschreibungen über's Fliegen hören sich sehr authentisch an.
Ich wurde aufgepäppelt und konnte meine Flügel bald wieder bewegen. Aber dann ist ein seltsames Wesen in schwarzem Mantel und mit olivgrüner Haut gekommen und hat mich mitgenommen, ehe ich protestieren konnte.
Er hat mich einen Tag lang ohne etwas zu Trinken in einem kleinen Raum eingesperrt. Mit meinen Gedanken war ich noch halb im Ozean, als er schlussendlich wieder eingetreten ist und mir einen Trank vor die Nase gestellt hat.
Was blieb mir anderes übrig? Entweder das stinkende Gesöff trinken oder verdursten, also habe ich kurzentschlossen getrunken. Aber damit fing die Tortur erst richtig an.
Ein Glitzern tritt in seine sonst ausdruckslosen, furchtbar leeren Augen.
Mein Fleisch veränderte sich. Meine Flügelknochen fielen ab wie abgestorbenes Laub von einem Baum, das war das einzige, was ich bemerkte. Mein restlicher Körper veränderte sich wohl auch - ich weiß es nicht, ich konnte nur meine Flügel anstarren, wie sie tot auf dem Boden lagen. Mit einem einzigen Schluck war mein ganzes Leben nichtig, all mein Wissen sinnlos und war meine Existenz überflüssig geworden...
Das seltsame Wesen hat mich herausgeschickt aus seinem Haus, und ich habe mich aufmerksam umgeschaut. Ich erkannte ein paar Fischer wieder, die mir geholfen hatten, als ich aus dem Meer gespült worden war. Als ich näherkam, haben sich ihre Augen in Entsetzen geweitet. Sie wichen zurück und ich bemerkte, dass all meine Federn, die früher auf meiner ganzen Haut gewesen waren, nun nicht mehr vorhanden waren. Stattdessen war meine Haut überwachsen von einem bläulichen Pelz. Ich hatte wohl mein Aussehen verändert, und nach den Reaktionen der Fischer zu schließen, war ich nicht besondern hübsch.
Hilfe hatte ich von denen wohl nicht zu erwarten.
Die Stadt, in der ich war, war recht groß. Auf meinem interessanten Rundgang bemerkte ich viele Geschäfte und Häuser in allen möglichen Farben. Die Gesellschaft schien von der Fischerei zu leben und gehörte daher nicht zu den Reichsten.
Ich hatte an jeder Tür geklopft. Nachdem mich die Insassen gesehen hatten, hatten sie die Tür schnell wieder zugeschlagen. Ich war wohl außergewöhnlich hässlich.
Eigentlich findest du das nicht. Der Junge vor dir ist zwar emotionslos, hat aber elegante Gesichtszüge, die man einem alten Ritter zutrauen würde. Die kleine Wolke auf seiner Stirn, die stilisiert wurde, passt farblich gesehen gut zu seinem blauen Pelz, und die türkisfarbenen Haare reihen sich gut ins Gesamtbild. Die Schnurrbarthaare sind zwar teilweise gekräuselt, das ist aber verständlich, so, wie Moreau hier wohnt. Einzig sein trüber Gesichtsausdruck... Man hat das Gefühl, als lägen gleichzeitig tausend und keine Augen auf einem. Der Blick des anderen ist ungemütlich und würde selbst den erfahrensten Neopianer daran zweifeln lassen, ob das hier nicht doch ein Geist ist.
Also beschloss ich, allein zu leben. Ich hatte keine Ahnung, wo ich war, und keine Ahnung, wie ich nach Hause zurückkommen könnte, also versuchte ich, mich zu arrangieren.
Mein Quartier richtete ich mir am Rande der Stadt ein, ein kleines Blätterbett auf einer Baumkrone. Ich hatte seltsamerweise die Fähigkeit gewonnen, außergewöhnlich gut auf Bäume zu klettern.
Bald wurde es mir zum Ziel, den höchsten Baum von allen zu finden. Doch egal, wie hoch ich kletterte - ich war dem Himmel nie so nah, wie ich es gewesen war...
Zum Beweis schwingt er sich von der Schaukel hinunter und springt elegant auf einen der kümmerlichen Bäume. Mit schnellen Bewegungen, die seinen Schweif hinter sich her schwingen lassen, ist er auf der Krone und winkt dich zu sich hinan.
Du folgst ihm widerwillig. Irgendwo ist er deine einzige Chance, Informationen über deinen Standpunkt zu bekommen, oder?
Nach Minuten, die sich ausdehnen wie ein altes Toffee, sitzt du neben ihm auf der Krone der Palmen-Birken-Mischung und blickst den wolkenlosen Himmel an.
Wow, murmelst du überwältigt - die Sicht von dem Baum ist überwältigend.
Tagein, tagaus habe ich den Himmel angesehen.
Du schaust Moreau verwirrt an, ehe es dir dämmert, dass er weiterspricht.
Ich denke, man nennt dieses Gefühl Melancholie. Ich war gefangen vom Himmel und konnte meine Augen nicht von ihm abwenden. Er wurde zum einzigen, was mir noch irgendetwas bedeutete, und durch die Bäume konnte ich ihm näher kommen. Meine Nägel sind kurz und stummelig, aber sie eignen sich hervorragend zum Klettern, weil ich sie praktischerweise genau in Rinde hineinstechen kann und leicht wieder herauskommen.
An diesem Morgen hatte mich aber jemand abgelenkt. Ein Draik, vermutlich aus dem Dorf. Ich habe mich umgedreht - und da war es passiert. Ich verlor meinen Halt und fiel mit dem Kopf voran auf den Boden.
Meinem wertlosen Körper passierte nichts großartiges, außer eine kleine Verzerrung, aber durch einen Stein, der genau die richtige Form hatte, verlor ich mein Augenlicht.
Moment. Pause. Stopp. Hat er das gerade wirklich gesagt? Du bist immer noch von der Aussicht fasziniert, dass du ihm nur halbherzig zugehört hast. 'Verlor mein Augenlicht'? Plötzlich wird dir klar, dass sein leerer Blick nicht von einer Gefühlsleere kommt, sondern daher, dass er nichts sieht.
Das war das zweite Mal in meinem Leben, dass ich das wichtigste Element überhaupt verlor. Der Himmel bedeutet mir alles. Er ist weit, endlos und immer gleich. Er erinnerte mich immer daran, dass auch ich noch ein Leben verdient hatte, trotz dem Verlust all meiner Fähigkeiten. Die Himmel war mir näher als jedes anderes Ding, aber er gehört zu den wenigen Dingen, die man nur durch die Augen wahrnehmen kann. Kannst du den Himmel flüstern hören, kannst du seine Aromen riechen, kannst du ihn in den Fingerspitzen fühlen?
Wind kommuniziert mit den Sinnen, aber nicht der Himmel. Wolken, die langsam weiterziehen und dabei warm von der Sonne beschienen werden. Schwarze Gewitterwolken, die bei ihrem Anblick in jedem Lebewesen ein flaues Gefühl im Magen hervorrufen. Ein klarer Sternenhimmel, hell erleuchtet von der Mondsichel und voll mit Sehnsucht. Man nimmt den Himmel, Gefühle, mit den Augen auf.
Du starrst ihn an. Der Umschwung seines Erzählstils überrascht dich. War er am Anfang noch apathisch gewesen, so schwärmt er regelrecht, als er dir von den verschiedenen Himmeltönen erzählt.
Und ich verlor diese Fähigkeit. Der Draik, der dafür verantwortlich gewesen war, stellte sich später als ein gewisser Shou heraus, ich habe ihn nie mit meinen Augen gesehen. Ich roch den Staub in seinem Schal, ich hörte wie er die Luft einatmete, und ich fühlte, wie mich vom Boden nahm und anfing, zu gehen.
Aber ich konnte weder ihn noch den Himmel sehen.
Nach irgendeiner Zeitspanne, an die ich mich nicht erinnern kann, bin ich dann zu einer komischen Person gekommen. Ihre Stimme war unangenehm und kratzig, und sie wurde mir von Shou als Neko, seine 'Besitzerin' vorgestellt, und er meinte, dass ich doch zu ihnen ziehen könnte. Sie nannte mich Moreau. Moreau bedeutet düster, schwarz, meinte sie.
Mir war alles egal. Der Himmel war nicht mehr da. Ich konnte auf der Stelle sterben oder weiterleben, es würde keinen Unterschied mehr machen, ohne meinen Himmel.
Du schauderst. Apathisch ist gar kein Ausdruck für dieses Pet.
Also hat sie mich auf diese Insel hier geschickt. Shou hat mich getragen. Er kann fliegen. Ich erhaschte einen Teil dieses Gefühls, das ich schon so lange vermisst hatte, aber er hatte so einen primitiven, ungelenken Flugstil, das mir schnell übel wurde.
Nach kurzer Zeit sind wir dann hier angekommen und ich wurde wieder mir selbst überlassen.
Du merkst, wie dein rechtes Auge anfängt, zu verschwimmen. Du weinst nicht wegen dieser Geschichte, ach quatsch, das lohnt sich gar nicht. Aber er tut dir Leid, der Junge, der zweimal seinen Lebenssinn verloren hat.
Und nun suche ich nach dem Himmel.
Er lächelt das erste Mal, seit du ihn getroffen hast, und macht eine ausschweifende Handbewegung nach oben... zum Himmel hin.

.:: Adoptables ::.
Aber ich habe noch etwas ganz anderes, was du unbedingt sehen musst.
Sein Blick wird wieder glasig, und er springt mit einem Hopser von dem kümmerlichen Bäumchen hinunter. Du folgst ihm auf sichererem Weg, und sobald du unten bist, nimmt er dich wieder an der Hand.
Kurz wunderst du dich. War der Junge nicht blind? Wie kann er dich da an der Hand fassen?
Du kommst nicht weiter zum Nachdenken, denn er zieht dich weg von der Schaukel in Richtung seiner Schlafkoje.
Schau, diese Bilder habe ich selbst gemalt. meint er und deutet auf einen kleinen Stapel schlecht gemachtes Papier, auf den mit Steinfarben kleine Bilder gezeichnet wurden.
Das sind Xweetoks. Neko hat gesagt, das ich eins wäre, also habe ich sie so gemalt, wie sie in meiner Fantasie aussehen.
Du rückst etwas näher und weißt nicht, was du nun erwarten sollst. Ich erkläre dir mal, wie sie geordnet sind. Er nimmt den Stapel in die Hand und gibt dir ein Blatt, auf den mit schrägen Buchstaben etwas geschrieben steht:

Code für alle ist
.
Bei FARBE musst du deine Wunschfarbe einsetzen, englisches Wort, bitte. Zurzeit erhältlich sind: Baby, Blue, Brown, Cloud, Faerie, Ghost, Green, Pink, Purple, Rainbow, Red, Shadow, Yellow.
Die Nummer am Ende bedeutet einfach, ob du 'irre' Augen oder normale Augen willst, dabei ist 1 normale Augen und 2 irre Augen.

Ähm. Aha. meinst du nur, ehe er dir zwei Beispielbilder vor's Auge hält.



Du widerstehst dem Drang, wegzuschauen. Er zeichnet, wie man es von ihm erwartet, und legt das Stück Papier auch schnell wieder weg, als hätte er deine Gedanken gelesen.

.:: Moreau's Charakter ::.
Und dann habe ich hier noch etwas… sagt er und gibt dir nach kurzem Suchen einen weiteren Zettel.
Die Buchstaben darauf sind anders als die eben, noch viel unordentlich und unleserlicher. Auf diese Art brauchst du eine ganzes Weile, bis du den Text, der wie eine Aufzählung gegliedert ist, entziffert hast.

- Moreau -
Ruhig.
Obsessiv.
Apathisch.
Mag den Himmel, Wolken, und Sonne. Sonst mag er nichts.
Neurotisch.
Psychopathische Züge.
Interessantes Objekt.
Isst gerne Wasserfisch, generell isst er alles.
Dünn, blind.
Erzählt, als wäre er tot.
Mitteilungsbedürftig, aber verschlossen (seltsam!).
Leicht kindisch.
Innendrin kaputt.

Du siehst Moreau wieder an.
Woher…? beginnst du, wirst aber unterbrochen.
Das hat Neko geschrieben. Sie ist mal für ein paar Tage hierhergekommen, und Shou hat gesagt, darauf stünde, wie sie mich fände. Kannst du es mir vorlesen?
Ähm… nein, tut mir Leid, ich konnte das meiste eh nicht lesen… schreckliche Schrift… Du wirst rot. Oh Mann, wie kannst du nur ein halbes Kind anlügen?

.:: Links & Schlusswort ::.
Ein leicht melancholischer Blick umspielt seine Augen.
Gut... wenn du meinst. antwortet er mit der üblichen, ruhigen Stimme.
Mehr will ich dir auch gar nicht mitteilen. Du kannst gehen.
Hilflos blickst du dich um.
Ich denke nicht, dass ich mit meinem- Du stockst. ... Boot allzu weit fahren werde können.
Ganz kurz siehst du, wie der Xweetok ein Nicken andeutet.
Das ist nicht nötig. Einen Kilometer von hier entfernt befindet sich ein kleines Eiland mit eigenem Hafen. Wenn du immer Norden folgst, kannst du es gar nicht verfehlen.
Er reicht dir einen Kompass.
Und wenn du dann noch ein wenig weiterreisen willst... Ich habe hier ein paar Vorschläge.
Nach dem Kompass wird dir auch noch eine kleine Schriftrolle mit allerhand Wegbeschreibungen ausgehändigt:


~*~


Und falls du ihnen von mir erzählen willst... gib ihnen diese Schriftrolle.



Unsicher begibst du dich zu deinem Boot. Tatsächlich, in der Ferne kannst du die winzige Insel sehen.
Vielen Dank für alles. lächelst du den anderen an, der dir schweigend zunickt.
Und während du nun dem Horizont entgegenpaddelst, siehst du, wie der andere auf eine Palme geklettert ist... und nach dem Himmel sucht.

.:: La fin ::.



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